Abo
  • Services:
Anzeige
Motorola Mobility: Lenovo kauft Googles Smartphone-Sparte
(Bild: Benjamin Sterbenz/Golem.de)

Motorola Mobility Lenovo kauft Googles Smartphone-Sparte

Laut Reuters und China Daily soll Google den Verkauf von Motorola Mobility für nur 2 bis 3 Milliarden US-Dollar verhandeln. Google hatte im August 2011 Motorola Mobility für 12,5 Milliarden US-Dollar gekauft. Der Bericht wurde von Google bestätigt, die Patente bleiben bei Google.

Anzeige

Lenovo will Googles Smartphone-Sparte Motorola Mobility kaufen. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters und die regierungsnahe chinesische Tageszeitung China Daily. Laut Reuters will Lenovo 3 Milliarden US-Dollar bezahlen, China Daily hat aus informierten Kreisen erfahren, dass der Kaufpreis für Motorola Mobility bei rund 2 Milliarden US-Dollar liegen soll.

Warum sich Google von dem Bereich trennen sollte, ist unklar. Laut Reuters sind die Verhandlungen bereits weit fortgeschritten. Lenovo werde die Übernahme teils in Aktien bezahlen, wodurch Google Anteile an dem chinesischen Hardwarehersteller erwerben würde.

Eine offizielle Ankündigung könnte am heutigen Mittwoch oder am Donnerstag erfolgen. Lenovo lässt sich von der Credit Suisse Group beraten, während Lazard Google bei der Transaktion begleitet.

Lenovo lehnte einen Kommentar ab, kündigte aber eine Stellungnahme zu einer "großen Übernahme" an.

Google hatte im August 2011 die Übernahme von Motorola Mobility für 12,5 Milliarden US-Dollar angekündigt. Nach eingehenden regulatorischen Prüfungen wurde der Kauf im Mai 2012 abgeschlossen.

Der Bereich Motorola Home, in dem Set-Top-Boxen hergestellt werden, wurde im Dezember 2012 bereits für 2,35 Milliarden US-Dollar an die Arris Group verkauft.

Am 23. Januar 2014 übernahm Lenovo die x86-Serversparte von IBM und zahlte rund 2,3 Milliarden US-Dollar. Die Power-Server, Storage-Systeme und System z Mainframes verbleiben bei IBM. Von den 2,3 Milliarden US-Dollar zahlte Lenovo 2 Milliarden US-Dollar in bar, den Rest in Lenovo-Aktien.

Nachtrag vom 29. Januar 2014, 23:13 Uhr

Google hat die Berichte bestätigt. Lenovo zahlt 2,91 Milliarden US-Dollar, davon 750 Millionen US-Dollar in Aktien. Google behält die überwiegende Mehrheit der Patente Motorolas, die an Lenovo lizenziert werden. Die Marke Motorola Mobility und 2.000 Patente gehen an Lenovo.

Google hatte im Juli 2012 den Wert der Patente von Motorola Mobility mit 5,5 Milliarden US-Dollar angegeben. "Patente und selbst entwickelte Technologie" hätten einen Anteil von 5,5 Milliarden US-Dollar an dem Kaufpreis. Ein Anteil von 2,9 Milliarden US-Dollar galt den Finanzreserven des Unternehmens in gleicher Höhe. Die Kundenkontakte waren laut Google 730 Millionen US-Dollar wert.


eye home zur Startseite
domemvs 30. Jan 2014

Ich finde die Nachricht in Verbindung mit den Gerüchten, dass Google die Nexus Reihe ab...

Neuro-Chef 30. Jan 2014

Also ist das bei Windows Phone auch scheiße? Also ich habe bisher festgestellt, dass...

cc68 30. Jan 2014

naja die anderen haben es wohl so interpretiert dass Google in das Hardwaregeschäft...

andi_lala 30. Jan 2014

Das werden sie sicher machen, nachdem der Großteil des bestehenden Motorola Personals...

Ripper121 30. Jan 2014

Habe auch noch ein Milestone 2, wenn es die größe vom Note 2 hätte mit tastatur wäre perfekt



Anzeige

Stellenmarkt
  1. sedApta advenco GmbH, Gießen
  2. Weischer.Regio GmbH & Co. KG, Hamburg
  3. Zoi TechCon GmbH, Stuttgart, Berlin
  4. Bertrandt Services GmbH, Friedrichshafen


Anzeige
Top-Angebote
  1. 5,00€
  2. 34,49€

Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    Regulierungsfreiheit für Glasfaser bringt Preissteigerung

  2. WW2

    Kostenpflichtige Profispieler für Call of Duty verfügbar

  3. Firefox Nightly Build 58

    Firefox warnt künftig vor Webseiten mit Datenlecks

  4. Limux-Ende

    München beschließt 90 Millionen für IT-Umbau

  5. Chiphersteller

    Broadcom erhöht Druck bei feindlicher Übernahme von Qualcomm

  6. Open Access

    Konkurrenten wollen FTTH-Ausbau mit der Telekom

  7. Waipu TV

    Produkte aus Werbeblock direkt bei Amazon bestellen

  8. Darpa

    US-Militär will Pflanzen als Schadstoffsensoren einsetzen

  9. Snpr External Graphics Enclosure

    KFA2s Grafikbox samt Geforce GTX 1060 kostet 500 Euro

  10. IOS 11 und iPhone X

    Das Super-Retina-Display braucht nur wenige Anpassungen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Montagewerk in Tilburg: Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
Montagewerk in Tilburg
Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
  1. Elektroauto Walmart will den Tesla-Truck
  2. Elektrosportwagen Tesla Roadster 2 beschleunigt in 2 Sekunden auf Tempo 100
  3. Elektromobilität Tesla Truck soll in 30 Minuten 630 km Reichweite laden

Fitbit Ionic im Test: Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
Fitbit Ionic im Test
Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
  1. Verbraucherschutz Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um
  2. Wii Remote Nintendo muss 10 Millionen US-Dollar in Patentstreit zahlen
  3. Ionic Fitbit stellt Smartwatch mit Vier-Tage-Akku vor

E-Golf im Praxistest: Und lädt und lädt und lädt
E-Golf im Praxistest
Und lädt und lädt und lädt
  1. Garmin Vivoactive 3 im Test Bananaware fürs Handgelenk
  2. Microsoft Sonar überprüft kostenlos Webseiten auf Fehler
  3. Inspiron 5675 im Test Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020

  1. Re: Da wurde es auf den Punkt gebracht...

    bombinho | 23:12

  2. Re: Seh ich nicht.. bekomme hoffe ich Glasfaser

    stoney0815 | 23:11

  3. Re: und warum??? Weil binbash shell und so ein kack

    burzum | 23:08

  4. Re: Kaum einer will Glasfaser

    DieDy | 23:05

  5. Re: Kunden lieben es, gemolken zu werden

    ChMu | 22:53


  1. 18:40

  2. 17:44

  3. 17:23

  4. 17:05

  5. 17:04

  6. 14:39

  7. 14:24

  8. 12:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel