Oracle wollte anfangs nur Suns Softwaresparte

Hersteller könnte versuchen, Serverbereiche wieder zu verkaufen

Oracle, weltweit der zweitgrößte Softwarehersteller, hatte anfangs vor, nur einen Teilbereich von Sun Microsystems zu schlucken. Erst als Larry Ellison damit scheiterte, legte er ein Gebot für die ganze Firma vor.

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Der Softwarehersteller Oracle, der vor einem Monat den Kauf von Sun Microsystems für 7,4 Milliarden US-Dollar angekündigt hatte, wollte zuerst nur die Softwarebereiche von Sun übernehmen. Das geht aus einer Pflichtmitteilung Suns an die US-Börsenaufsichtsbehörde (United States Securities and Exchange Commission, SEC) hervor.

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Danach legte Oracle am 12. März 2009 ein Angebot für den Sun-Teilbereich vor. Die Offerte war aber offenbar nicht hoch genug, um Sun zum Abbruch der zu der Zeit laufenden Gespräche mit IBM zu bewegen, die 7 Milliarden US-Dollar geboten hatten.

Oracle könnte nun versuchen, Teile des Hardwaregeschäfts wieder zu verkaufen, sagte Brendan Barnicle, Analyst bei der Technologie-Investmentbank Pacific Crest Securities, der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Das ist viel weniger attraktiv als das Softwarekerngeschäft", sagte Barnicle. Die Gewinnmargen mit Servern seien viel niedriger.

Oracle-Chef Larry Ellison hatte nach dem Kauf erklärt, dass auch das Computergeschäft Suns für Oracle interessant sei, weil dort künftig höhere Gewinne durch spezielle Paketangebote mit "integrierten Systemen", bestehend aus Hard- und Software, zu erzielen seien. Suns Serverumsatz macht über die Hälfte des Gesamtumsatzes aus, fiel aber im letzten Quartal um 26 Prozent.

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Nach der Pflichtmitteilung öffnete Sun zwei Kaufinteressenten die Bücher. Laut Medienberichten soll neben IBM auch Hewlett-Packard Interesse an Sun gehabt haben. Der Computerhersteller legte aber kein Gebot vor.

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