Abo
  • IT-Karriere:

Verschlüsselung: Was noch sicher ist

Die NSA soll auch in der Lage sein, verschlüsselte Verbindungen zu knacken. Ein Überblick über kryptographische Algorithmen und deren mögliche Probleme.

Artikel veröffentlicht am , Hanno Böck
Spezialchip zum Angriff auf das Verschlüsselungsverfahren DES
Spezialchip zum Angriff auf das Verschlüsselungsverfahren DES (Bild: Electronic Frontier Foundation)

Die jüngsten Enthüllungen von Edward Snowden, die am Donnerstag veröffentlicht wurden, verursachen in der Welt der Kryptographie einigen Wirbel: Der US-Geheimdienst NSA und der britische GCHQ sollen auch in der Lage sein, verschlüsselte Verbindungen mitzulesen. In erster Linie setzen die Geheimdienste dabei wohl auf Hintertüren und Sicherheitslücken in Anwendungen, aber die Berichte im Guardian legen zumindest nahe, dass sie auch direkt in der Lage sind, Verschlüsselungen zu brechen. Im Jahr 2010 soll der NSA dabei ein Durchbruch gelungen sein, der es fortan ermöglichte, einen Großteil der verschlüsselten Verbindungen im Netz mitzulesen.

Die Berichte lenken die Aufmerksamkeit auf die vielen kleinen Probleme, die in kryptographischen Algorithmen und Protokollen in den vergangenen Jahren gefunden wurden. Fast alle weit verbreiteten Verschlüsselungstechnologien - ob SSL, SSH oder PGP - nutzen an vielen Stellen veraltete Algorithmen, die nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen.

  • Hauptquartier der National Security Agency (NSA) in Fort Meade, Maryland (Saul Loeb/AFP/Getty Images)
Hauptquartier der National Security Agency (NSA) in Fort Meade, Maryland (Saul Loeb/AFP/Getty Images)

Seit den Enthüllungen rätseln Kryptographen, welche Algorithmen noch sicher sind. Nachfolgend ein Überblick über den Stand der wissenschaftlichen Debatte bei einigen der wichtigsten Krypto-Algorithmen.

RC4 - schnell, einfach - und unsicher? 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8. 8
  9. 9
  10. 10
  11.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 80,90€ + Versand
  3. 294€

ibito 23. Okt 2018

Alle Verschlüssellungsprogramme gegen Quantencomputer machtlos. Nach meiner Überzeugung...

nur so 28. Jan 2014

Was sind bei dir "echte Zufallszahlen"? Nur weil etwas aus der Natur per Geräusch...

hardwerker 09. Dez 2013

Arcady, du schreibst an den Fakten vorbei, Enigma hat sich nicht bewährt, sondern wurde...

Tiberius Kirk 08. Dez 2013

He, die Seite gibt's ja wirklich! Allerdings hat die wohl eine ganz eigene...

Goody 19. Okt 2013

Sqrt(2^256) = 2^(256 / 2) = 2^128 Hier geht es um Bit Verschlüsselung. Richtig...


Folgen Sie uns
       


Qualcomm Snapdragon 8cx ausprobiert

Der Snapdragon 8cx ist Qualcomms nächster Chip für Notebooks mit Windows 10 von ARM. Die ersten Performance-Messungen sehen das SoC auf dem Niveau eines aktuellen Quadcore-Ultrabook-Prozessors von Intel.

Qualcomm Snapdragon 8cx ausprobiert Video aufrufen
5G-Report: Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen
5G-Report
Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen

Die umstrittene Versteigerung von 5G-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist zu Ende. Die Debatte darüber, wie Funkspektrum verteilt werden soll, geht weiter. Wir haben uns die Praxis in anderen Ländern angeschaut.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Testlabor-Leiter 5G bringt durch "mehr Antennen weniger Strahlung"
  2. Sindelfingen Mercedes und Telefónica Deutschland errichten 5G-Netz
  3. iPhone-Modem Apple will Intels deutsches 5G-Team übernehmen

WD Blue SN500 ausprobiert: Die flotte günstige Blaue
WD Blue SN500 ausprobiert
Die flotte günstige Blaue

Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
Von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 ausprobiert Direkt hinter Samsungs SSDs
  2. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  3. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte

Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
Ada und Spark
Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
Von Johannes Kanig

  1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
  2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
  3. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

    •  /