Große Windräder, kleine Microcontroller und buntes Cosplay: Das passt eigentlich nicht in einen Satz. Für André Riesberg und seine Tochter Lea schon. Denn über eine kleine Steuerungsplatine können beide ihren Interessen frönen.
Der Elektronikhersteller Bosch erweitert seine Palette an Smart-Home-Produkten: Neben Waschmaschinen und Trocknern sollen ab Januar 2016 auch Energiesparkomponenten und Fenstersensoren erhältlich sein. Dafür wurde extra eine Tochterfirma gegründet.
Mit Elgato und Devolo versuchen zwei bekannte deutsche Firmen, im Smart-Home-Markt Fuß zu fassen. Die Ansätze könnten nicht unterschiedlicher sein: Devolo setzt auf Z-Wave-Funk, Elgato bindet sich an Apple mit Homekit und Bluetooth Low Energy alias Bluetooth Smart. Wir haben uns beide Systeme angesehen.
Der US-Hersteller August hat ein neues Türschloss mit Smartphoneanschluss vorgestellt, das mit Apples Heimautomatisierungslösung Homekit über die Sprachsteuerung Siri gesteuert werden kann.
Kodak hat mit der CFH-V20 eine Kamera mit WLAN vorgestellt, die zu Hause die Räume überwachen und bei Bewegung den Nutzer informieren soll. Der Dienst If This Then That (IFTTT) wird unterstützt und ermöglicht, Automatisierungen vorzunehmen.
Googles Heimautomationssystem Nest ist mit einem Rauchmelder, einer Kamera und einem Heizungsthermostat nicht besonders facettenreich. Das Kommunikationsprotokoll Nest Weave soll nun für Drittentwickler geöffnet werden. Damit entsteht ein veritabler Konkurrent für Apple Homekit.
Update Die Bundesregierung wollte Kleinverbrauchern eigentlich den Einbau intelligenter Strommesssysteme ersparen. Nun ermöglicht ein Gesetzentwurf aber Betreibern und Vermietern, auch kleinste Verbraucher daran anzuschließen. Den Verbraucherschützern geht das "viel zu weit".
Eine Fernbedienung, die ihren Benutzer identifizieren kann, um dessen gewünschte Raumtemperatur oder Lieblingssender im Fernseher einzustellen, hat Apple zum Patent angemeldet. Der Nutzer soll per Fingerabdruck oder per Spracherkennung identifiziert werden.
In wenigen Wochen will die Telekom ihr Mobilfunknetz komplett auf IPv6 umgestellt haben. Das hat Vorteile für Nutzer, die DynDNS, Heimautomatisierung oder Zugriff auf Serverdienste wie Exchange- und FTP-Server, Datei- und Portfreigaben, private Clouddienste oder Peer-to-Peer verwenden wollen.
Philips hat eine Unterstützung für Apples Heimautomatisierung Homekit zugesagt, so dass die Hue-Lampen und Leuchtmittel dann auch per Sprachbefehl gedimmt, geschaltet und farblich verändert werden können.
Apple will die Fernseh-Set-Top-Box Apple TV als Zentrale für seine Heimsteuerung einsetzen. Über Homekit lässt sich künftig von der Steckdose über die Heizung bis zum Rolladen alles per Siri steuern, sofern der Anwender kompatible Hardware besitzt.
Eve heißt Elgatos Heimsteuerungssortiment, das mit Apples Schnittstelle Homekit kompatibel ist. Die ersten Geräte sollen im kommenden Monat in den Handel kommen. Damit kann eine Heimautomation über das iPhone und iPad realisiert werden, allerdings fehlen noch viele Bausteine.
Die Apple Watch ist mit einer einfachen Diebstahlsicherung ausgerüstet, die die Uhr sperrt, wenn sie vom Handgelenk genommen wird. Das funktioniert zwar recht gut, doch mit einem simplen Trick lässt sich das System überwinden. Dann kann auf fremde Rechnung mit Apple Pay eingekauft werden.
Die Entwicklerplatine Tessel ist offene Hardware und soll für Prototypen schnell mit Node.js programmiert werden können. Der Hersteller Technical Machine übergibt die Rechte an dem Projekt nun der Community, die den Prinzipien von Io.js folgen soll.
