IBM kündigt 5.000 Beschäftigten
IBM plant laut einem Bericht des Wall Street Journals(öffnet im neuen Fenster) den Abbau von 5.000 Arbeitsplätzen am Hauptsitz in den USA. Die meisten der Arbeitsplätze sollen nach Indien ausgelagert werden. Von den fast 400.000 IBM-Mitarbeitern sind bereits 71 Prozent im Ausland beschäftigt.
US-Mitarbeiter hätten indische Arbeitskollegen ausbilden müssen, damit diese ihre Tätigkeit von Indien aus übernehmen können, berichtet die Wirtschaftszeitung aus informierten Kreisen. IBM hat einen Kommentar zu dem Bericht abgelehnt. Im Januar 2009 hatte IBM bereits Kündigungsschreiben an 2.800 Beschäftigte aus den Bereichen Sales und Software in den USA versandt. In dem Monat berichtet die Firma einen Quartalsgewinn von 4,43 Milliarden US-Dollar.
Die indische Economy Times(öffnet im neuen Fenster) berichtet unterdessen, dass acht Firmen, darunter IBM Global Services, für den von einem Finanzskandal zerrütteten indischen Softwarekonzern Satyam Computer Services bieten. Weitere Kaufinteressenten seien der Finanzinvestor Apax Partners. Als indische Kaufinteressenten gelten der Mischkonzern Spice Group, das Bau- und Maschinenbauunternehmen Larsen & Toubro (L&T) und der IT-Services-Anbieter Tech Mahindra, an dem BT (British Telecom) beteiligt ist.


