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Bei Symantec und Norton gab es kritische Sicherheitslücken.
Bei Symantec und Norton gab es kritische Sicherheitslücken. (Bild: Symantec)

Antivirensoftware: Symantec und Norton haben kritische Sicherheitslücken

Bei Symantec und Norton gab es kritische Sicherheitslücken.
Bei Symantec und Norton gab es kritische Sicherheitslücken. (Bild: Symantec)

Wieder einmal sind Antivirenprodukte prominenter Hersteller von schweren Sicherheitslücken betroffen. Angreifer können Systeme mit Norton- und Symantec-Software zum Absturz bringen, bei Windows-Rechnern soll es besonders schlimm sein.

Die Sicherheitsfirmen Symantec und Norton haben mehrere kritische Sicherheitslücken in ihren Produkten gepatcht. Gefunden wurden die Lücken wieder von Tavis Ormandi, der bei Googles Project Zero seit längerem Sicherheitslücken in vermeintlichen Security-Programmen sucht und findet.

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Die Schwachstelle betrifft die Scan-Engine von Symantec, die auch von Norton verwendet wird. Werden der Engine Dateien mit einem manipulierten PE-Header untergeschoben, können damit Speicherfehler provoziert werden. Nach Angaben von Symantec könnte ein Angreifer das System so mit einem Bluescreen of Death zum Absturz bringen.

Die PE-Header der Dateien sind ein einfach auszunutzendes Angriffsziel, weil keinerlei Interaktion des Benutzers erforderlich ist. Die per E-Mail, Downloads oder auch beim Besuch einer Webseite empfangenen Dateien werden vom System automatisch verarbeitet - ähnlich wie bei der Stagefright-Sicherheitslücke bei Android.

Alle Betriebssystem-Versionen sind betroffen

Nach Angaben von Tavis Ormandy sind alle Versionen der Software betroffen - also unter Windows, Mac OS X, Linux und Unix. Einige der Schwachstellen hat Symantec über die Live-Update-Funktion der Software behoben, andere sollen aber nach Angaben von Ormandy tiefergehende Änderungen erfordern. Einen Termin für entsprechende Updates gibt es daher bislang noch nicht.

Die Auswirkungen der Sicherheitslücke sollen unter Windows besonders gravierend sein, weil die Scan-Engine hier in den Kernel geladen wird. Damit wird der resultierende Speicherfehler im Ring0 ausgeführt.


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TmoWizard 19. Mai 2016

Da war doch was... Ach klar, der Vizepräsident für Computersicherheit bei Symantec, Herr...

bofhl 19. Mai 2016

Stimmt schon - auch weil die Möglichkeiten und Funktionen der heutigen Antiviren...

hg (Golem.de) 18. Mai 2016

Wie es im Artikel steht: Einige Dinge sind bereits mit dem Live-Update gefixt, bei...



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