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Nintendo Fusion: Gerüchte über Marios nächste Konsolen- und Handheld-Heimat

Die nächste Konsole von Nintendo basiert auf Power-Prozessoren von IBM, das nächste Handheld auf ARM-Chips. Jedenfalls, wenn Gerüchte über die nächste Hardwaregeneration namens Fusion stimmen - was nicht sehr wahrscheinlich ist.

Artikel veröffentlicht am , /
Nintendo-Maskottchen Mario
Nintendo-Maskottchen Mario (Bild: Nintendo)

Die US-Webseite Nintendo News ist über eine anonyme, aber angeblich bewährte Quelle an Informationen über die Hardwarepläne des Unternehmens gelangt. Angeblich arbeitet Nintendo gleichzeitig an einer Konsole namens Fusion Terminal und an einem Handheld namens Fusion DS.

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Die Konsole soll auf einer speziell für Nintendo von AMD gefertigten GPU basieren, die Radeon HD RX 200 (Codenamen Lady) genannt wird. Bei der CPU handelt es sich um ein IBM-Modell mit Power-Architektur samt acht Kernen, ihr soll ein Koprozessor auf Basis von PowerPC-Technik mit drei Kernen zur Seite stehen. Der Speicher soll insgesamt 6 GByte groß sein und aus 4 GByte DDR4- und 2 GByte DDR3-RAM bestehen. Angeblich soll es zwei Versionen der Konsole geben: eine Variante mit Laufwerk und 60 GByte internem Flash-Speicher und eine Fassung ohne Laufwerk mit 300 GByte Speicher.

Bei den Details der technischen Daten, die der Bericht sehr ausführlich auflistet, kommt jedoch der Eindruck auf, hier habe sich jemand seine Wunschkonsole zusammengestellt. So soll die AMD-GPU 2.816 Rechenwerke besitzen und damit so viele wie die Radeon HD 290X. Sie ist AMDs schnellste Single-GPU-Grafikkarte für PCs und kann bis zu 300 Watt elektrischer Leistung aufnehmen. Selbst bei geringeren Takten und neuen Strukturbreiten erscheint eine solche GPU für Konsolen in den nächsten ein bis zwei Jahren als kaum geeignet. Ebenso seltsam ist der Verweis auf den noch nicht einmal endgültig spezifizierten DDR4-Speicher; GDDR5 - das auf Grafikkarten und auch der PS4 verwendet wird - erscheint hier aus heutiger Sicht als viel wahrscheinlicher.

Das Handheld verwendet angeblich eine ARM-CPU und eine AMD-GPU auf Basis von Adreno 420 - das ist die nächste Merkwürdigkeit, denn Adreno ist die Marke von Qualcomms GPUs. Der Gesamtspeicher soll 3 GByte groß sein, davon sollen 2 GByte für Spiele reserviert sein. Sie soll über zwei Touchscreens mit einer Auflösung von 960 x 640 Pixeln verfügen, einer soll aus Gorilla-Glas bestehen. Außerdem verbaut Nintendo angeblich einen Fingerabdrucksensor, einen NFC-Reader und ein GPS-Modul.

Diese Spezifikationen lassen sehr viel Raum für Spekulationen. Auffällig ist, dass beide Geräte über viele teure Extras verfügen - etwa den Fingerabdrucksensor. Details wie die laufwerklose Konsole für den Vertrieb von Spielen nur per Download passen zumindest bislang nicht zu Nintendo.

Der Name Nintendo Fusion verweist übrigens auf eine Webseite, die tatsächlich zu Nintendo gehört und kürzlich neu aktiviert worden ist. Ursprünglich war Fusion der Name einer Marketingaktion, die Nintendo im Jahr 2003 in den USA durchgeführt hat.

Das Unternehmen wollte sich bislang nicht öffentlich zu den Gerüchten äußern. Sonderlich begeistert sind Konsolenhersteller für gewöhnlich nicht über Spekulationen zu kommender Hardware - schließlich droht immer die Gefahr, dass potenzielle Käufer der aktuellen Generation ihre Kaufentscheidung verschieben. Andererseits: Nintendo hat zumindest im Konsolenbereich angesichts der katastrophalen Verkaufszahlen der Wii U nicht allzu viel zu verlieren.



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Sharkuu 23. Jan 2014

mmn ist der unterschied, das die spiele anders geworden sind. wo ich früher ne runde...

Andre S 23. Jan 2014

Nein nicht hoffentlich, es gibt auch leute die das ausnahmslos gut finden. Skyward Sword...

Seasdfgas 22. Jan 2014

während ich nintendo voll und ganz zutraue, das sie ihre nächste konsolen besser...

sofries 22. Jan 2014

Die benutzen in der News nicht mal das aktuelle Nintendo Logo. ;)

muh3 22. Jan 2014

du behauptest das diese Spiele dir auf der xbox360 genausoviel Spaß machen als auf der...


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