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Kosten sprechen für Linux auf dem Desktop

Studie im Auftrag von IBM vorgestellt. Linux auf dem Desktop wird im Geschäftsumfeld hauptsächlich eingesetzt, um die Kosten zu senken. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Freeform Dynamics, die im Auftrag von IBM durchgeführt wurde. Dafür erweist sich die Migration meist als unproblematischer als vermutet.
/ Julius Stiebert
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Freeform Dynamics hat im Auftrag von IBM weltweit 1.275 IT-Profis zum geschäftlichen Einsatz von Linux auf dem Desktop befragt. Über 70 Prozent der Befragten gaben an, dass das Hauptargument für eine Migration auf Linux die Kostensenkung gewesen sei. Bisher laufen laut der Studie weniger als 20 Prozent der Arbeitsplätze unter Linux. Dennoch zeige sich, dass sich die meisten eine Umstellung weiterer Arbeitsplätze vorstellen könnten.

Meist erweise sich die Migration als leichter als gedacht. Dabei spielt es jedoch eine Rolle, wessen Computer mit Linux ausgestattet werden. Bei Power-Usern, sehr mobilen Nutzern und Kreativen könne es schwierig sein, mit Linux deren Bedürfnisse zu befriedigen. Einfacher sei dies bei generellen Geschäfts- und Büroanwendungen. Aber auch weniger technische Nutzer könnten mit Linux umgehen – Office-Anwendungen, E-Mail und Ähnliches ließen sich gut unter Linux nutzen, so die Marktforscher. Allerdings setzen laut der Studie nur wenige Unternehmen Linux bei dieser Zielgruppe ein.

Stabilität und Sicherheit seien neben den Kosten ebenfalls Argumente, die laut der Studie für Linux sprechen. Alle Ergebnisse stehen zum kostenlosen Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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