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IBM bietet für einige Server nun SSHDs an.
IBM bietet für einige Server nun SSHDs an. (Bild: Seagate)

IBM SSHD: Festplatte mit 10.000 U/min und 16 GByte SSD-Cache

IBM bietet für einige Server nun SSHDs an.
IBM bietet für einige Server nun SSHDs an. (Bild: Seagate)

Auch Unternehmen sollen bald mit sogenannten SSHDs ausgestattet werden. Die Hybridfestplatte von Seagate und IBM hat schnell drehende Platter und verkürzt die ohnehin kurzen Zugriffszeiten zusätzlich mit Flash-Speicher. Die SSHD ist jedoch nur für wenige Systeme verfügbar.

IBM bietet für seine Blade-Systeme sowie die System-X-Systeme eine Enterprise SSHD an. Die Hybridfestplatte stammt von Seagate, hat eine Kapazität von 600 GByte und besitzt zur Beschleunigung einen 16 GByte fassenden SSD-Speicher, der aus eMLC- und SLC-Speicher besteht. Außerdem sind 128 Mbyte RAM auf der Festplatte als kurzfristiger Datenpuffer verbaut. Weitere 8 MByte gibt es dediziert für Schreiboperationen, die 8 MByte werden gleichzeitig über den SLC-Speicher abgesichert. Dadurch sollen auch im Falle eines Stromausfalls keine Daten verloren gehen können.

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Bei IBM trägt die SSHD die Namen IBM 600GB 10K 6Gbps SAS 2.5'' G2HS Hybrid und IBM 600GB 10K 6Gbps SAS 2.5'' G2SS Hybrid. Letztere ist Hot-Swap-fähig. Die Scheiben (Platter) innerhalb der Festplatte werden mit 10.000 Umdrehungen pro Minute betrieben. Die Zugriffszeit auf die Platter wird mit 2,9 ms angegeben. Es handelt sich hierbei um ein 2,5-Zoll-Modell mit einer Bauhöhe von 15 mm und einer elektrischen Leistungsaufnahme von 7,5 Watt. Der Datenträger wird per SAS (6G) an das System angebunden und darf in Umgebungen mit bis zu 60 Grad Celsius betrieben werden.

Technische Informationen zur Geschwindigkeit gibt IBM nicht. Von Seagate gibt es aber weitere interessante Informationen zur Schreibtechnik. So kann die SSHD bei längeren Schreiboperationen den Flash-Cache komplett umgehen. Das soll die Flash-Bausteine schonen, wenn sie ohnehin keinen Vorteil hätten.

Die mittlere Zeit zwischen zwei Ausfällen über die gesamte Serie gerechnet (MTBF) soll 2 Millionen Stunden betragen. IBM gibt auf die Platten 1 Jahr Garantie. Werden die Festplatten in einem der unterstützten IBM-Systeme betrieben, gilt die Basisgarantie des Systems. Preise nennen weder IBM noch Seagate.


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derbit 18. Jun 2013

Aso, danke fuer die Erklaerung. MTBF steht ja für die Zeit zwischen 2 Ausfällen,.. Was...

HubertHans 17. Jun 2013

Das ist Quatsch! Das haengt von der verwendeten Festplatte und Festplattencontroller ab...

derbit 16. Jun 2013

Aso,.. zählt das Lebensende der platte dann nicht zu der Ausfallzeit, weil sie danach...

spyro2000 16. Jun 2013

Wenn der Cache groß genug ist (und das sollte mit 64 GB in Ordnung gehen) dann ist mir...

VRzzz 16. Jun 2013

Die Platte hier ist für den Serverbereich. Festplatten mit SSD Cache gibt es ja schon...



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