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SCO will weiterklagen

Groklaw veröffentlicht Verkaufsplan. Die angeschlagene SCO Group hat einen Plan vorgelegt, welche Unternehmensteile verkauft werden müssten, um weitere Klagen zu finanzieren. Erst vorige Woche konnte das Unternehmen seine Liquidierung abwenden .
/ Julius Stiebert
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Die Prozessbeobachtungsseite Groklaw hat SCOs Verkaufsplan veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) . Darin heißt es, dass der Käufer SCOs Unix-Geschäft und "viele ihrer Tochterunternehmen" sowie einige der Mobilprodukte kaufen möchte.

Die SCO Group hingegen würde einige Mobilprodukte behalten und die Prozesse gegen IBM, Novell, AutoZone, Red Hat und "bestimmte Linux-Nutzer" fortführen, denen Unix-Copyrightverletzungen vorgeworfen werden.

Derzeit befindet sich SCO im Gläubigerschutz nach Chapter 11 und hatte versucht, aus dem Konkursverfahren herauszukommen. SCO hat unter anderem Schulden bei Novell, nachdem Novell alle Rechte an Unix und UnixWare zugesprochen wurden. Novell hat daher Anspruch auf eine Umsatzbeteiligung an SCOs Unix-Geschäft. Daraufhin musste SCO Konkurs anmelden.

Zuletzt hatte die für SCO zuständige Treuhänderin vor Gericht die Liquidierung des Unternehmens beantragt . Eine Rehabilitierung des Unternehmens sei unwahrscheinlich, hieß es. SCO hatte jedoch überraschend einen potenziellen Käufer präsentiert und somit erreicht, dass eine neue Anhörung angesetzt wurde. Diese findet voraussichtlich am 27. Juli 2009 statt.


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