Abo
  • Services:

Zigbee und Z-Wave: So funkt's im Smarthome

Die Zigbee-Macher sind sich sicher, dass ihnen der Smart-Home-Markt gehört. Die Z-Wave-Macher auch. Doch aufgrund von Unterschieden im Detail und im Angebot sind nicht beide Funkstandards für alles geeignet. Außerdem verwirrt weitere Konkurrenz die Anwender.

Artikel veröffentlicht am ,
Zigbee und Z-Wave: So funkt's im Smarthome
(Bild: Sascha Körnig)

Im Smart Home wird viel gefunkt: Vier Frequenzbänder, mehrere Funkprotokolle und zahlreiche Allianzen machen den Markt unübersichtlich. Das ist ärgerlich für Anwender, die sich abseits von Komplettlösungen für den Hausbau eher nach Komponenten zum Nachrüsten des Heims umschauen. Zu den weit verbreiteten Funkstandards, die von vielen Herstellern unterstützt werden, gehören Zigbee und Z-Wave. Für die Heimautomatisierung stehen zusätzlich einige Standards zur Verfügung, die teilweise zu Zigbee und Z-Wave in Konkurrenz stehen und sie teilweise auch ergänzen.

Ganz simpel und einleuchtend für den PC-Nutzer ist es, das WLAN zu nutzen - ein kleiner Webserver auf der Smart-Home-Komponente könnte genügen. Eine Lampe fürs vernetzte Heim, die WLAN nutzt, ist etwa Awox' LED-Lampe Striimlight, die wir getestet haben. Zwar funktioniert WLAN bei solchen Beispielen, doch der Standard hat einen Nachteil: den enormen Bedarf an elektrischer Leistung. Den kann eine Lampe über den Sockel liefern. Ein kleiner Sensor an der Wand hingegen hat keine ausreichend dimensionierte Energiequelle.

Ganz ohne WLAN geht es aber in der Regel nicht. Auch wer Zigbee- oder Z-Wave-Geräte per Smartphone steuert, der nutzt irgendwo doch WLAN als Schnittstelle zur Heimautomatisierung.

Bluetooth Smart als Option für das Smart Home

Eine stromsparendere und allbekannte Funktechnik gibt es: Bluetooth Low Energy alias Bluetooth Smart. Die Technik ist aber nicht mit dem älteren Bluetooth Classic zu verwechseln. Die Eigenarten von Bluetooth Smart haben wir in den Artikeln Warum Bluetooth nicht gleich Bluetooth ist und unserem Programmierartikel BluetoothLE im Eigenbau bereits ausführlich betrachtet. So gut wie jeder Anwender mit einem modernen Smartphone, Tablet oder Notebook hätte damit gleich eine Fernbedienung für sein Smart-Home-System im Haus. Doch in der Praxis sieht es mau aus. Bluetooth Smart setzt sich überwiegend bei Wearables durch; andere Smart-Home-Geräte haben hingegen oft keine Bluetooth-Smart-Unterstützung.

Stellenmarkt
  1. SCHOTT AG, Mainz
  2. DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut (Raum Rosenheim)

Einen Versuch, Bluetooth-LE-Lampen für das Smart Home auf den Markt zu bringen, hat beispielsweise Samsung unternommen. Diese waren sogar Mesh-fähig, um das Reichweitenproblem zu beheben: Bluetooth-Lampen reichen untereinander Kommandos weiter, selbst wenn das Steuer-Smartphone weit entfernt ist. Samsung hat sich jedoch weitgehend aus dem Leuchtmittelmarkt zurückgezogen, so dass ein großer Anbieter einer Bluetooth-basierten Smarthome-Lösung verschwunden ist.

Weit verbreitet sind hingegen Zigbee und Z-Wave, auch wenn das nicht jeder weiß.

Zigbee und Z-Wave - alte Standards, die neue Probleme lösen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  2. 4,99€
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  4. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)

derhelle 12. Feb 2015

Hi, so etwas gibt es quasi. Zipabox. Hat eine coole Oberfläche und ist um fast jeden...

derhelle 12. Feb 2015

Da muss ich kurz Berichtigen, es gibt Lampen z.B. diese hier: http://control-your-home.de...

hifimacianer 12. Feb 2015

Ich würde nicht komplett auf das Loxone System setzen, sondern auf eine Mischumgebung...

WonderGoal 12. Feb 2015

Es gibt weltweit >3600 Hersteller und viele von denen bieten ebenfalls Funklösungen. Nur...

as (Golem.de) 11. Feb 2015

Hallo, wir hatten dazu im Dezember einen längeren Artikel. Aber ja, stimmt. Ich werde den...


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich Smartphones

Samsungs Galaxy S9+ macht gute Fotos - auch im Vergleich zur Konkurrenz, wie unser Vergleichstest zeigt.

Kameravergleich Smartphones Video aufrufen
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen
  2. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  3. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern

    •  /