Abo
  • Services:
Anzeige
Boinc ist für Android verfügbar.
Boinc ist für Android verfügbar. (Bild: World Community Grid)

Boinc Wenn das Android-Gerät für die Wissenschaft rechnet

Nutzer des Betriebssystems Android können mit der App Boinc die Rechenleistung ihres Smartphones der Forschung zur Verfügung stellen. Dabei lassen sich Projekte unterstützen, die nach neuen Sternen suchen oder gegen Aids kämpfen.

Anzeige

Benutzer von Geräten ab Android 2.3 können die Software Berkley Open Infrastructure for Network Computing (Boinc) verwenden und wissenschaftliche Projekte unterstützen. Boinc nutzt das sogenannte "verteilte Rechnen". Auf dem Server werden Prozesse aufgeteilt und an die jeweiligen Geräte verschickt, auf denen Boinc installiert wurde. Diese berechnen die Datenpakete und schicken sie zurück an den Server, auf dem die Ergebnisse zusammengefasst werden.

  • Boinc nutzt die Rechenleistung des Smartphones oder Tablets. (Screenshot: Golem.de)
  • Aktuell stehen sechs Projekte zur Wahl. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einstellungen der App... (Screenshot: Golem.de)
  • ... sind sehr umfangreich. (Screenshot: Golem.de)
Boinc nutzt die Rechenleistung des Smartphones oder Tablets. (Screenshot: Golem.de)

Der Anwender stellt die ungenutzte Rechenkraft seines Smartphones oder Tablets Projekten zur Verfügung, die zur Datenanalyse oder für Simulationen genutzt werden. Die überwiegend gemeinnützigen Projekte werden von Universitäten oder anderen wissenschaftlichen Institutionen betreut. Aktuell unterstützt die Android-App sechs Projekte. Dazu zählt das populäre Projekt FightAids@Home, das nach effizienteren Mitteln zur Behandlung von Aids sucht. IBM World Community Grid plant, zukünftig weitere Projekte für Android bereitzustellen.

Um keine Kosten für mobile Datenverbindungen zu verursachen und den Akku unterwegs nicht zusätzlich zu belasten, läuft die App nur, wenn das Android-Gerät in einem WLAN-Netz eingeloggt ist und zusätzlich geladen wird. In den Einstellungen lässt sich das genauer konfigurieren.

Einige Projekte bereits abgeschlossen

Das "verteilte Rechnen" mit Hilfe von Boinc ist auf Desktop-PCs oder Notebooks bereits seit 2003 möglich und wird aktuell von 309.209 aktiven Rechnern weltweit unterstützt (Stand 23.07.2013), die eine Rechenleistung von durchschnittlich 6,255 Petaflops ergeben. Dadurch konnte unter anderem das Nutitious Rice for the World-Projekt abgeschlossen werden, dessen Ziel die Verbesserung des Reisertrags durch gezielte Züchtung von ertragreicheren resistenteren Reisstämmen war.

Die Boinc-App ist im Google-Play- und im Amazon-Appstore kostenlos erhältlich.


eye home zur Startseite
Hohle1989 17. Sep 2015

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich keine Ahnung hab, was damals los war. Bei 50V wird...

Lala Satalin... 25. Jul 2013

Extreme Leistung gibts erst ab i7. Der i5, an dem ich manchmal sitzen muss ist spürbar...

Lala Satalin... 25. Jul 2013

Finde ich auch richtig so, zumal solche ARM-Prozessoren eh unglaublich lahmarschig sind...

rick.c 24. Jul 2013

Die CPUs in Smartphones sind wirklich für eine bestimmte maximale Nutzungsdauer bei...

YaelSchlichting 24. Jul 2013

Das ist nur ein Problem. Da wird immer lamentiert, daß Apps zuviel Strom verbrauchen und...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ARI-Armaturen Albert Richter GmbH & Co. KG, Schloß Holte-Stukenbrock
  2. SSI Schäfer Automation GmbH, Giebelstadt bei Würzburg, Dortmund
  3. YKK Stocko Fasteners GmbH, Wuppertal
  4. Distec GmbH, Germering bei München, Landsberg am Lech oder Eisenach


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Resident Evil: Vendetta 14,99€, John Wick: Kapitel 2 9,99€, Fight Club 8,29€ und...
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. 27,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       

  1. Gesundheitskarte

    T-Systems will Konnektor bald ausliefern

  2. Galaxy Tab Active 2

    Samsungs neues Ruggedized-Tablet kommt mit S-Pen

  3. Jaxa

    Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond

  4. Deep Descent

    Aquanox lädt in Tiefsee-Beta

  5. Android-Apps

    Google belohnt Fehlersuche im Play Store

  6. Depublizierung

    7-Tage-Löschfrist für ARD und ZDF im Internet fällt weg

  7. Netzneutralität

    Telekom darf Auflagen zu Stream On länger prüfen

  8. Spielebranche

    Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Pro und X erwartet

  9. Thunderobot ST-Plus im Praxistest

    Da gehe ich doch lieber wieder draußen spielen!

  10. Fahrdienst

    Alphabet investiert in Lyft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

Flettner-Rotoren: Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
Flettner-Rotoren
Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
  1. Hyperflight China plant superschnellen Vactrain
  2. Sea Bubbles Tragflächen-Elektroboote kommen nach Paris
  3. Honolulu Strafe für Handynutzung auf der Straße

Cybercrime: Neun Jahre Jagd auf Bayrob
Cybercrime
Neun Jahre Jagd auf Bayrob
  1. Antivirus Symantec will keine Code-Reviews durch Regierungen mehr
  2. Verschlüsselung Google schmeißt Symantec aus Chrome raus
  3. Übernahme Digicert kauft Zertifikatssparte von Symantec

  1. Re: Bezugsquellen Ubuntu Version?

    ulink | 18:23

  2. Re: Der naechste aufgekochte Zombie

    vulkman | 18:19

  3. Re: Guter Trend auf Golem

    Milber | 18:17

  4. Re: Meanwhile in Germany...

    thinksimple | 18:12

  5. Re: Nicht nur die Telekommunikationsunternehmen...

    Matty194 | 18:12


  1. 18:00

  2. 17:47

  3. 16:54

  4. 16:10

  5. 15:50

  6. 15:05

  7. 14:37

  8. 12:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel