Abo
  • IT-Karriere:

Software schützt Bildschirminhalte vor neugierigen Blicken

IBM-Programm verschlüsselt Teile von Dateien auf dem Bildschirm

Entwickler aus dem IBM-Labor im israelischen Haifa haben eine Software entwickelt, die vertrauliche Daten schützt. Die Software mit dem Namen Magen erkennt vertrauliche Daten etwa in einer Patientenakte oder in einer Kundenkartei und macht sie auf dem Bildschirm unkenntlich. Die Daten bleiben dabei unverändert.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Idee hinter dem Programm ist, dass ein Nutzer auf dem Bildschirm nur die Daten zu sehen bekommt, die auch für seine Augen bestimmt sind. Das sei wichtig, wenn Unternehmen oder Organisationen mit externen Dienstleistern zusammenarbeiten.

Stellenmarkt
  1. EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Bad Nauheim
  2. Rodenstock GmbH, München

Als Beispiel nennen die IBM-Entwickler einen Callcenter-Mitarbeiter, der einen Anruf entgegennimmt. Er ruft das Profil des Anrufers auf, um dessen Anfrage zu bearbeiten. Dabei sollte er jedoch keine vertraulichen Informationen wie etwa Kontodaten oder die Kreditkartennummer zu sehen bekommen. Das soll Magen verhindern.

Vertrauliche Daten sind nicht lesbar

Magen analysiert die Daten, die auf dem Bildschirm dargestellt werden sollen, bevor sie angezeigt werden. Das Programm behandelt dabei Daten wie Bilder. Mittels optischer Zeichenerkennung (Optical Character Recognition, OCR) ermittelt es, welche Bereiche des Bildschirminhaltes vertraulich sind. Diese werden dann mit einer speziellen Technik verschlüsselt.

Vorteil von Magen sei, so IBM, dass die Daten selbst nicht verändert werden. Bislang sei es meist so, dass ein Unternehmen mehrere Kopien einer Datei anfertigt, in denen je nach Zugriffsberechtigung Teile ausgelassen sind. Hier biete Magen eine flexiblere Lösung. Das Programm sei zudem plattformunabhängig und könne in jeder Rechnerumgebung eingesetzt werden.

IBM hat im Zuge der Entwicklung der Software zwei Patente in den USA angemeldet, eines auf die Art und Weise, wie Bilder bearbeitet werden, und eines auf die Verschlüsselung der Wörter.

Der Name des Programmes hat wenig mit einem Verdauungsorgan zu tun, seine doppelte Bedeutung hat andere Wurzeln: Magen ist zum einen die Abkürzung von Masking Gateway for Enterprises, zum anderen das hebräische Wort für Schutzschild.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 69,99€ (Release am 21. Februar 2020, mit Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 3,40€
  3. 4,99€
  4. (-12%) 52,99€

DerArbeiter 13. Jul 2009

Das ist doch überall so. Zeit ist Geld. Jede Zeit die ich unnötig verschwende ist...

Deutsch ist "in"! 11. Jul 2009

Deutsch ist halt momentan "in" ;) Es gibt ja auch immer mehr Songs, die auf deutsch...

Der Kaiser! 11. Jul 2009

Dafür muss diese Software auch auf dem "Empfangsgerät" installiert sein, sonst ist das...

Der Kaiser! 11. Jul 2009

Dann gibbet eben nur noch braunes Fleisch..

Der Kaiser! 11. Jul 2009

Oder man Menschen nur mit Erdnüsse abspeisen will..


Folgen Sie uns
       


iOS 13 ausprobiert

Apple hat iOS 13 offiziell vorgestellt. Die neue Version des mobilen Betriebssystems bringt unter anderem den Dark Mode sowie zahlreiche Verbesserungen einzelner Apps.

iOS 13 ausprobiert Video aufrufen
Telekom Smart Speaker im Test: Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht
Telekom Smart Speaker im Test
Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Die Deutsche Telekom bietet derzeit den einzigen smarten Lautsprecher an, mit dem sich parallel zwei digitale Assistenten nutzen lassen. Der Magenta-Assistent lässt einiges zu wünschen übrig, aber die Parallelnutzung von Alexa funktioniert schon fast zu gut.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Smarte Lautsprecher Amazon liegt nicht nur in Deutschland vor Google
  2. Pure Discovr Schrumpfender Alexa-Lautsprecher mit Akku wird teurer
  3. Bose Portable Home Speaker Lautsprecher mit Akku, Airplay 2, Alexa und Google Assistant

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

    •  /