Nach dem Kauf von Motorola will Lenovo zum weltweiten Anbieter von Smartphones werden - mindestens. Denn die Geschichte des Unternehmens zeigt: Kleine Ziele haben dem chinesischen Hardwarehersteller noch nie ausgereicht.
Laut einem japanischen Fernsehbericht will Lenovo ein Joint Venture mit Sonys Vaio-Sparte gründen. Der japanische Konzern nannte den Bericht "ungenau".
Update Laut Reuters und China Daily soll Google den Verkauf von Motorola Mobility für nur 2 bis 3 Milliarden US-Dollar verhandeln. Google hatte im August 2011 Motorola Mobility für 12,5 Milliarden US-Dollar gekauft. Der Bericht wurde von Google bestätigt, die Patente bleiben bei Google.
Das Team von Deepmind, das Google für 400 bis 500 Millionen US-Dollar gekauft hat, soll offenbar die Suchmaschine mit künstlicher Intelligenz verbessern.
Seit Jahren verkauft Lenovo IBMs ehemalige Notebooks und Desktops der Thinkpad- und Thinkcentre-Serie, nun übernimmt der chinesische Konzern auch die x86-Serversparte. Rund 2,3 Milliarden US-Dollar bezahlt Lenovo dafür.
Die nächste Konsole von Nintendo basiert auf Power-Prozessoren von IBM, das nächste Handheld auf ARM-Chips. Jedenfalls, wenn Gerüchte über die nächste Hardwaregeneration namens Fusion stimmen - was nicht sehr wahrscheinlich ist.
Quantencomputer könnten heute gängige Verschlüsselungs- und Signaturverfahren brechen. Laut den jüngsten Snowden-Enthüllungen forscht die NSA an derartigen Technologien. Wir haben die wichtigsten Hintergründe zusammengefasst.
Die Leser der US-Zeitschrift Linux Journal haben das Raspberry Pi zum besten Open-Source-Produkt 2013 gekürt. Gnome 3 war demnach die schlechteste Open-Source-Idee des vergangenen Jahres.
Kurz nach der GTX 780 Ti bietet Nvidia den Vollausbau seiner Kepler-GPU auch für Rechenanwendungen an. Die PCIe-Karte Tesla K40 verfügt auch über einen Boost, der aber von den Anwendungen direkt gesteuert werden kann.
Der kognitive Supercomputer Watson, der auch Menschen im Quiz besiegen kann, soll bald für zahlreiche Anwendungen verfügbar gemacht werden. Dazu arbeitet IBM an einer eigenen Cloud-Lösung, die auch für andere Firmen geöffnet werden soll.
Das Computer History Museum hat das DOS des Apple II im Quelltext veröffentlicht. Zusammen mit gedruckten Listings ergibt sich ein Einblick in die Entwicklung der Hard- und Software, die Apples Grundstein für den Erfolg legte.
Nicht mehr nur Samsung, sondern auch AMDs ehemalige Fertigungssparte Globalfoundries soll bald die Chips für iPhone und iPad herstellen. Dies will eine US-Tageszeitung erfahren haben, die unweit der Fab 8 von Globalfoundries erscheint.
Die für 2014 geplante Version 4.9 der Compiler-Sammlung GCC erhält den Undefined Behavior Sanitizer. Außerdem wurde der Address Sanitizer auf die ARM-Plattform portiert.
In den SAN-Controllern der Serie Storwize von IBM steckt eine Lücke, mit der ein Angreifer die Konfiguration ändern und auch Daten löschen kann. Abhilfe schafft ein Firmwareupdate, das schon bereitsteht.
Die Hersteller von mobilen Geräten und eingebetteten Systemen haben im vergangenen Jahr zum Linux-Kernel mehr als doppelt so viel Code beigetragen wie zuvor. Das geht aus dem jährlichen Bericht der Linux Foundation hervor. Außerdem will IBM etwa 1 Milliarde US-Dollar in die Kernel-Entwicklung stecken.
IBM hat unter dem Namen Nextscale einen neuen Server vorgestellt, mit dem sich dreimal so viele CPU-Kerne in einem Standard-Rack unterbringen lassen wie mit 1U-Servern bisher möglich.
Die NSA soll auch in der Lage sein, verschlüsselte Verbindungen zu knacken. Ein Überblick über kryptographische Algorithmen und deren mögliche Probleme.
Die Apache Software Foundation hat ihre verteilte NoSQL-Datenbank Cassandra in der Version 2.0 veröffentlicht. Sie speichert auch große Datenmengen sehr schnell in einem Cluster, skaliert nahezu linear und ist vollständig verteilt, besitzt also keinen sogenannten Single-Point-of-Failure.
Satte 1,65 Milliarden Euro will Microsoft bei der Übernahme der Mobilgerätesparte von Nokia für Patentlizenzen ausgeben. Es handelt sich aber hauptsächlich um Designpatente.
IBM hat auf der Konferenz "Hot Chips 25" seinen Power8-Prozessor vorgestellt. Der 12-Kern-Chip bietet rasend schnelle Caches und bindet zudem noch 128 MByte externes EDRAM an. Die Leistung soll doppelt so hoch liegen wie beim Power7+.
