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Zymbit: Sicheres Entwicklerboard

Für ein sicheres Internet of Things kombiniert Zymbit einen ARM-Microcontroller mit zusätzlicher Verschlüsselungshardware auf seinen Y- und Z-Serie-Boards.

Artikel veröffentlicht am ,
Konzeptzeichnung Zymbit Y/Z-Serie
Konzeptzeichnung Zymbit Y/Z-Serie (Bild: Zymbit)

Zymbit will auf der Fachmesse für Unterhaltungselektronik CES 2015 ein modular ausbaubares System vorstellen, mit dem Entwickler und Bastler eingebettet Anwendungen schneller und sicherer aufbauen können. Kernprobleme eingebetteter Systeme sind häufig die begrenzte Rechenleistung und der kleine Arbeitsspeicher, weshalb Daten und die Datenübertragung meist nur schwach oder gar nicht verschlüsselt werden.

  • Blockschaltbild der Y-Serie (Foto: Zymbit)
  • Blockschaltbild der Z-Serie (Foto: Zymbit)
  • Konzeptzeichnung des Zymbit-Boards (Foto: Zymbit)
  • Konzeptzeichnung des Zymbit-Boards (oberer Teil) mit einem Raspberry Pi (unterer Teil) (Foto: Zymbit)
Blockschaltbild der Y-Serie (Foto: Zymbit)
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Die Y- und Z-Boards haben mit einem Atmel SAM D21 ebenfalls einen Micro-Controller auf ARM Cortex M0-Basis. Auch dieser käme an seine Grenzen, wenn er neben dem Nutzprogramm auch die Verschlüsselung übernehmen müsste. Deshalb besitzen die Boards für die Verschlüsselung zusätzliche Hardware. Das Kryptomodul erzeugt Hash-Werte auf Basis von SHA256, kann PKI-signierte Daten prüfen wie auch Signaturen berechnen und bietet einen Zufallsgenerator.

Das eigene Programm kommuniziert aber nicht direkt mit dem Kryptomodul, sondern über einen Supervisory MPU genannten zweiten Atmel SAM D21-Prozessor. Daten, die über das eingebaute WLAN-Modul (nach 802.11 b/g/n) versendet oder empfangen werden sollen, passieren die Supervisory MPU. Sie kümmert sich für den Programmierer transparent um die Verschlüsselung oder Signierung dieser Daten. Das gilt auch für das angekündigte, optionale Zigbee-Modul.

Die Y-Serie kann auch mit einem zusätzlichen Bastelrechner wie dem Raspberry Pi verbunden werden, der ebenfalls die Supervisory MPU für die Datenverschlüsselung wie auch -signierung nutzen kann. Die Z-Serie besitzt ein Zusatzmodul, um zusätzlich die Hash-Generierung nach SHA-1/2/3 und AES-Verschlüsselung zu implementieren.

Um die Hardware-Entwicklung zu vereinfachen, sollen die Boards auch verschiedene GPIO-Anschlussleisten besitzen, die kompatibel zum Arduino, Raspberry Pi und Atmel Xplained Add-ons sind. Außerdem soll es vorgefertigte Gehäusevarianten geben.

Wann die Boards erscheinen sollen und zu welchem Preis, ist noch nicht bekannt.

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M.P. 16. Dez 2014

Vielleicht "innen" - im Sinne von Baugruppen in der Kaffeemaschine aus dem Beispiel. Wenn...


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