Joint Venture: Lenovo will Sonys Vaio-Sparte kaufen

Lenovo führt Verhandlungen, um die Vaio-Sparte von Sony im Rahmen eines Joint Ventures zu übernehmen. Das berichtet(öffnet im neuen Fenster) der öffentlich-rechtliche Fernsehsender NHK (Nippon Hoso Kyokai). Sony hat den Bericht als ungenau bezeichnet. Auch die Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster) hatte den NHK-Bericht gemeldet.

"Sony prüft verschiedenste Optionen für sein PC-Geschäft, aber der Medienbericht über eine mögliche geschäftliche Allianz zwischen Sony und Lenovo ist ungenau" , erklärte Sony in einer Stellungnahme(öffnet im neuen Fenster) .
Sony macht mit seiner Vaio-Sparte weiter Verluste.
In der vergangenen Woche wurde berichtet, dass Google seinen Konzernbereich Motorola Mobility an Lenovo weiterverkaufen will. Der chinesische Computerhersteller will so sein Smartphone-Geschäft massiv ausbauen. Lenovo zahlt 2,91 Milliarden US-Dollar für Motorola Mobility. Die Marke Motorola Mobility und 2.000 Patente gehen an Lenovo. Wie die britische Financial Times(öffnet im neuen Fenster) aus informierten Kreisen berichtete, will das CFIUS die Übernahme gründlich prüfen. Die Abkürzung steht für Committee on Foreign Investment in the United States - ein Ausschuss der US-Regierung, der sich mit ausländischen Investitionen in den USA und ihren Auswirkungen auf die nationale Sicherheit befasst. Dabei werde untersucht, welche Folgen der Verkauf der Patente an Lenovo hat, obwohl der Großteil der wertvollen Patente bei Google verbleibe.
Am 23. Januar 2014 übernahm Lenovo die x86-Serversparte von IBM und zahlte rund 2,3 Milliarden US-Dollar. Die Power-Server, Storage-Systeme und System z Mainframes verbleiben bei IBM. Von den 2,3 Milliarden US-Dollar zahlte Lenovo 2 Milliarden US-Dollar in bar, den Rest in Lenovo-Aktien.



