Abo
  • Services:
Anzeige
Musiker mit Notenblatt (Symbolbild): Noten, Intervalle, Klangfarbe
Musiker mit Notenblatt (Symbolbild): Noten, Intervalle, Klangfarbe (Bild: Lucy Nicholson/Reuters)

Mustererkennung: Drei Töne machen eine Epoche

Musiker mit Notenblatt (Symbolbild): Noten, Intervalle, Klangfarbe
Musiker mit Notenblatt (Symbolbild): Noten, Intervalle, Klangfarbe (Bild: Lucy Nicholson/Reuters)

Drei Wissenschaftler haben einen Algorithmus entwickelt, der an einer Abfolge von drei Tönen die Entstehungszeit eines klassischen Musikstückes erkennen kann. Mit Hilfe einer solchen akustischen Mustererkennung wollen sie künftig Krankheiten diagnostizieren.

Drei Jahrhunderte, drei Epochen, 20.000 Stücke - und lediglich drei Noten würden reichen, um ein Stück zuverlässig einer Epoche zuzuordnen, sagen drei Wissenschaftler. Sie haben einen Algorithmus entwickelt, der an einer Folge von wenigen Noten ein Musikstück zuordnen kann und auch Einsatzeingebiete in der Diagnostik verspricht.

Anzeige

Der Algorithmus, den Guillermo Cecchi von IBM Research, Favio Shifres von der Universität in La Plata und Pablo Rodriguez Zivic von der Universität in Buenos Aires entwickelt haben, analysiert Noten aus der Musikdatenbank Peachnote. In erster Linie registriere er, welche Noten aufeinanderfolgten. Weitere Merkmale seien etwa die Zeitintervalle zwischen den Noten oder die Klangfarbe. Wo in der Partitur sich die Tonfolge befinde, spiele keine Rolle, erklären die Wissenschaftler.

Komplexere Muster

Eine Abfolge von drei Töne reiche aus, um das Stücke dem Barock, der Klassik oder der Romantik zuordnen zu können, schreibt Cecchi im Blog der IBM-Forschungsabteilung. In Stücken aus dem Spätbarock etwa folgten auf ein C oft ein F und ein G, danach H und D. Mit der Weiterentwicklung der Musik hingegen würden die Muster, wie Noten kombiniert würden, immer komplexer.

Der Algorithmus erkenne aber nicht nur die Epoche, erläutert Cecchi. Er könne auch viele Komponisten identifizieren, etwa Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart oder Ludwig van Beethoven.

Sprachmuster erkennen

Die Entwickler sehen aber noch andere Anwendungsmöglichkeiten für ihren Algorithmus als die Erkennung von Musikstücken. Er könne auch nach Mustern in anderen Arten von Tönen suchen, etwa in der menschlichen Sprache. So gebe es in der Sprache bestimmte Muster, die auf die Parkinson'sche Krankheit hinwiesen. Es gebe heute schon Software, die diese Muster erkennen könne. Mit der neuen Analyse wollen sie eine frühere Diagnose ermöglichen. Eine andere Möglichkeit sei, anhand der Art zu sprechen oder zu summen psychische Krankheiten zu erkennen.

Cecchi, Shifres und Zivic stellen ihre Entwicklung in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences vor.


eye home zur Startseite
Phreeze 31. Mai 2013

+1 ^^ hab gut lachen müssen, ironie mit ironie übertreffen, herrlich

ChristophGünsch... 31. Mai 2013

Sorry, Leute - dieser Artikel ist grandioser Schwachsinn und es ist mir nicht klar, wie...

Rainer Tsuphal 30. Mai 2013

Einsatzeingebiete sind ein Drittel der Dreisatzdreigebote.

noodles 30. Mai 2013

oder wie hier, dann ein 3-Tupel -> {1,2,3} Interessant wäre der Algorithmus selbst und...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. twocream, Wuppertal
  2. Computacenter AG & Co. oHG, verschiedene Standorte
  3. Hirschvogel Holding GmbH, Denklingen
  4. thyssenkrupp AG, Essen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 13,98€ + 5,00€ Versand
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. (u. a. The Big Bang Theory, The Vampire Diaries, True Detective)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Data Center-Modernisierung für mehr Performance und


  1. Project Zero

    Google-Entwickler baut Windows-Loader für Linux

  2. Dan Cases A4-SFX v2

    Minigehäuse erhält Fenster und wird Wakü-kompatibel

  3. Razer Core im Test

    Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System

  4. iPhone-Hersteller

    Apple testet 5G-Technologie

  5. Cern

    Der LHC ist zurück aus der Winterpause

  6. Jamboard

    Googles Smartboard kommt in den USA auf den Markt

  7. Überwachung

    Wikipedia darf nun doch die NSA verklagen

  8. Prototypen

    BOE zeigt AMQLED-Displays mit 5 und 14 Zoll

  9. Passwortmanager

    1Password bietet sichere Passwörter beim Grenzübertritt

  10. QD-LCD mit LED-BLU

    Forscher kritisieren Samsungs QLED-Marketing



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr

  1. Re: Für das gleiche Geld kriege ich einen ganzen...

    razer | 13:49

  2. Re: Vaporware

    Carlo Escobar | 13:49

  3. Re: Kommt mir auch auf Kundenseite bekannt vor.

    kidding | 13:46

  4. Seit gestern steht bei mir auch ein Razer Core...

    strike | 13:44

  5. Re: Wenn das biometrische Merkmal, welches als...

    Niaxa | 13:44


  1. 13:22

  2. 12:41

  3. 12:01

  4. 11:57

  5. 11:32

  6. 11:21

  7. 10:52

  8. 10:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel