Weltgrößter Netzwerkausrüster macht 46 Prozent weniger Gewinn. Firmenchef John Chambers hat bekannt, dass Cisco durch die "wirtschaftlich härteste Phase" gegangen ist, die der fast 60-Jährige jemals erlebt hat. Der Netzwerkausrüster machte aktuell 46 Prozent weniger Gewinn.
Forscher haben Data-Mining-Tool SNAzzy entwickelt. IBM bietet Mobilfunkbetreibern das Tool SNAzzy an. Es analysiert die Kommunikationsdatensätze der Kunden, um soziale Netzwerke aufzuspüren. Wechselt einer der Nutzer den Netzbetreiber, kann die Marketingabteilung versuchen, mit Lockangeboten einen Wechsel eines ganzen Freundeskreises zu verhindern.
Big Blue steht auch in der Krise weiter gut da. IBM hat offenbar die gescheiterte Übernahme von Sun Microsystems überwunden. Der Konzern kauft SPSS für 1,2 Milliarden US-Dollar in bar.
Bei Wissenschaftlern oder Ingenieuren kann nicht gespart werden. IBM kann die Krise offensichtlich nichts anhaben: Das Unternehmen stellt weiterhin Arbeitskräfte ein. Außerdem können sich viele Mitarbeiter auf mehr Geld freuen, sagte IBM-Chef Samuel J. Palmisano in einem Interview.
Neue Version der Konsole soll bereits Ende 2010 erscheinen. Sechs Kerne soll sie haben, Grafik mit Shader Model 5.0, doppelt so viel Speicher wie bisher, aber immer noch ein DVD-Laufwerk - die ersten Daten der nächsten Xbox klingen plausibel. Microsoft hat bereits dementiert, was in der Konsolenbranche aber nicht viel heißt.
Power-595 und -570-Systeme werden sich mit Power7-Prozessoren bestücken lassen. IBM hat einen Upgradepfad zu seiner kommenden Prozessorgeneration Power 7 angekündigt. Systeme der Reihen Power 595 und 570 mit Power6-Prozessoren sollen sich auf die neue Generation umrüsten lassen, sobald die Chips verfügbar sind.
Übernahme noch nicht genehmigt. In einer Hauptversammlung hat die Mehrheit der Sun-Aktionäre für den Kauf des Unternehmens durch Oracle gestimmt. Das US-Justizministerium hat die Übernahme allerdings noch nicht genehmigt.
Ergebnisse für das vierte Geschäftsquartal. Sun bleibt in den roten Zahlen. Das Unternehmen hat seine vorläufigen Zahlen für das vierte Geschäftsquartal vorgelegt.
Demonstration auf Embedded-Gerät. Embedded-Spezialist Montavista will seine kommerzielle Linux-Distribution auf eine Startzeit von nur einer Sekunde getrimmt haben. Das Unternehmen zeigt die neue Version beim Virtual Freescale Technology Forum.
IBM-Programm verschlüsselt Teile von Dateien auf dem Bildschirm. Entwickler aus dem IBM-Labor im israelischen Haifa haben eine Software entwickelt, die vertrauliche Daten schützt. Die Software mit dem Namen Magen erkennt vertrauliche Daten etwa in einer Patientenakte oder in einer Kundenkartei und macht sie auf dem Bildschirm unkenntlich. Die Daten bleiben dabei unverändert.
Compiler nutzt künstliche Intelligenz zur Code-Optimierung. Mit Milepost GCC hat IBM einen lernenden Open-Source-Compiler entwickelt, der in der Lage ist, selbstständig zu erkennen, wie Quellcode in Maschinensprache umgesetzt werden muss, um die zugrundeliegende Hardware optimal zu nutzen und gleichzeitig den Energiebedarf der Software möglichst gering zu halten.
Akkus auf Lithium-Luft-Basis sollen größere Reichweiten ermöglichen. IBM will Akkus für Elektroautos entwickeln, die die Reichweite der Fahrzeuge drastisch erhöhen. Mit an dem Projekt beteiligt sind fünf Forschungseinrichtungen und Universitäten.
