Abo
  • Services:

Antivirus: Avast kauft AVG für 1,3 Milliarden US-Dollar

Der Cybersecurity-Markt konsolidiert sich weiter. Avast hat den Antivirenhersteller AVG gekauft. Die Unternehmen wollen gemeinsam besonders in den Bereichen Smartphones und Internet der Dinge wachsen.

Artikel veröffentlicht am ,
Avast kauft AVG.
Avast kauft AVG. (Bild: Avast/Softonic)

Der Antivirenhersteller Avast übernimmt die Sicherheitsfirma AVG für 1,3 Milliarden US-Dollar, wie AVG bekanntgegeben hat. Damit konsolidiert sich der Security-Markt weiter. Vor wenigen Wochen hatte der Antivirenhersteller Symantec die Übernahme des Web-Security-Anbieters Bluecoat angekündigt.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Avast und AVG wollen gemeinsam Virenschutz auf mehr als 400 Millionen "Endpunkten" ausliefern, darunter sollen 160 Millionen mobile Geräte sein. Alle Endpunkte agieren nach Angaben von Avast als "Sensoren", die Informationen über Malware bereitstellen und helfen sollen, Gefahren frühzeitig zu erkennen. Offenbar werden also Informationen von den Geräten der Nutzer übertragen.

"Industrie ändert sich rasant"

"Unsere Industrie ändert sich rasant, und diese Übernahme wird uns Breite und technologische Tiefe geben, um zum Sicherheitsanbieter der Wahl für derzeitige und zukünftige Kunden zu werden", sagte Vince Steckler, der CEO von Avast. Beide Unternehmen wurden in der Tschechischen Republik gegründet, das gemeinsame Unternehmen soll seinen Sitz in der Hauptstadt Prag haben.

Die Übernahme wird sowohl mit Barmitteln als auch mit neuen Schulden finanziert. Der Preis für eine AVG-Aktie wurde mit 25 US-Dollar festgelegt. Damit liegt der Preis pro Aktie rund 30 Prozent höher als der Schlusskurs vom 6. Juli 2016.

Der Nutzen von Antivirensoftware wird immer wieder bestritten. Zuletzt hatten Forscher des Fraunhofer SIT Sicherheitslücken in zahlreichen Antiviren-Applikationen für Smartphones gefunden. Die meisten Virenscanner luden dabei Updates der Signaturlisten unverschlüsselt herunter. Der Virenscanner von Kaspersky lud sogar mit Malware infizierte Werbung herunter.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 149,90€ + Versand (im Preisvergleich ab 184,95€)
  2. 399€ (Vergleichspreis ab 467€)
  3. 119,90€

SoniX 20. Jul 2016

Auch ein Netzwerkscanner muss irgendwo drauf laufen. Und was ist ein Festplattenscanner...

bofhl 20. Jul 2016

Es gibt durchaus Mailsysteme, die APIs für Scanner anbieten. Damit muss nicht der Scanner...

FreiGeistler 08. Jul 2016

Ausser dass Virenscanner wegen den Sandboxen kaum was leisten können. Schlangenöltaktik...

twil 08. Jul 2016

Manufaktur starten. Glaubt ihr das die Antiviren Unternehmen mich dabei unterstützen?


Folgen Sie uns
       


Vier drahtlose Gaming-Headsets im Test

Zu oft stolpert Golem.de beim Spielen über nervende Kabel. Deshalb testen wir vier Headsets, die auf Kabel verzichten, aber sehr unterschiedlich sind. Von vibrierenden Motoren bis zu ungewöhnlich gutem Sound ist alles dabei. Wir haben auch einen Favoriten.

Vier drahtlose Gaming-Headsets im Test Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

    •  /