Antivirensoftware: Symantec und Norton haben kritische Sicherheitslücken

Wieder einmal sind Antivirenprodukte prominenter Hersteller von schweren Sicherheitslücken betroffen. Angreifer können Systeme mit Norton- und Symantec-Software zum Absturz bringen, bei Windows-Rechnern soll es besonders schlimm sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Bei Symantec und Norton gab es kritische Sicherheitslücken.
Bei Symantec und Norton gab es kritische Sicherheitslücken. (Bild: Symantec)

Die Sicherheitsfirmen Symantec und Norton haben mehrere kritische Sicherheitslücken in ihren Produkten gepatcht. Gefunden wurden die Lücken wieder von Tavis Ormandi, der bei Googles Project Zero seit längerem Sicherheitslücken in vermeintlichen Security-Programmen sucht und findet.

Stellenmarkt
  1. Solution Consultant (m/w/d) im Bereich PLM / Digitaler Zwilling
    ASCon Systems GmbH, Stuttgart, München, Heilbronn
  2. Mitarbeiter Technischer Kundensupport - Installation (m/w/d)
    NOVENTI Health SE, Lübeck
Detailsuche

Die Schwachstelle betrifft die Scan-Engine von Symantec, die auch von Norton verwendet wird. Werden der Engine Dateien mit einem manipulierten PE-Header untergeschoben, können damit Speicherfehler provoziert werden. Nach Angaben von Symantec könnte ein Angreifer das System so mit einem Bluescreen of Death zum Absturz bringen.

Die PE-Header der Dateien sind ein einfach auszunutzendes Angriffsziel, weil keinerlei Interaktion des Benutzers erforderlich ist. Die per E-Mail, Downloads oder auch beim Besuch einer Webseite empfangenen Dateien werden vom System automatisch verarbeitet - ähnlich wie bei der Stagefright-Sicherheitslücke bei Android.

Alle Betriebssystem-Versionen sind betroffen

Nach Angaben von Tavis Ormandy sind alle Versionen der Software betroffen - also unter Windows, Mac OS X, Linux und Unix. Einige der Schwachstellen hat Symantec über die Live-Update-Funktion der Software behoben, andere sollen aber nach Angaben von Ormandy tiefergehende Änderungen erfordern. Einen Termin für entsprechende Updates gibt es daher bislang noch nicht.

Golem Akademie
  1. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    28. Februar–4. März 2022, virtuell
  2. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
Weitere IT-Trainings

Die Auswirkungen der Sicherheitslücke sollen unter Windows besonders gravierend sein, weil die Scan-Engine hier in den Kernel geladen wird. Damit wird der resultierende Speicherfehler im Ring0 ausgeführt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sam Zeloof
Student baut Chip mit 1.200 Transistoren

In seiner Garage hat Sam Zeloof den Z2 fertiggestellt und merkt scherzhaft an, Moore's Law schneller umgesetzt zu haben als Intel selbst.

Sam Zeloof: Student baut Chip mit 1.200 Transistoren
Artikel
  1. Elektrotransporter: Volkswagen zeigt künftigen ID. Buzz
    Elektrotransporter
    Volkswagen zeigt künftigen ID. Buzz

    Volkswagens Elektrobus ID.Buzz wird im März 2022 vorgestellt, doch einen ersten Blick gewährt VW schon jetzt.

  2. Corona-Pandemie: Baden-Württemberg hört Kritiker zur Luca-App an
    Corona-Pandemie
    Baden-Württemberg hört Kritiker zur Luca-App an

    Bevor Baden-Württemberg entscheidet, ob die Luca-App im Vorgehen gegen Corona weiter eingesetzt wird, kommen Kritiker und Betreiber zu Wort.

  3. Softwarefehler: iPhone 13 mit rosa eingefärbten Displays
    Softwarefehler
    iPhone 13 mit rosa eingefärbten Displays

    Einige Besitzer des Apple iPhone 13 berichten von einem rosafarbenen Bildschirm. Apple spricht von einem Softwarefehler, der behoben werde.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 Ti 12GB 1.699€ • Intel i9 3,7-5,3 Ghz 441,41€ • Huawei Curved Gaming-Monitor 27" 299€ • RX 6900 16GB 1.449€ • MindStar (u.a. Intel i7 3,8-5,1 Ghz 279€) • Alternate (u.a. DeepCool AS500 Plus 54,90€) • Edifier Aktivlautsprecher 119€ • Corsair 16-GB-Kit DDR4-4000 114,90€ [Werbung]
    •  /