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Die "Legende" aus Hongkong: Lenovos Aufstieg zur Weltspitze

Nach dem Kauf von Motorola will Lenovo zum weltweiten Anbieter von Smartphones werden - mindestens. Denn die Geschichte des Unternehmens zeigt: Kleine Ziele haben dem chinesischen Hardwarehersteller noch nie ausgereicht.

Artikel veröffentlicht am , Christiane Schulzki-Haddouti
Lenovo-Chef Yang Yuanqing
Lenovo-Chef Yang Yuanqing (Bild: Bobby Yip/Reuters)

Der chinesische Hardwarehersteller Lenovo ist auf Einkaufstour. Nachdem er sich mit einem Marktanteil von 18 Prozent zum weltgrößten PC-Hersteller entwickelt hat, zielt er angesichts des schwächelnden PC-Geschäfts auf den boomenden Mobilfunkmarkt. Auch hier will er in den nächsten Jahren zur Weltspitze aufstoßen.

Inhalt:
  1. Die "Legende" aus Hongkong: Lenovos Aufstieg zur Weltspitze
  2. Ziel: Spitzenreiter bei den Smartphones

Gegründet wurde Lenovo 1984 von Liu Chuanzhi, einem Computerwissenschaftler, und einigen Ingenieuren. Liu Chuanzhi gilt heute als Pate der chinesischen IT-Industrie. 25.000 US-Dollar Startkapital kamen als finanzielle Unterstützung von der Chinesischen Akademie für Wissenschaften. Damals verkaufte man importierte Computer an chinesische Kunden und half bei der Installation der Rechner. Noch heute besitzt die Akademie der Wissenschaften einen Anteil von 36 Prozent an Legend Holdings Ltd, dem mit 32,5 Prozent größten Anteilseigner von Lenovo.

Legend Hong Kong

Ende der 80er Jahre brachte das Unternehmen erstmals eigene Geräte auf den chinesischen Markt. Dabei profitierte es davon, dass die chinesische Regierung ausländische Computerhersteller daran hinderte, eigene Distributionskanäle in China aufzubauen. In der eigenen Herstellung verringerte Lenovo die Kosten, gleichzeitig etablierte es jedoch einen Ruf als zuverlässige Marke. 1994 wurde das Unternehmen erstmals an der Börse in Hongkong gelistet - unter dem Namen Legend Hong Kong. Erst 2003 änderte die Firma ihren Namen und nannte sich Lenovo.

Ein Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens war die Übernahme der PC-Sparte von IBM im Jahr 2005 für 1,8 Milliarden Dollar. Seit dem IBM-Deal hat Lenovo weltweit an Ansehen gewonnen. Denn mit dem Deal übernahm das Unternehmen auch das Recht, den weltweit unter Unternehmenskunden beliebten Thinkpad weiter zu vermarkten. Mit weiteren Deals eroberte Lenovo Märkte in Deutschland, Brasilien und Japan. In Deutschland etwa übernahm Lenovo 2011 den Aldi-Lieferanten Medion für rund 630 Millionen Euro.

Nach dem Zukauf ist vor dem Zukauf

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Vor zwei Jahren schließlich stieß Lenovo zur Weltspitze der PC-Hersteller auf. Derzeit macht Lenovo 80 Prozent seines Umsatzes mit Notebooks und Desktops. In China ist Lenovo schon lange das führende IT-Unternehmen schlechthin. Nun drängt es verstärkt auf den US-Markt. Zukäufe sollen den Vorstoß in neue Geschäftsfelder begleiten: So will Lenovo jetzt die x86-Server-Sparte von IBM für 2,3 Milliarden US-Dollar übernehmen. Gerüchteweise ist derzeit auch von einer weiteren Übernahme die Rede: So will Lenovo angeblich auch die verlustmachende Vaio-Sparte von Sony übernehmen. Sony dementierte allerdings umgehend.

Ziel: Spitzenreiter bei den Smartphones 
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Guardian 10. Feb 2014

Oh garnicht mitbekommen.

DrWatson 09. Feb 2014

Marktkapitlaisierung: IBM: $186.112.500.000 Lenovo: $ 8.419.127.040 IBM ist also 22...

soechse 07. Feb 2014

bei Dell kann man die Varianten zumindest selbst konfigurieren bei Lenovo sind die...

Legacyleader 06. Feb 2014

Also ich hab hier nen Lenovo Y510 hier stehen mit SLI Grafik von Nvidia, bei mir gehen...

wasimauge 06. Feb 2014

Fujitsu kann ich auch nicht empfehlen. Ich habe seit einem Jahr ein W530 mit...


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