Open Source: Google gibt weitere Patente zur Nutzung frei

Unter seinem Open Patent Non-Assertion (OPN) Pledge hat Google weitere Patente freigegeben, die ohne Einschränkungen genutzt werden dürfen. Insgesamt sind es bereits 89 Patente, die teils in mehreren Ländern registriert sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Google hat weitere patentierte Funktionen zur freien Nutzung bereitgestellt.
Google hat weitere patentierte Funktionen zur freien Nutzung bereitgestellt. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Google hat weitere 79 Patente zur freien Verfügung bereitgestellt. Die patentierten Funktionen stehen allen zur Nutzung frei. Darunter sind Funktionen für Webserver und die verteilte Datenspeicherung. Im Frühjahr 2013 hatte Google sein Open Patent Non-Assertion (OPN) Pledge mit zehn Patenten initiiert. Danach können die Patente unter anderem von der Open-Source-Community uneingeschränkt verwendet werden. Ziel ist es, die Innovation durch freie Software zu fördern, ohne dass Patentstreitigkeiten die Umsetzung neuer Ideen behindern.

Stellenmarkt
  1. IT-Recruiter (m/w/d)
    Cegeka Deutschland GmbH, Neu Isenburg, Köln
  2. IT-Systemadministrator*in (m/w/d)
    Universität Osnabrück, Osnabrück
Detailsuche

Die Patente stammen teilweise von IBM, aber auch von Google selbst. Es handele sich in erster Linie um Patente zu Backend-Technologien, schreibt Google-Justiziar Duane Valz. Später sollen aber weitere Patente hinzukommen, die Funktionen in Anwendersoftware genutzt werden können.

Patente in aller Welt

Die jetzt freigegeben Patente sind teils in mehreren Ländern registriert, es gibt also einige Doppelungen. Sie werden laut Googles Verpflichtungen nur dann zurückgezogen, wenn Google in Rechtsstreitigkeiten mit dem ursprünglichen Patentinhaber gerät.

Unter den in Deutschland und der EU eingereichten und jetzt freigegebenen Patenten befinden sich unter anderem solche zur Bereitstellung von Daten im Webserver für einen Browser, eine Backup-Technik in verteilten Umgebungen, eine Verwaltungssoftware für verteilte Dateisysteme der Wiederherstellung von Datenbanken oder eine Software für die Überwachung verteilter Anwendungen. Außerdem hat Google zahlreiche US-Patente zu Map Reduce freigegeben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Resident Evil (1996)
Grauenhaft gut

Resident Evil zeigte vor 25 Jahren, wie Horror im Videospiel auszusehen hat. Wir schauen uns den Klassiker im Golem retro_ an.

Resident Evil (1996): Grauenhaft gut
Artikel
  1. Streaming: Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung
    Streaming
    Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung

    Die Steuerung von Youtube auf einem Chromecast soll mit einer neuen Funktion deutlich komfortabler werden.

  2. Studie: Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren
    Studie
    Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren

    Nur eine sehr geringe Minderheit der Eltern will ihrem Kind erst mit 15 Jahren ein Smartphone zur Verfügung stellen.

  3. Google: Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones
    Google
    Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones

    Wer Google Assistant am Kopfhörer benutzen will, ist künftig auf ein Android-Gerät angewiesen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: Samsung Portable SSD T5 1 TB 84€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • EPOS Sennheiser GSP 670 199€ • EK Water Blocks Elite Aurum 360 D-RGB All in One 205,89€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8 GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) [Werbung]
    •  /