Groklaw veröffentlicht Verkaufsplan. Die angeschlagene SCO Group hat einen Plan vorgelegt, welche Unternehmensteile verkauft werden müssten, um weitere Klagen zu finanzieren. Erst vorige Woche konnte das Unternehmen seine Liquidierung abwenden.
Aquasar soll Energieverbrauch um 40 Prozent senken. IBM baut zusammen mit der ETH Zürich einen Supercomputer, der mit heißem Wasser gekühlt wird und dessen abgeführte Wärme direkt für die Beheizung der ETH-Gebäude genutzt wird. Der Prototyp mit Namen Aquasar soll den Energieverbrauch im Vergleich zu ähnlichen Systemen um 40 Prozent senken.
Top 500: Die schnellsten Supercomputer außerhalb der USA stehen in Deutschland. Deutschland ist bei Supercomputern wieder in der Weltspitze: Dem auf IBMs Blue Gene/P basierenden Jugene des Forschungszentrums Jülich gelang der Sprung auf Platz drei der Top 500, der Liste der schnellsten Supercomputer der Welt.
David Kappos gilt als Reformer. US-Präsident Barack Obama hat den IBM-Manager und -Justiziar David Kappos als neuen Chef des US Patent and Trademark Office (USPTO) vorgeschlagen. Kappos will den Patentierungsprozess ändern.
Fabrik in Corbeil-Essonnes mit Autos und Lieferwagen blockiert. Seit 15. Juni 2009 sind die Beschäftigten bei Altis Semiconductor, einem Joint Venture von Infineon und IBM, im unbefristeten Streik. Bei dem Verkauf des Werkes im französischen Corbeil-Essonnes drohen 400 Arbeitsplätze verloren zu gehen.
Neue Cloud-Dienste unter dem Namen Smart Business. Unter der Bezeichnung Smart Business startet IBM eigene Cloud-Dienste. Damit will IBM Unternehmen einen verlässlichen Weg bieten, um IT-Funktionen standardisieren und auf Wunsch in IBMs Cloud zu übertragen.
Blu-ray-Player schalten Analogausgabe von HD-Inhalten ab 2014 ab. Die Lizenzgeber haben für den Kopier- und Abspielschutz AACS die endgültige Spezifikation vorgelegt. Darin ist vorgesehen, die analoge Ausgabe an AACS-kompatiblen Abspielgeräten wie Blu-ray-Playern schrittweise abzuschalten.
Angepasste OpenOffice.org-Version. IBM hat die Office-Suite Lotus Symphony in der Version 1.3 freigegeben. Die neue Version verbessert die Kompatibilität zu Microsoft Office 2007. Die neue Version soll unter MacOS X schneller starten.
"SAP wird weiter organisch und anorganisch wachsen". SAP verfügt über Finanzreserven in Höhe von 5 Milliarden Euro für größere Übernahmen. Der Hersteller von Unternehmenssoftware will weiter organisch und anorganisch wachsen, sagte Firmenchef Leo Apotheker.
Speicherhersteller will 2 Milliarden US-Dollar für Data Domain zahlen. EMC will fast 500 Millionen US-Dollar mehr für Data Domain zahlen als NetApp. NetApp-Chef Warmenhoven hatte den Kauf vor wenigen Tagen schon als sichere Sache verkündet.
Forschungszentrum Jülich weiht "Jugene" ein. Das Forschungszentrum Jülich weiht heute im Rahmen eines Festakts Europas schnellsten Supercomputer offiziell ein. Das "Jugene" genannte System erreicht eine Spitzenrechenleistung von bis zu 1 Petaflop/s, also bis zu 1 Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde.
SSDs sollen die Leistung von IBMs Storage-Systemen verbessern. IBM erweitert sein Storage-Portfolio um SSDs, um in Kombination mit intelligenter Datenmanagementsoftware Antwortzeiten dramatisch zu verbessern. Zudem soll sich dank des Flash-Speichers der Platzbedarf von Storage-Systemen verringern.
Studie im Auftrag von IBM vorgestellt. Linux auf dem Desktop wird im Geschäftsumfeld hauptsächlich eingesetzt, um die Kosten zu senken. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Freeform Dynamics, die im Auftrag von IBM durchgeführt wurde. Dafür erweist sich die Migration meist als unproblematischer als vermutet.