Obwohl es die Plattform Homekit schon seit iOS 8 gibt, existieren noch immer keine Geräte, die Apples Heimsteuerung unterstützen. Mit iOS 9 will Apple nun eine eigene App zur Ansteuerung des Hauses vorstellen, die eine grafische Oberfläche bieten und Apple TV als Zentrale nutzen soll.
Nach Hause fahren und die Heizung wärmt schon einmal vor - das soll durch die Anbindung des Autosteckmoduls Automation ganz einfach möglich sein. Bisher konnte das Modul nur Daten des Autos ans Smartphone weiterreichen, nun steuert es das Haus des Nutzers und speichert auf der Pebble-Uhr den Parkplatz.
Chill Hub ist ein Kühlschrank mit USB-Anschlüssen und einem WLAN-Modul. Gesteuert wird das Gerät von GE mit einer speziellen Erweiterungsplatine sowie einem Raspberry Pi 2, auf dem Snappy Ubuntu Core läuft.
Update Mit dem Smartlock von Danalock können Türen bequem per Smartphone geöffnet werden - auch automatisch bei Annäherung. Golem.de hat sich das System und dessen umfangreiche Benutzerverwaltung genauer angeschaut. Neben praktischen Aspekten war dabei auch die Frage der Sicherheit wichtig.
Genican soll erkennen, was der Benutzer wegwirft und damit die Einkaufsliste automatisch ergänzen. Dazu wird das Gerät an den Mülleimerrand angesteckt, wo es jede entsorgte Verpackung einscannt.
Update Die Verbraucherzentrale kritisiert den Zwang zum Einbau von Smart Metern. Der Energiespareffekt durch intelligente Messsysteme hält sich in Grenzen.
Noki heißt ein per Smartphone bedienbares Motorschloss für die Haustür, das keinen Austausch des Zylinders erfordert. Der Aufsatz wird auf das vorhandene Schloss gesetzt und nun per Crowdfunding finanziert.
Troopers 2015 Das aktuelle KNX-Protokoll abzusichern, halten die Entwickler nicht für nötig. Denn Angreifer brauchen physischen Zugriff auf das System. Doch den bekommen sie leichter als gedacht - und können dann sogar Türöffner und Alarmanlagen steuern.
Cebit 2015 Die Z-Wave-Allianz und Western Digital haben gemeinsam eine Smarthome-Zentrale vorgestellt, die auf bestehende NAS-Systeme aufsetzt. Ein Z-Wave-Funkstick und das NAS-Betriebssystem sollen ausreichen. Auch für die Steuerung über entfernte Verbindungen.
Die Apple Watch kostet mindestens 400 Euro und ist damit im Vergleich zur Konkurrenz schon recht hochpreisig. Richtig teuer wird es, wenn edle Materialien und aufwendig gearbeitete Armbänder dazukommen. Mit der Gold-Edition der Smartwatch wird Apple endgültig zum Luxuswarenanbieter.
Die Zigbee-Macher sind sich sicher, dass ihnen der Smart-Home-Markt gehört. Die Z-Wave-Macher auch. Doch aufgrund von Unterschieden im Detail und im Angebot sind nicht beide Funkstandards für alles geeignet. Außerdem verwirrt weitere Konkurrenz die Anwender.
Die Bundesregierung will den Einbau von intelligenten Stromzählern neu regeln. Die geplante Verordnung sorgt für Verwirrung, was die Einbaupflichten für die unterschiedlichen Geräte betrifft. Golem.de beantwortet die wichtigsten Fragen zu den unterschiedlichen Systemen.
Nach einem Medienbericht sollen nur von Apple zertifizierte Bridges bei seiner Heimautomatisierungslösung Homekit die Kommunikation mit bestehenden Systemen erlauben. Es ist fraglich, ob die Hersteller das mitmachen und sich Apple durch dieses restriktive Vorgehen nicht selbst beschränkt.
Die Harmony-API von Logitech steht nun auch für andere Hersteller von fernbedienbaren Geräten zur Verfügung. Interessant könnte das nicht nur für Besitzer von Universalfernbedienungen sein, wichtige Partner sind bereits gefunden.
CES 2015 Elgato hat für Apples Schnittstelle Homekit, mit der sich Heimautomation auf dem iPhone und iPad realisieren lässt, mehrere Sensoren vorgestellt. Die Palette reicht von Temperaturfühlern bis hin zu Wasser- und Stromzählern.
CES 2015 Belkin hat gleich sechs neue Geräte für seine Heimautomatisierungslösung Wemo vorgestellt. Sie erkennt Bewohner, entdeckt Einbrüche und sogar Wasser und Rauch. Im Verbund entstehen so interessante Lösungen.
Google hat seinen intelligenten Thermostat Nest um eine Sprachsteuerung erweitert. Zudem erkennt der Thermostat, wann er anfangen muss zu heizen, damit der Anwender beim Betreten der Wohnung nicht frieren muss.
Für ein sicheres Internet of Things kombiniert Zymbit einen ARM-Microcontroller mit zusätzlicher Verschlüsselungshardware auf seinen Y- und Z-Serie-Boards.
Nach den Topmodellen 7490 und 7390 hat AVM die aktuelle Version seiner Routerfirmware auch für weitere Geräte veröffentlicht. Neben zahlreichen neuen Funktionen gibt es damit auch automatische Updates mit künftiger Firmware.
Der Rauchmelder Nest Protect von Google kann nun auch in Deutschland erworben werden. Bisher ließ er sich nur über den Umweg Großbritannien kaufen, doch nun ist das Gerät, das mit einem WLAN-Modul ausgerüstet ist, im hiesigen Onlinehandel erhältlich. Die Vorgängerversion musste zurückgerufen werden.
Device Fingerprinting im Browser soll nicht mehr ohne Wissen des Anwenders geschehen dürfen. Der Informationssammlung sollen Nutzer ebenso zustimmen müssen, wie es bei Cookies der Fall ist. Das empfiehlt die EU-Arbeitsgruppe Article 29.
Das Kickstarter-Projekt Pantelligent sucht nach Käufern für seine Bratpfanne mit eingebautem Temperatursensor und Bluetooth - und hat trotz des hohen Preises bereits mehr als genug gefunden.
Belkin weitet sein Heimautomatisierungs-Sortiment aus: Ein dimmbares LED-Leuchtmittel und eine Steckdose, die beide über das Internet per App steuerbar sind, sollen Kunden ansprechen, die mehr Komfort in der Wohnung oder im Haus wollen.
Apple hat in den USA einen Patentantrag eingereicht, der vernetzte Rauchmelder beschreibt. Diese existieren nicht als separate Geräte, sondern sollen in iPhones und iMacs stecken. Konkurrent Google hat Milliarden in ein ähnliches Konzept investiert.
Bereits mehr als doppelt so viel wie notwendig hat ein Kickstarter-Projekt für ein Microcontroller-Board in der Größe eines USB-Sticks eingespielt. Darauf läuft standardmäßig ein Javascript-Interpreter.
Menschen zu Hause in ihrem Fernsehsessel oder bei der Arbeit am Rechner: Das zeigt eine Webseite - ohne dass die Betroffenen davon wissen. Die unbekannten Betreiber haben dafür weltweit Tausende Webcams angezapft.
Nach einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne für ihre CNC-Fräse hat Makesmith mit der Produktion des Bausatzes begonnen. Auch Vorbestellungen sind jetzt möglich.
Apple hat die endgültigen Herstellerspezifikationen für seine Homekit-Plattform festgelegt. Apples Set-Top-Box Apple TV könnte zur zentralen Schaltstelle im vernetzten Heim werden.
Bestückungsmaschinen für SMD-Bauteile kosten normalerweise einen fünfstelligen Betrag. Die Macher von Varioplace wollen für engagierte Hobbybastler und kleinere Firmen eine preiswerte Maschine in Serie ermöglichen.
Ifa 2014 Auf der vergangenen Ifa konnte Qualcomm nur vereinzelt Demos von Alljoyn zeigen. Mittlerweile ist die Anzahl der Hersteller deutlich gewachsen, die sich auf ein Smarthome-Konzept geeinigt haben. Hier kommuniziert jeder mit jedem.
Ifa 2014 In Kürze will Devolo für Endkunden auch ein Smarthome-Paket anbieten. Von Heizkörpern über Bewegungs- und Rauchmelder bis hin zu anklebbaren physischen Lichtschaltern kann sich der Interessent sein Smarthome selbst zusammenbauen. Auch für eine eventuelle Zigbee-Unterstützung ist das System vorbereitet.
Die kleine Platine WRT-Node lässt sich als Steuerungsplatine in Quadcopter oder Roboter einbauen und hat einen WLAN-Chip. Die Firmware basiert auf OpenWRT.