Lenovo: "Wir können uns jede Übernahme leisten"
Lenovo-Finanzchef Wong Wai Ming hat erklärt, dass der Computerhersteller praktisch jede Möglichkeit zu einer Übernahme finanzieren könnte. Der chinesische Computerhersteller habe Finanzreserven in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar.
Wong sagte der Nachrichtenagentur Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) , es gebe für Lenovo kein Limit für Firmen, die zum Verkauf stünden. "Wir können tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes jede einzelne Gelegenheit prüfen, weil wir ganz offensichtlich die Möglichkeiten haben, das zu finanzieren."
Am stärksten sei Lenovo an Übernahmen im Bereich Smartphones und Tablets, Server und Speicher für Unternehmen interessiert, so Wong.
Mit IBM hatte Lenovo die Verhandlungen über den Verkauf der IBM-Sparte für x86-Server jedoch abgebrochen . Die Gespräche hatten im April 2013 begonnen. Die Partner konnten sich aber nicht auf den Preis einigen. Jährlich generiert IBM in dem Bereich einen Umsatz von rund 5 Milliarden US-Dollar. Es soll noch einen weiteren Interessenten für die x86-Server-Sparte geben; ob die Verhandlungen weiterlaufen, ist aber nicht klar.
Mit EMC hatte Lenovo das Joint Venture LenovoEMC gegründet . LenovoEMC soll vor allem NAS-Lösungen an kleine und mittlere Unternehmen verkaufen. Dabei hält Lenovo die Mehrheit an dem Gemeinschaftsunternehmen, in das EMC auch einige NAS-Produkte seiner Tochter Iomega einbringt. Lenovo kaufte sich damit einen Teil von Iomega.
Lenovo teilte das Unternehmen zum 1. April 2013 in die zwei Bereiche "Think" und "Lenovo" auf. Das ging aus einer internen E-Mail von Konzernchef Yang Yuanqing hervor. Danach wurde der Konzern in die Lenovo Business Group (LBG) und die Think Business Group (TBG) aufgeteilt.
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