Unternehmen erweitert Angebot auf Deduplication-Storage-Systeme. NetApp kauft trotz sinkender Gewinne den Wettbewerber Data Domain für 1,5 Milliarden US-Dollar. Die Firma gilt selbst als Übernahmeobjekt von Cisco Systems, IBM und Hewlett-Packard, was Firmenchef Warmenhoven indirekt bestätigte.
Anbieter erweitert seine Datenintegrationsplattform. Talend hat die neue Produktlinie "Talend Integration Suite MPX" für die parallele Datenverarbeitung vorgestellt und verspricht hohe Leistungen bei großem Datenaufkommen. Die Software ist kompatibel zu Talends Open Studio, versteht sich aber als Enterprise-Lösung, die nicht Open Source ist.
Unterstützung für mehrere Instanzen. Die neue Version 2.6.0 des Mail Transfer Agents (MTA) Postfix kann in mehreren Instanzen laufen. Dadurch soll sich die Software einfacher verwalten lassen.
Hersteller könnte versuchen, Serverbereiche wieder zu verkaufen. Oracle, weltweit der zweitgrößte Softwarehersteller, hatte anfangs vor, nur einen Teilbereich von Sun Microsystems zu schlucken. Erst als Larry Ellison damit scheiterte, legte er ein Gebot für die ganze Firma vor.
Upgrade für ältere Subnotebooks. PhotoFast hat mit der Serie "G-Monster 1.8 IDE V2" Solid-State-Disks im 1,8-Zoll-Format mit parallelem ATA-Anschluss (IDE) vorgestellt. Die Laufwerke eignen sich so vor allem zum Aufrüsten von älteren Subnotebooks, wo sie die viel langsameren 1,8-Zoll-Festplatten ersetzen können.
Neues Konsortium für Datenfunk im 60-GHz-Band. In der "Wireless Gigabit Alliance" haben sich 17 IT-Unternehmen zusammengeschlossen. Das Konsortium will 2010 eine Spezifikation vorlegen, nach der sich auf Strecken von einigen Metern 1 Gigabit pro Sekunde drahtlos übertragen lässt. Gedacht ist das Verfahren vor allem für Heimvernetzung.
Symbian-Smartphone mit HSDPA- und HSUPA-Unterstützung. Mit dem E52 hat Nokia ein neues Symbian-Smartphone vorgestellt, das schnelles mobiles Internet bietet, indem HSDPA und HSUPA mit hohen Datenraten unterstützt werden. Das Mobiltelefon in klassischer Bauweise besitzt eine 3,2-Megapixel-Kamera und einen GPS-Empfänger mit A-GPS-Funktion.
Bereich Information-Management-Software wird ausgebaut. IBM übernimmt den Datenbankspezialisten Exeros, um seine Sparte für Information-Management-Software auszubauen. Exeros' Firmengründer Piyush Gupta ist ein früherer IBM-Mitarbeiter.
Zahlreiche Neueinstellungen und Gespräche mit Zulieferern. Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge will Apple statt Zukäufen in Zukunft wieder verstärkt eigene Chips entwickeln. Damit will das Unternehmen angeblich sein geistiges Eigentum stärker vor Nachahmern schützen.
Fraunhofer IAIS setzt auf IBMs UIMA auf. Das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS stellt mit "Smart Semantics" eine intelligente Suchtechnologie vor. Sie basiert auf UIMA, der von IBM initiierten und entwickelten Architektur zur Analyse unstrukturierter Daten, und soll die maschinelle Klassifizierung von Dokumenten sowie die automatische Schlagwortgenerierung und Namenserkennung ermöglichen.
Keine Erholung für den angeschlagenen Server- und Softwarehersteller. Für Sun Microsystems hat sich im letzten Quartal die Abwärtsspirale fortgesetzt. Das angeschlagene Unternehmen, das der Softwarehersteller Oracle für 5,6 Milliarden US-Dollar erwerben will, schreibt höhere Verluste und der Umsatz geht zurück.
