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Techniker bei der Arbeit
Techniker bei der Arbeit (Bild: Deutsche Telekom)

Mobilfunknetz: Deutsche Telekom stellt im Mobilfunk auf IPv6 um

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Techniker bei der Arbeit (Bild: Deutsche Telekom)

In wenigen Wochen will die Telekom ihr Mobilfunknetz komplett auf IPv6 umgestellt haben. Das hat Vorteile für Nutzer, die DynDNS, Heimautomatisierung oder Zugriff auf Serverdienste wie Exchange- und FTP-Server, Datei- und Portfreigaben, private Clouddienste oder Peer-to-Peer verwenden wollen.

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Die Deutsche Telekom wird im kommenden Monat ihr Mobilfunknetz in Deutschland komplett auf IPv6 umgestellt haben. Das erklärte Telekom-Sprecher Niels Hafenrichter Golem.de auf Anfrage. Zuerst hatte Teltarif.de über die Umstellung berichtet. "Wir sind mitten in der Umkonfiguration und werden voraussichtlich im August die letzten Änderungen vornehmen. Heute ist bereits etwa ein Drittel der Netzkomponenten umgestellt."

Mit einer Petition soll derzeit erreicht werden, dass allen Mobilfunkkunden in Deutschland IPv6 angeboten wird. Immer mehr Internetkunden bekämen vom Provider keine öffentliche IPv4-Adresse mehr, weil diese knapp sind. In der Regel stünden parallel dazu genügend IPv6-Adressen zu Verfügung. Diese könnten aber nur sehr eingeschränkt von unterwegs aus genutzt werden, etwa um auf das eigene NAS zuzugreifen.

Aufgrund der Adressknappheit im IPv4-Bereich würden Anschlüsse bei vielen alternativen Zugangsnetzprovidern nur noch mit privaten IPv4-Adressen via Dual Stack Lite und parallel einer IPv6-Adresse angeboten, erklärte Hafenrichter. "Damit ist es nicht mehr, wie in der Vergangenheit, möglich, Dienste hinter dem Anschluss 'zu Hause' aus dem Internet zu erreichen." Dies umfasse Dinge wie DynDNS, Heimautomatisierung, Zugriff auf Serverdienste wie Exchange- und FTP-Server, Datei- und Portfreigaben, private Clouddienste oder Peer-to-Peer-Kommunikation.

Durch die Bereitstellung von IPv6 im Mobilfunknetz könnten diese Dienste über die IPv6-Kommunikation vom Smartphone oder Notebook per USB-Datenstick nun wieder direkt erreicht und ohne "komplizierte Workarounds" genutzt werden, sagte Hafenrichter. Die Telekom-Technik werde so umkonfiguriert, dass jeder Kunde zusätzlich zur IPv4-Adresse, die heute schon vergeben ist, eine IPv6-Adresse bekomme. Geeignete Endgeräte mit passender Konfiguration seien dabei Voraussetzung.


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tschaefer 13. Jan 2016

Du machst Deinem Nicknamen alle Ehre. Ich habe selten so viel FUD gelesen.

tschaefer 13. Jan 2016

Bezahle Deinen Geoblocker einfach besser, und er wird Dir auch bei IPv6 zu Diensten sein...

Hantilles 09. Jul 2015

Nein, das wird so in der Regel von den Providern noch nicht betrieben. Solange es DS...

MeinSenf 08. Jul 2015

Da braucht man nicht mehr mit Androiccu arbeiten und kann einfach "so" wie es sein soll...



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