• IT-Karriere:
  • Services:

Sensor ausgetrickst: So klaut man eine Apple Watch

Die Apple Watch ist mit einer einfachen Diebstahlsicherung ausgerüstet, die die Uhr sperrt, wenn sie vom Handgelenk genommen wird. Das funktioniert zwar recht gut, doch mit einem simplen Trick lässt sich das System überwinden. Dann kann auf fremde Rechnung mit Apple Pay eingekauft werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Pulssensoren der Apple Watch verhindern nicht jeden Diebstahl wirkungsvoll.
Pulssensoren der Apple Watch verhindern nicht jeden Diebstahl wirkungsvoll. (Bild: Apple)

Wer die Diebstahlsicherung der Apple Watch austricksen will, muss einfach die optischen Sensoren der Uhr beim Abnehmen vom Handgelenk abdecken. Das könnte einem geschickten Dieb durchaus gelingen - so könnte er theoretisch den Sperrmechanismus umgehen, der die Uhr für ihn wertlos machen soll.

Stellenmarkt
  1. DMK E-BUSINESS GmbH, Potsdam, Chemnitz
  2. Lidl Digital, Berlin

Die Diebstahlsicherung ist erforderlich, weil mit der Uhr ohne Passworteingabe bald auch in Europa bezahlt werden kann, über Apple Pay per NFC. Würde sich die weiterhin aktive Uhr in falschen Händen befinden, ließe sich damit erheblicher Schaden anrichten.

In einem Video zeigt Gadgethacks, wie die Sicherung umgangen werden kann, die normalerweise beim Abnehmen der Uhr aktiviert wird. Dazu wird die Uhr geschickt etwas vom Arm des Opfers gelockert, mit den Fingern wird unter die Uhr gegriffen, um den optischen Sensor zu berühren, mit dem der Puls gemessen wird, dann wird sie ganz entfernt. Die Zeit reicht sogar, um die Uhr selbst am Arm zu befestigen, weil Apple wohl nicht ständig misst, ob die Uhr getragen wird.

Das Problem lässt sich kaum vollständig lösen, ohne Komfort einzubüßen. Natürlich könnte der Messabstand verringert werden, dafür stiege aber die Gefahr von Fehlmessungen und die Häufigkeit der Pin-Eingabe. Falls dieses theoretische Beispiel praktische Nachahmer finden sollte, muss darüber nachgedacht werden, wie Apple Pay besser abgesichert werden kann. Da die Uhr in Zukunft für zahlreiche Systeme wie die Heimautomation oder gar als Autoschlüssel eingesetzt werden kann, wird die Apple Watch ein lohnenswertes Ziel bleiben.

Übrigens: Geht eine Apple Watch verloren, ist diese kaum vor der Benutzung durch andere geschützt. Denn ein vergebener Zugangscode lässt sich leicht umgehen, so dass Unbefugte die Smartwatch in den Auslieferungszustand versetzen und dann beliebig verwenden können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

hifimacianer 26. Mai 2015

Ja sicher, genau so viele wie beim iPhone!? Als es darum ging den TouchID Sensor mit...

chefin 26. Mai 2015

Wie realistisch das ganze ist, weis ich nicht. Ich weis das praktisch keine...

chefin 26. Mai 2015

Etwas schwieriger, dafür weniger kontrollierbar ist es schon an Bargeld zu kommen. Man...

hifimacianer 26. Mai 2015

Komisch, uns wurde auch in 5 Tagen in denen wir in Barcelona waren kein einziges mal...

lemete 26. Mai 2015

geil, wie aggressiv gleich der Apple Verteidigungsmodus angeworfen wird... zu komisch :)


Folgen Sie uns
       


Einfache Fluid-Simulation in Blender - Tutorial

Wir zeigen im Video, wie man in 15 Minuten eine Flüssigkeit in Blender animiert.

Einfache Fluid-Simulation in Blender - Tutorial Video aufrufen
5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

Xbox, Playstation, Nvidia Ampere: Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?
Xbox, Playstation, Nvidia Ampere
Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?

Trotz des Verkaufsstarts der Playstation 5 und Xbox Series X fehlt von HDMI-2.1-Displays jede Spur. Fündig werden wir erst im TV-Segment.
Eine Analyse von Oliver Nickel


    Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
    Corsair K60 RGB Pro im Test
    Teuer trotz Viola

    Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
    2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
    3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

      •  /