Abo
  • IT-Karriere:

Neues Crowdfunding: Youtuber braucht Geld für zweiten Prozess gegen Bild.de

In seinem Rechtsstreit um die Adblocker-Sperre von Bild.de hat Youtuber Tobias Richter eine neue Sammelaktion gestartet. Denn er muss sich inzwischen in einem "Zwei-Fronten-Krieg" mit dem Axel-Springer-Verlag auseinandersetzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Youtuber Richter braucht Geld für die nächste Runde im Streit gegen Bild.de.
Youtuber Richter braucht Geld für die nächste Runde im Streit gegen Bild.de. (Bild: leetchi.com//Screenshot: Golem.de)

Der Youtuber Tobias Richter sammelt ein weiteres Mal Geld für seinen Rechtstreit mit dem Axel-Springer-Verlag. Da sich inzwischen zwei Gerichte mit der Frage beschäftigen, ob Richter auf seinem Youtube-Kanal eine Umgehungsanleitung für die Werbeblockersperre von Bild.de veröffentlichen darf, trägt Richter nun das doppelte Prozesskostenrisiko in Höhe von jeweils rund 8.000 Euro. "Ich brauch' wieder neues Geld für Hamburg", sagte er in einem am Dienstag veröffentlichten Video und fügte hinzu: "Sie wollen einen Zwei-Fronten-Krieg."

Inhalt:
  1. Neues Crowdfunding: Youtuber braucht Geld für zweiten Prozess gegen Bild.de
  2. Berlin will Verhandlungstermin festlegen

Hintergrund des Streits ist die Veröffentlichung eines Videos, in dem Richter erklärte, wie die Werbeblockersperre von Bild.de umgangen werden kann. Richter hatte das strittige Video nach einer Abmahnung im vergangenen Oktober umgehend von seinem Youtube-Kanal "Tobis Tricks" entfernt, möchte aber nach wie vor keine Unterlassungserklärung abgeben, wie von Springer gefordert. Er hatte im vergangenen Dezember per Crowdfunding rund 7.000 Euro gesammelt, um sich gegen eine von Springer angekündigte Unterlassungsklage wehren zu können.

Springer zögerte lange mit der Klage

Allerdings blieben die Anwälte von Springer zunächst untätig und warteten die Urteilsbegründung des Landgerichts Hamburg in einem ähnlich gelagerten Fall gegen die Kölner Eyeo GmbH ab. Da die Unterstützer Richters aber nachfragten, was mit dem gespendeten Geld geschehen sei, leitete der Youtuber Anfang März über seinen Anwalt Niklas Haberkamm selbst eine sogenannte negative Feststellungsklage vor dem Landgericht Berlin ein (Az. 16 O 140/16). Darin soll das Gericht feststellen, dass Richter, anders als von Bild.de behauptet, mit seiner Umgehungsanleitung nicht gegen das Urheberrecht verstoßen hat.

Unmittelbar nachdem das Landgericht Hamburg Ende März seine Urteilsbegründung veröffentlicht hatte, reichten die Springer-Anwälte eine sogenannte Leistungsklage in Hamburg ein. Dort dürften die Chancen für Bild.de nach der vorliegenden Begründung nicht schlecht liegen, wobei unklar ist, ob der Fall vor derselben Kammer verhandelt wird.

Berlin will Verhandlungstermin festlegen 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-72%) 16,99€
  2. 137,70€
  3. 229,00€
  4. 3,83€

Tuxgamer12 22. Mai 2016

Seit wann lässt Bild.de den Desktop verschwinden? Die verändern doch nur ihre eigene...

FreiGeistler 20. Mai 2016

Das ist dann Serverseitig via Passwort geschützt. Ein wirksamer Schutz. Ein Layer auf...

crazypsycho 19. Mai 2016

Wenn er die Unterlassungserklärung abgegeben hätte, hätte er auch die...

crazypsycho 19. Mai 2016

Ich kenne weder deine Firma, noch dich, noch die Gründe der Klage. Von daher ist mir...

AllDayPiano 19. Mai 2016

Man muss Strafrecht und Zivilrecht voneinander trennen. Mal angenommen ein Kunde...


Folgen Sie uns
       


Smarte Wecker im Test

Wir haben die beiden smarten Wecker Echo Show 5 von Amazon und Smart Clock von Lenovo getestet. Das Amazon-Gerät läuft mit dem digitalen Assistanten Alexa, auf dem Lenovo-Gerät läuft der Google Assistant. Beide Geräte sind weit davon entfernt, smarte Wecker zu sein.

Smarte Wecker im Test Video aufrufen
IMHO: Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
IMHO
Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus

Die technischen Werte der beiden elektrischen Porsche Taycan-Versionen sind beeindruckend. Viele werden sie als "Tesla-Killer" bezeichnen. Doch preislich peilt Porsche damit eine extrem kleine Zielgruppe an: Ein gut ausgestatteter Turbo S kostet 214.000 Euro.
Ein IMHO von Dirk Kunde

  1. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming
  2. IMHO Valve, so geht es nicht weiter!
  3. Onlinehandel Tesla schlägt Kaufinteressenten die Ladentür vor der Nase zu

Langstreckentest im Audi E-Tron: 1.000 Meilen - wenig Säulen
Langstreckentest im Audi E-Tron
1.000 Meilen - wenig Säulen

Wie schlägt sich der Audi E-Tron auf einer 1.000-Meilen-Strecke durch zehn europäische Länder? Halten Elektroauto und Ladeinfrastruktur bereits, was die Hersteller versprechen?
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  2. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich
  3. ID Charger VW bringt günstige Wallbox auf den Markt

FX Tec Pro 1 im Hands on: Starkes Tastatur-Smartphone für 650 Euro
FX Tec Pro 1 im Hands on
Starkes Tastatur-Smartphone für 650 Euro

Ifa 2019 Smartphones mit physischer Tastatur sind oft klobig - anders das Pro 1 des Startups FX Tec. Das Gerät bietet eine umfangreiche Tastatur mit gutem Druckpunkt und stabilem Slide-Mechanismus - wie es in einem ersten Kurztest beweist. Zusammengeklappt ist das Smartphone überraschend dünn.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Galaxy A90 5G Samsung präsentiert 5G-Smartphone für 750 Euro
  2. Huami Neue Amazfit-Smartwatches kommen nach Deutschland
  3. The Wall Luxury Samsungs Micro-LED-Display kostet 450.000 Euro

    •  /