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Digitale Souveränität:
So oft schreiben deutsche Behörden US-Software vor

Anspruch trifft Wirklichkeit: Unsere Auswertung von vielen Dutzend IT-Ausschreibungen zeigt, wie früh in Behörden Abhängigkeiten von US-Anbietern entstehen.
/ Oliver Jessner
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Microsoft wird bei den von uns untersuchten IT-Ausschreibungen am häufigsten direkt verlangt. (Bild: Fabrice Coffrini / AFP via Getty Images))
Microsoft wird bei den von uns untersuchten IT-Ausschreibungen am häufigsten direkt verlangt. Bild: Fabrice Coffrini / AFP via Getty Images)

Deutschland will unabhängiger von einzelnen IT-Anbietern werden. Doch schon bei öffentlichen Ausschreibungen kann sich entscheiden, welche Software später infrage kommt. Für Golem haben wir 171 IT-Vergaben untersucht. In 44 wurde mindestens ein konkretes US-Produkt verlangt. Das sind etwas mehr als 25 Prozent(öffnet im neuen Fenster).

Datenstand unserer Auswertung ist der 12. August 2026. Die Zahlen zeigen nicht, welche Produkte später tatsächlich gekauft wurden oder wie viel Geld an einzelne Hersteller floss. Aber sie zeigen, wie früh eine technische Abhängigkeit entstehen kann – teilweise schon in der Leistungsbeschreibung, bevor Anbieter ihre Angebote einreichen - und warum das ein Problem ist.

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