Nach Kontroversen: Teamviewer führte neue Accountsicherungen ein

Wenige Tage nach zahlreichen Nutzerbeschwerden über gehackte Accounts reagiert Teamviewer mit einem vorgezogenen Sicherheitsupdate. Wir haben mit dem Unternehmen darüber gesprochen.

Artikel veröffentlicht am ,
Beim beliebten Fernsteuerungstool Teamviewer gab es einige Aufregung - jetzt sollen Nutzerkonten besser gesichert werden.
Beim beliebten Fernsteuerungstool Teamviewer gab es einige Aufregung - jetzt sollen Nutzerkonten besser gesichert werden. (Bild: Teamviewer)

Der Anbieter von Fernwartungslösungen Teamviewer hat neue Maßnahmen zur Absicherung der Accounts bekannt gegeben. In den vergangenen Tagen hatte es mehrere Meldungen über einen angeblichen Hack der DNS-Dienste von Teamviewer gegeben, der Anbieter hatte dem jedoch immer widersprochen.

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Es habe lediglich einen Denial-of-Service-Angriff gegeben, andere Hacks seien auf schlechte Passwörter und Trojaner auf den Rechnern der Nutzer zurückzuführen. Außerdem würden viele Nutzer Passwörter doppelt nutzen - wenn diese dann bei Einbrüchen kopiert werden, könnten die Passwörter auch zum Zugriff auf das Teamviewer-Konto genutzt werden.

Die neuen Funktionen kommen somit zu einem Zeitpunkt, in dem Teamviewer viele Nutzeranfragen in Bezug auf Sicherheitsprobleme bekommt. "Sie können sich vorstellen, dass wir nicht in zwei Tagen neue Features entwickeln, wir sind da schon länger dran", sagte Axel Schmidt, Pressesprecher von Teamviewer, Golem.de. "Eigentlich war das Update für den späteren Verlauf des Jahres vorgesehen. Aber in Anbetracht der aktuellen Meldungen haben wir das forciert," sagte er weiter.

Vertraute Geräte und automatische Passwortresets

Teamviewer ermöglicht bereits seit längerem die Absicherung von Accounts mit 2-Faktor-Authentifizierung (2FA). Die neue Funktion Trusted Devices soll jetzt sicherstellen, dass beim jeweils ersten Login von einem neuen Gerät auf ein Gerät mit einem bestehenden Konto dieses als "vertrautes Gerät" hinzugefügt werden muss. Dazu wird ein Link per Mail an den Nutzer geschickt, mit dem das Gerät dann freigeschaltet werden kann.

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Die zweite neue Funktion soll einen besseren Schutz für kompromittierte Accounts bieten. Teamviewer schreibt dazu: "Das System prüft kontinuierlich, ob Ihr TeamViewer Konto ungewöhnliches Verhalten zeigt (zum Beispiel den Zugriff von einem neuen Standort), das darauf hindeuten könnte, dass Ihr Konto kompromittiert sein könnte. In diesem Fall wird, um den Schutz Ihrer Daten sicherzustellen, Ihr TeamViewer Konto für eine Kennwortzurücksetzung markiert. Sie erhalten dann von uns eine E-Mail mit der Anleitung zur Erstellung eines neuen Passworts."

Teamviewer sagte im Gespräch, dass man Nutzer mit gehackten Accounts auffordere, sich bei dem Unternehmen zu melden, um gemeinsam eine Lösung finden zu können.

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My1 06. Jun 2016

ich würde ja gerne mal was zahlen auch damit Teamviewer endlich ruhe gibt mit dem...

Eheran 05. Jun 2016

Die Passwortstärke kann man in den Einstellungen bestimmen. Beispiel für eines der "very...

Moe479 05. Jun 2016

Interessant ... der Durchsatz soll weniger werden weil die Latenz steigt ... Mich...

Whizzbizz 05. Jun 2016

Da habe ich schon so viele gegenteilige Erfahrungen gemacht. Je schneller Geld verlangt...



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