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Eclipse Public License statt Common Public License

IBM und die Eclipse Foundation gegen Überangebot an Open-Source-Lizenzen. Die Eclipse Public License (EPL) löst die Common Public License (CPL) ab. Darauf haben sich IBM und die Eclipse Foundation geeinigt. Damit soll die Zahl der Open-Source-Lizenzen verringert werden. Projekte können die CPL aber weiter nutzen.
/ Julius Stiebert
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Die CPL(öffnet im neuen Fenster) wird ab sofort nicht mehr als aktive Open-Source-Lizenz angesehen und von der EPL(öffnet im neuen Fenster) abgelöst, teilte die Eclipse Foundation mit(öffnet im neuen Fenster) . Beide Lizenzen sind weitgehend identisch. Die Open Source Initiative(öffnet im neuen Fenster) (OSI), die Lizenzen zertifiziert, wird die CPL künftig als ersetzte Lizenz(öffnet im neuen Fenster) führen.

IBM und die Eclipse Foundation wollen damit die Fülle an Open-Source-Lizenzen verringern und übersichtlicher machen. Die Vielzahl an Open-Source-Lizenzen ist ein häufiger Kritikpunkt. Projekte, die die CPL verwenden, können das auch weiterhin tun. Allerdings können sie durch die offizielle Regelung auch einfach auf die EPL umschwenken.

Die EPL ging 2004 aus der 2001 verfassten CPL hervor und wurde speziell für die Entwicklungsumgebung Eclipse geschaffen. Sie ist von der OSI und der Free Software Foundation anerkannt. Die Lizenz erlaubt es auch, Software unter eine andere freie oder auch proprietäre Lizenz zu stellen.


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