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Security: Smarthomes, offen wie Scheunentore

Vernetzte Wohnungen und Häuser versprechen zwar mehr Komfort, sie bieten dann allerdings auch eine riesige Angriffsfläche.

Artikel von veröffentlicht am
Angela Merkel inspiziert das Modell eines Smarthomes auf der Cebit 2007.
Angela Merkel inspiziert das Modell eines Smarthomes auf der Cebit 2007. (Bild: John Macdougall/AFP/Getty Images)

Zusammengeschaltet ergeben die beleuchteten Fenster eines Hochhauses einen Stinkefinger, und die dafür verantwortlichen Hacker klatschen sich begeistert auf den Rücken: Es ist eine Szene aus dem jüngst erschienenen Hackerfilm Who Am I - Kein System ist sicher - fiktiv, aber offenbar sehr realistisch. Jüngsten Untersuchungen von IT-Sicherheitsexperten zufolge öffnet die zunehmende Vernetzung zahlreiche Einfallstore für Angreifer. Mit ihnen könnten Hacker auch Gefährlicheres anfangen als nur Lichtspiele.

Immer wieder werden neue Technologien begeistert aufgenommen und umgesetzt und erst viel zu spät wird der Sicherheitsaspekt berücksichtigt. So war es, als das Internet immer mehr Rechner weltweit miteinander vernetzte und so ist es auch beim sogenannten Internet of Things und konkret bei der Heimautomation.

Die Utopie der Komfortfunktionen

Zugegeben, ein smartes Heim klingt verlockend. Die Heizung wird per Smartphone rechtzeitig hochgedreht, damit es bei der Ankunft schön warm ist. Die Lichter im Haus schalten sich ein, wenn das Garagentor geöffnet wird. Der Herd meldet, dass er noch eingeschaltet ist, wenn sich der Besitzer auf der Autobahn auf dem Weg in den Urlaub befindet. Per Smartphone kann er ausgeschaltet werden. Für Komfortfunktionen wie diese werden immer mehr Geräte vernetzt, über Bluetooth, WLAN, Zigbee, KNX. Sie werden direkt über das Internet oder über eine Cloud angesteuert.

Einst war ein Argument für die Einführung des aktuellen Netzwerkprotokolls IPv6, dass eben nicht nur jeder Rechner direkt mit dem Internet verbunden werden sollte, sondern auch immer mehr vernetzte Geräte. Immer erreichbar sollten sie sein, von überall. Der Kühlschrank daheim beispielsweise, der während der Arbeitszeit im Büro meldet, wenn die Milch alle ist und sie automatisch beim Lieferdienst bestellt. Die wartet dann bereits im Container-Briefkasten, wenn der Bewohner nach Hause kommt. Die Waschmaschine ist bereits durchgelaufen, der Herd hat das Essen gewärmt.

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Es war ein Blick in eine utopische Zukunft. Noch ist die Heimautomatisierung noch nicht so weit fortgeschritten, wie es die Industrie gerne gesehen hätte. Allerdings sind die entsprechende Geräte inzwischen auch erschwinglicher geworden und Tablets und Smartphones sind ideale Steuerelemente. Die zunehmende Verbreitung ruft nun Kritiker auf den Plan, die die Zukunftsutopie deutlich weniger rosig sehen.

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Leichse 09. Jan 2015

Also, ich kann 30 Sekunden, nachdem ich den Topf runterziehe auf meine Herdplatte...

baz 21. Dez 2014

APPs gibt es wie Sand am Meer, da wirst du immer eine passende finden. Ich persönlich...

Donnergurgler 18. Dez 2014

Denkt man mal an körperlich beeinträchtigte Menschen, die froh sind, wenn sie alles...

Garius 16. Dez 2014

Dein Post wiederum zeigt mal wieder wunderbar, wie wenig die Leute in der Lage sind...

baz 16. Dez 2014

Dummerweiße wohne ich in einer Wohnung. Sprich sie wäre bloß in das Treppenhaus gekommen...


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