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Apple will wieder eigene Chips bauen

Zahlreiche Neueinstellungen und Gespräche mit Zulieferern

Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge will Apple statt Zukäufen in Zukunft wieder verstärkt eigene Chips entwickeln. Damit will das Unternehmen angeblich sein geistiges Eigentum stärker vor Nachahmern schützen.

Wie das US-Wirtschaftsblatt unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen berichtet, will sich das Unternehmen nach langer Pause wieder selbst entwickelten Halbleitern widmen. Davon sollen unter anderem zahlreiche Profile in der Community LinkedIn zeugen, wo laut dem Journal rund 100 Chipentwickler seit kurzem Apple als Arbeitgeber führen. Einige geben als Jobbeschreibung das "Testen der richtigen Funktion von durch Apple entwickelten Halbleitern" an.

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Bei LinkedIn war auch nach einjähriger Abstinenz vom Chipgeschäft der ehemalige CTO von ATI, Bob Drebin, als Apple-Angestellter wieder aufgetaucht. Dem Wall Street Journal zufolge folgte ihm mit Raja Koduri ein weiterer ATI-Entwickler, der vor kurzem die Arbeit bei Apple aufgenommen haben soll.

Da Apple zu strategischen Entscheidungen und neuen Produkten stets schweigt, bis die Schritte vollzogen sind, führt das US-Blatt als weiteren Indikator für die Chipoffensive Gespräche mit bisherigen Zulieferern und Analysten an. So wird beispielsweise der Prozessor des iPhones auf Basis eines Kerns mit ARM-Architektur von Samsung gefertigt. Apple sei aber besorgt, so das Wall Street Journal, dass die Funktionen, welche die iPhone-Macher von externen Firmen in die Chips integrieren lassen, zu schnell in anderen Produkten auftauchen würden.

Seit dem Wechsel zur x86-Architektur von Intel im Jahr 2005 hatte Apple sich aus der Chipentwicklung weitgehend zurückgezogen, was für das Unternehmen einen Strategiewechsel bedeutete. Nicht nur bei der zuvor aktuellen CPU-Architektur "Power PC" hatte Apple - in diesem Fall mit IBM und Motorola - an Halbleitern kräftig mitentwickelt. Auch Chipsätze und Mikrocontroller in den PowerMacs stammten häufig von Apple.

Derzeit verlässt sich Apple bei den Macs, iPods und iPhones aber fast ausschließlich auf Designs von Drittfirmen und ist dabei auch zu schnellen Wechseln bereit. Während die Chipsätze für die Intel-Prozessoren bis Ende 2008 nur von Intel kamen, steckt in den neuen Macbooks und im Mac mini sowie den iMacs ein Chipsatz von Nvidia.

Bei mobilen Geräten ist Apples Einfluss auf den Halbleitermarkt sogar so groß, dass der jahrelange Lieferant des iPod-Prozessors, Portalplayer, nach einem Wegfall der Apple-Aufträge fast ruiniert worden wäre. Ironischerweise wurde Portalplayer darauf von Nvidia übernommen, die aber bisher keine Bauteile für Apples mobile Geräte liefern. Angeblich soll Nvidias Handheldplattform "Tegra" stattdessen in der nächsten Version von Microsofts iPod-Konkurrenten "Zune" stecken.


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huahuahua 06. Mai 2009

Der Name für den ersten Prozessor steht schon lange fest: es wird der "iGolem" :))

Alex Keller 03. Mai 2009

Der 20 Zoll hat ein MVA Panel, der 24 Zoll ein S-PVA Panel (beide mit LED-Backlight...

IdiotenSpacke 30. Apr 2009

Bei Apple arbeiten keine Leute, die das könnten und jeder der zu denen wechselt, der das...

PeterPC 30. Apr 2009

Nö. Zu früh gefreut, Die Chipsätze in den 68k- und PowerPC-Macs hat Apple selbst...

Blitzschlagwelt... 30. Apr 2009

Ich denke es, geht in folgende Richtung: Apple wird in Zukunft auch in Desktop-Rechnern...



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