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Tessel: Offenes Entwicklerboard soll wie Io.js verwaltet werden

Die Entwicklerplatine Tessel ist offene Hardware und soll für Prototypen schnell mit Node.js programmiert werden können. Der Hersteller Technical Machine übergibt die Rechte an dem Projekt nun der Community, die den Prinzipien von Io.js folgen soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Das in Entwicklung befindliche Tessel 2
Das in Entwicklung befindliche Tessel 2 (Bild: Tessel.io)

Mit Hilfe der kleinen Platine Tessel sollen Hardware-Ideen für das Internet der Dinge oder in der Robotik schnell als Prototyp umgesetzt werden können. Dazu ist das als offene Hardware entwickelte Board, auf dem Node.js läuft, über Module erweiterbar. Der Hersteller und Projektgründer Technical Machine gibt seine Rechte und die Verwaltung von Tessel nun in die Hände der Community, die unabhängig von dem Unternehmen agieren können soll, ähnlich wie dies bei Io.js erreicht worden sei.

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Das Tessel-Projekt soll künftig durch ein Komitee gesteuert werden, das wiederum als Teil der Dojo Foundation arbeitet. Letztere bildet eine gemeinnützige juristische Einheit für einige freie Webprojekte wie das Dojo Toolkit oder auch Grunt und weitere. Sämtliche Gewinne, die sich aus dem Verkauf der Hardware ergeben, sollen darüber hinaus in die Projektentwicklung reinvestiert werden.

Als Modell zur Projektorganisation werde Tessel große Teile der Ideen von Io.js übernehmen. Community-Mitglieder von Node.js hatten den Fork Io.js vor allem aus Unzufriedenheit über die Dominanz durch den Hauptsponsor Joyent gegründet. Die Hauptziele waren eine offene Kommunikationspolitik, klare Regeln für Projektbeiträge sowie eine Kultur, um eben diese aktiv zu fördern. Das soll nun auch für Tessel umgesetzt werden. Dadurch erhoffen sich die Macher, dass Tessel zum führenden Projekt offener Hardware in diesem Bereich wird und vor allem als Modell für andere dienen kann.

Wegen der relativ leistungsschwachen CPU und des knapp bemessenen Arbeitsspeichers ist das Tessel-Board primär als Mikrocontroller gedacht, ähnlich wie etwa Arduinos. Eine Konkurrenz zu Geräten wie dem Raspberry Pi, auf dem auch Linux-Distributionen mit Desktop laufen, soll das Gerät nicht sein. Zurzeit erarbeitet das Team eine zweite Hardware-Generation.



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eni23 24. Mai 2015

Das ganze gibt es auch in billig: https://github.com/nodemcu/nodemcu-firmware So ein...

eni23 24. Mai 2015

Auf dem Gerät läuft anders als erwähnt nicht node.js sondern Lua. Der JS-Code wird von...


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