Danalock im Test: Das Smartphone öffnet Tür und Tor

Mit dem Smartlock von Danalock können Türen bequem per Smartphone geöffnet werden - auch automatisch bei Annäherung. Golem.de hat sich das System und dessen umfangreiche Benutzerverwaltung genauer angeschaut. Neben praktischen Aspekten war dabei auch die Frage der Sicherheit wichtig.

Artikel von veröffentlicht am
Das Danalock lässt sich mit einem Smartphone öffnen.
Das Danalock lässt sich mit einem Smartphone öffnen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Eine kleine Tür als Testmuster: Das Smartlock Danalock des gleichnamigen dänischen Herstellers hat die Golem-Redaktion in dieser etwas ungewohnten Form erreicht. Wen das lange Suchen nach Schlüsseln vor dem Öffnen der Haustür schon immer genervt hat, für den dürfte das Danalock interessant sein. Das smarte Schloss kann über ein Smartphone geöffnet werden und soll in die meisten Türen problemlos eingebaut werden können. Die Verbindung zwischen Smartphone und Schloss erfolgt über Bluetooth Smart, wahlweise gibt es das Danalock auch mit zusätzlicher Z-Wave-Option.

Danalock ist einer der ersten Hersteller, die in Deutschland ein Smartlock anbieten. Golem.de hat sich die Bluetooth-Version des Schlosses genauer angeschaut, dementsprechend beziehen sich auch alle Aussagen im Test auf dieses Modell. Neben praktischen Aspekten wie der Bedienung war dabei auch die Frage der Sicherheit wichtig: Manch einer mag sich bei dem Gedanken, dass sein Türschloss über Bluetooth gesteuert wird, nicht sonderlich wohlfühlen. Danalock hat sich dazu einige Gedanken gemacht, die in einer recht umfangreichen Benutzerverwaltung resultieren.

  • Das Smartlock Danalock lässt sich mit einem Smartphone öffnen und schließen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartlock soll sich auf handelsübliche Türen montieren lassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Motor befindet sich an der Innenseite der Tür und ist von außen nicht sichtbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Danalock wird komplett mit einem neuen Zylinder eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dem Schloss liegen fünf Schlüssel bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Danalock ist weiterhin auch mit einem normalen Schlüssel aufschließbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Grüne Lichter zeigen an, dass das Danalock gerade das Türschloss öffnet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Leuchtet das Danalock rot, schließt es gerade die Tür. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Danalock kostet in Deutschland ab 230 Euro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Smartlock Danalock lässt sich mit einem Smartphone öffnen und schließen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bevor überhaupt ein Benutzer angelegt werden kann, muss allerdings das Smartlock installiert werden. Uns blieb dies erspart, da wir unser Testmodell bereits fertig auf einer kleinen Tür montiert bekommen haben. Ein Montagevideo des Herstellers zeigt aber recht ausführlich, wie das Smartlock eingebaut werden muss.

Der Einbau erfordert etwas handwerkliches Geschick

Ein wenig handwerkliches Geschick ist dabei nötig, im Grunde ist der Einbau aber nicht kompliziert. Allerdings sollte sich der Nutzer durchaus Zeit lassen, da einige Schrauben und Bolzen im Laufe des Einbaus auf die richtige Länge gekürzt werden müssen. Passieren hier Fehler, lässt sich das Smartlock entweder nicht mehr befestigen oder der Steuerungsbolzen ist zu kurz.

Danalock ersetzt das vorige Schloss samt Zylinder komplett. Mitgeliefert werden vier verschieden lange Zylinder, die in Türen unterschiedlicher Dicke passen sollten. Zwar ist auch die Montage mit einem bereits vorhandenen Zylinder möglich, hier muss aber ein Schlüsseldienst das Smartlock entsprechend anpassen. Auf der Innenseite, wo das Danalock montiert wird, steckt statt eines Schlüssels ein Bolzen im Schloss, der nach dem Einbau des Zylinders so gekürzt werden muss, dass er um maximal 15 mm herausragt. Um das Schloss auch ohne technische Hilfsmittel öffnen zu können, werden fünf Schlüssel mitgeliefert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Montage ohne Bohren - theoretisch 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8.  


Schloss-Expert 18. Jan 2018

Da es ähnliche Produkte im Internet bereits ab 50¤ gibt, verzeichnete unser...

StephanD 12. Mär 2017

Bei Danalock gibt es weder eine Begrenzung der Nutzer noch eine der Schlösser. Es lassen...

Train24 01. Jun 2016

Ich denke, dass das überhaupt nicht klappt. Ich stimme der Forengemeinde zu. Wie können...

RobFabianB 12. Nov 2015

Befasse mich auch schon etwas länger mit dem Thema, konnte mich bis jetzt aber noch nicht...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps

Eine bessere Story bekommt der legendär schlechte Film dadurch leider nicht. Bis heute lieben ihn einige Fans aber vor allem wegen seiner Absurdität.

Star Wars: Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps
Artikel
  1. Lohn und Gehalt: OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr
    Lohn und Gehalt
    OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr

    Die Firma hinter Chat-GPT zahlt im Vergleich zu Unternehmen wie Nvidia besonders gut. Erfahrene Forscher und Entwickler auf dem Gebiet sind Mangelware.

  2. Software-Probleme: Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt
    Software-Probleme
    Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt

    Chevrolet hat einen Verkaufsstopp für sein neues Elektro-SUV Blazer verhängt, weil die Besitzer zahlreiche Softwareprobleme gemeldet haben.

  3. USA: Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu
    USA
    Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu

    Das US-Solarunternehmen iSun und der deutschen Agrivoltaik-Firma Next2Sun bauen in den USA eine Solaranlage mit vertikal aufgestellten Solarmodulen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Crucial P5 Plus 2 TB mit Kühlkörper 114,99€ • Crucial Pro 32 GB DDR5-5600 79,99€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • Anthem PC 0,99€ • Wochenendknaller bei MediaMarkt • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /