Belkin: Wemo rüstet das Heim mit sechs neuen Sensoren auf

Belkin hat gleich sechs neue Geräte für seine Heimautomatisierungslösung Wemo vorgestellt. Sie erkennt Bewohner, entdeckt Einbrüche und sogar Wasser und Rauch. Im Verbund entstehen so interessante Lösungen.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Neue Sensoren für die Heimautomatisierung
Neue Sensoren für die Heimautomatisierung (Bild: Belkin)

Wer eine Wohnung oder ein Haus mit smarter Technik ausrüsten will, findet eine recht chaotische Situation vor: Zahlreiche Hersteller wollen ihr eigenes System etablieren, diverse "Standards" konkurrieren um die Gunst der Nutzer. Die müssen gut aufpassen, dass die gekauften Geräte nicht nur zusammen arbeiten, sondern auch einfach zu programmieren sind.

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Belkin ist schon eine ganze Weile auf dem Markt der Heimautomatisierung dabei, doch bislang fehlten viele wichtige Sensoren. Das soll sich nun ändern: Auf der CES 2015 sind gleich fünf neue Geräte vorgestellt worden, mit denen die Automatisierung der eigenen vier Wände vorangetrieben werden kann.

Der Wemo Keychain Sensor ist das einzige tragbare Gerät und sieht aus wie ein kleiner Schlüsselanhänger. Damit kann die Basis Wemo Link erkennen, ob sich der Träger in der Nähe befindet - und so beispielsweise das Licht anschalten. Auch automatische Benachrichtigungen können abgesetzt werden - wenn etwa das Kind nach Hause kommt.

Der Wemo Alarm Sensor kann bestehende Alarmanlagen internetfähig machen und erkennt ausgelöste Alarme aufgrund ihrer Lautstärke und Frequenz. Ein solches Ereignis kann dann an die App des Anwenders weitergeleitet werden. Ist die Alarmanlage auch an einen Brand- und Wassermelder angeschlossen, können natürlich auch solche Alarme weitergegeben werden.

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Auch Tür- und Fensterkontakte sollen bald zum Sortiment von Wemo gehören. Diese zweiteiligen Sensoren übermitteln drahtlos ein Signal, wenn sie nicht mehr nebeneinander stehen, weil beispielsweise Tür oder Fenster geöffnet wurden.

Der Wemo Room Motion Sensor ist ein Bewegungsmelder, der ein befugtes oder unbefugtes Betreten eines Raumes erkennen und melden kann. Der Anwender kann über die Wemo App zum Beispiel abfragen, wann die letzte Bewegung in einem Raum erkannt wurde oder das System so konfigurieren, dass eine Nachricht abgeschickt oder das Licht eingeschaltet wird, wenn ein solches Ereignis eintritt.

Erschütterungssensor für den Wasserverbrauch

Einer der interessantesten Sensoren dürfte der Wemo Water sein. Er soll erkennen, wenn im Haushalt ein Wasserhahn geöffnet beziehungsweise geschlossen wird. Er wird an einer einzigen Stelle an der Wasserleitung befestigt und soll die entstehenden Erschütterungen erkennen. Der Anwender lernt das Gerät an, das daraufhin selbstständig erkennen soll, welches Ventil geöffnet wurde. Das Gerät soll daraufhin den Wasserverbrauch berechnen können und vor Rohrbrüchen warnen. Dieser Sensor befindet sich noch in der Entwicklung.

Die Wemo-Sensoren sollen in der zweiten Jahreshälfte 2015 auf den Markt kommen. Preise sind noch nicht bekannt. Der Wemo Water ist noch in der Erprobungsphase. Wann er in den Handel kommt, ist noch unbekannt.

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