Continental will auf der Automesse IAA Partnerschaften zu autonom fahrenden Autos ankündigen: Der Zulieferer aus Hannover will mit Google und IBM an Roboterautos arbeiten.
IBM hat den Hersteller von Sicherheitssoftware Trusteer für 1 Milliarde US-Dollar gekauft. In das 2006 gegründete Unternehmen wurden nur 10 Millionen US-Dollar investiert. Die Software Rapport kommt bei Banken zum Einsatz.
Wegen der Snowden-Enthüllungen will China untersuchen, welche Rolle IBM, Oracle und EMC bei den IT-Angriffen durch US-Geheimdienste auf das Land spielten.
Samsung wird von der brasilianischen Regierung auf 110 Millionen US-Dollar verklagt. Das Geld soll geschädigten Arbeitern einer Fabrik in Brasilien zugutekommen, die dort unter schlechten Bedingungen Hardware für Samsung zusammenbauen.
Unter seinem Open Patent Non-Assertion (OPN) Pledge hat Google weitere Patente freigegeben, die ohne Einschränkungen genutzt werden dürfen. Insgesamt sind es bereits 89 Patente, die teils in mehreren Ländern registriert sind.
Die Power-Prozessoren könnten bald nicht mehr nur von IBM hergestellt werden, denn das Unternehmen bietet die Designs nun auch als Lizenz an. Starke Partner dafür sind bereits gefunden und eine Allianz wurde gegründet.
Nutzer des Betriebssystems Android können mit der App Boinc die Rechenleistung ihres Smartphones der Forschung zur Verfügung stellen. Dabei lassen sich Projekte unterstützen, die nach neuen Sternen suchen oder gegen Aids kämpfen.
Von Seagate kommt die nach eigenen Angaben schnellste Festplatte der Welt. Das 2,5-Zoll-Laufwerk mit SAS-Schnittstelle ist für Server vorgesehen und arbeitet mit Hybridtechnik, genannt SSHD. IBM bietet bereits Storage-Systeme damit an.
Die erste große Veröffentlichung von Apache Openoffice seit der Code-Spende von Oracle enthält viele Teile aus IBMs Openoffice-Fork Symphony. Diesen gab IBM zugunsten des Apache-Projektes auf.
United Internet kauft ein Viertel an dem Open-Source-Unternehmen Open-Xchange. Zuletzt hatte Open-Xchange mit OX Documents eine eigene Cloud-basierte Office-Software vorgestellt.
"Es war wie Familie": Mit einem schräg-nostalgischen Blick zurück auf die Adventureschmiede Sierra On-Line stellen die Entwickler des Klassikers Police Quest ein neues Projekt namens Precinct vor.
Die HP-Server-Produkte der Storevirtual-Serie haben einen bisher unbekannten Zugang samt Root-Zugriff. HP nutzt diesen Zugang unter anderem, um vergessene Passwörter beim Kunden zurückzusetzen. Über einen kommenden Patch will HP die Sicherheitslücke noch in der nächsten Woche schließen.
Die alljährliche simultane Veröffentlichung sämtlicher Eclipse-Projekte steht unter dem Namen Kepler zum Download bereit. Die Anzahl der Projekte ist im Vergleich zum Vorjahr nicht gestiegen.
Der erst 2011 in Betrieb genommene Supercomputer SuperMUC am LRZ in München wird frühestens 2016 einen vollständig neuen Nachfolger erhalten. Dieser soll dann einige Hundert Petaflops Leistung erreichen.
Auf der International Supercomputing Conference in Leipzig zeigen Telekom und Partnerfirmen eine Datenverbindung mit 400 GBit/s zwischen Dresden, München und Hamburg.
ISC Mit einer Rechenleistung von über 33 Petaflops kommt mit Tianhe-2 der schnellste Supercomputer der Welt wieder einmal aus China. Deutschland kann sich mit zwei Rechnern in den Top 10 halten.
Auch Unternehmen sollen bald mit sogenannten SSHDs ausgestattet werden. Die Hybridfestplatte von Seagate und IBM hat schnell drehende Platter und verkürzt die ohnehin kurzen Zugriffszeiten zusätzlich mit Flash-Speicher. Die SSHD ist jedoch nur für wenige Systeme verfügbar.
In den kommenden Versionen des freien Büropakets Libreoffice soll die Benutzeroberfläche weiter überarbeitet werden. Werkzeugmenüs sollen an den seitlichen Rand des Fensters wandern. Die Umstellung der Widgets und Dialogfelder schreitet ebenfalls voran.
IBM kauft Softlayer, einen Anbieter von Cloud-Diensten und Betreiber von Rechenzentren. Der Kaufpreis ist nur inoffiziell bekannt. Auch Salesforce meldet einen Milliardendeal.
Drei Wissenschaftler haben einen Algorithmus entwickelt, der an einer Abfolge von drei Tönen die Entstehungszeit eines klassischen Musikstückes erkennen kann. Mit Hilfe einer solchen akustischen Mustererkennung wollen sie künftig Krankheiten diagnostizieren.
Re:publica 2013 Der Ex-IBM-Manager Gunter Dueck erklärt den Social-Media-Helden der Re:publica, was sie da tun im Netz. Und was sich ändern muss, damit daran nicht alle zugrunde gehen.