Maschine soll Menschen in Quizsendung schlagen können. IBM tritt mit einem Computersystem in der US-Quizsendung Jeopardy gegen menschliche Spieler an. Rund zwei Jahre haben IBM-Wissenschaftler an einem System zur Beantwortung von Fragen gearbeitet. Es trägt den Codenamen Watson.
Vasudevan Software wirft beiden Unternehmen Patentverletzung vor. Die Firma Vasudevan Software sieht zwei seiner Patente durch Produkte von IBM und Oracle verletzt und hat daher Klage eingereicht. Beide Patente decken Datenbanktechniken ab.
Palmisano will weitere Übernahmechancen nutzen. IBM hat im ersten Quartal den Gewinn mit 2,3 Milliarden US-Dollar fast konstant halten können. Konzernchef Samuel J. Palmisano kündigte an, weitere Möglichkeiten zu Übernahmen zu nutzen.
Kaufpreis bei 7,4 Milliarden US-Dollar. Für rund 7,4 Milliarden US-Dollar kauft überraschend Oracle Sun Microsystems. Sun hatte Medienberichten zufolge zuletzt mit IBM verhandelt, die Gespräche waren aber gescheitert.
Attensity Group setzt auf semantische Analyse unstrukturierter Daten. Die drei Unternehmen Living-e, Empolis und Attensity schließen sich zur Attensity Group zusammen. Sie wollen Weltmarktführer im Bereich semantischer Technologien werden.
IBM und die Eclipse Foundation gegen Überangebot an Open-Source-Lizenzen. Die Eclipse Public License (EPL) löst die Common Public License (CPL) ab. Darauf haben sich IBM und die Eclipse Foundation geeinigt. Damit soll die Zahl der Open-Source-Lizenzen verringert werden. Projekte können die CPL aber weiter nutzen.
Herstellungsprozess verspricht energieeffiziente Chips für MIDs. IBM hat zusammen mit Partnern einen Prozess zur Herstellung von stromsparenden Chips mit 28-Nanometer-Strukturen entwickelt. Mit dabei sind unter anderem AMDs Globalfoundries, Infineon und Samsung.
Hoher Preis für IT-Outsourcing-Unternehmen in Bieterwettrennen erzielt. Satyam hat bei einem Notverkauf im Konkurrenten Tech Mahindra einen Abnehmer gefunden. Die schwer angeschlagene Firma mit 48.000 Beschäftigten wurde mit 834 Millionen Euro bewertet.
Marc Tremblay in Redmond für nächste Xbox oder Softwareoptimierung zuständig. Der bekannte Sun-Prozessorentwickler Marc Tremblay wechselt nach 18 Jahren Firmenzugehörigkeit zu Microsoft. Der Chefentwickler der Chipsparte war einer der Köpfe der Sparc-Produktlinie. Ein Übernahmeangebot von IBM hatte Sun kürzlich abgelehnt.
Das volle Potenzial ist erst mit Windows 7 zu erwarten. Dells Latitude XT2 ist ein Notebook, das sich mit mehreren Fingern auf einem Touchscreen bedienen lässt. Und es kann in einen Tablet-PC verwandelt werden. Das hat viele gute Seiten, wie der Test zeigt. Allerdings wird Multitouch erst mit Windows 7 richtig Spaß machen.
Übernahme vor dem Scheitern oder kurz vor dem Abschluss? Sun lehnt IBMs Übernahmeangebot ab. Das meldet das Wall Street Journal. Demnach hat Suns Board of Directors ein formales Übernahemeangebot von IBM zurückgewiesen.
Big Blue verpflichtet sich, Übernahme gegen Wettbewerbshüter durchzukämpfen. IBM will nur noch 7 Milliarden US-Dollar für Sun bieten, sich dafür aber verpflichten, den Kauf auch gegen den möglichen Widerstand der Wettbewerbsbehörden durchzukämpfen, berichtet das Wall Street Journal.
Intel gibt Kontrolle über Netbook-Linux ab. Die Linux Foundation übernimmt das Moblin-Projekt von Intel. Moblin ist eine Linux-Distribution, speziell für Netbooks. Intel wird sich aber weiter an der Entwicklung beteiligen.