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Die neue Ransomware verbreitet sich auch über USB-Sticks.
Die neue Ransomware verbreitet sich auch über USB-Sticks. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Zcryptor: Neue Ransomware verbreitet sich auch über USB-Sticks

Die neue Ransomware verbreitet sich auch über USB-Sticks.
Die neue Ransomware verbreitet sich auch über USB-Sticks. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Microsoft warnt vor einer neuen Ransomware, die sich auch über USB-Sticks verbreitet. In einem Blogpost gibt das Unternehmen einige Tipps, um sich zu schützen. Etwa: "Besuche keine Pornoseiten, aktualisiere aber auf Windows 10".

Jede Woche gibt es eine neue Ransomware - meist warnen Antivirenhersteller. Dieses Mal warnt Microsoft als Hersteller des am meisten betroffenen Betriebssystems selbst vor der Malware mit dem Namen Zcryptor. Das Unternehmen gibt außerdem eine Reihe von Tipps zur Selbstverteidigung der Nutzer gegen Verschlüsselungstrojaner.

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Zcryptor wird über die üblichen Infektionswege vertrieben: gefälschte Flash-Installer, Office-Makros und infizierte E-Mail-Anhänge. Darüber hinaus aber legt die Malware nach Angaben von Microsoft eine autorun.inf-Datei und eine Kopie des Schadcodes auf USB-Sticks und anderen Wechselmedien ab, die nach Einstecken des Gerätes in einen anderen Rechner diesen infizieren.

Ansonsten ist vieles wie bei anderer Ransomware auch. Zcryptor fordert 1,2 Bitcoin (rund 500 Euro) als Lösegeld und gibt Tipps zur Beschaffung der Kryptowährung. Alle unterstützten Dateiformate werden mit der Endung .zcrypt als verschlüsselte Datei neu abgelegt.

Microsofts Tipps

Der Betriebssystemhersteller liefert in seinem Blogpost eine Reihe von Tipps, wie Nutzer sich besser schützen können. Microsoft lässt auch diese Gelegenheit nicht ungenutzt, zum Update auf Windows 10 aufzufordern. Außerdem sollten Nutzer Office-Makros deaktivieren, die Dateihistorie ihres Dateisystems einschalten und nicht auf Phishing-Mails hereinfallen.

Zum Schutz beitragen soll auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Wie genau dieses sinnvolle Sicherheitsfeature beim Schutz vor Verschlüsselungstrojanern helfen kann, bleibt aber Microsofts Geheimnis. Zu guter Letzt sollen Nutzer auf den Besuch von Pornoseiten verzichten - alternative Bezugsquellen ohne Trojanerrisiko nennt Microsoft jedoch nicht.


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SoniX 30. Mai 2016

Lies doch den link. Die Einstellung/Richtlinie gibts erst ab Windows Server 2008 R2. Ich...

widdermann 30. Mai 2016

"Am 10. Juni 2011 veröffentlichten das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das...

ibsi 30. Mai 2016

Das ist immer das erste was ich direkt auf volle Stufe stelle :D

mfeldt 30. Mai 2016

Sobald Ott-Normalnutzer massenhaft Linux nutzt, wird es auf diesen Systemen vor Viren...

SoniX 30. Mai 2016

Wo du recht hast... wo sind sie? Mir hat dein post ein grinsen ins Gesicht gezaubert ;-)



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