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Green Bean: Mit dem Segen des Herstellers die Waschmaschine hacken

Firstbuild hat ein Modul und ein SDK vorgestellt, um Haushaltsgeräte von General Electric zu kontrollieren und zu steuern.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Green-Bean-Maker-Modul
Das Green-Bean-Maker-Modul (Bild: FirstBuild)

Auf der Maker Faire New York, welche am 20. und 21. September 2014 stattfand, stellte die Initiative FirstBuild ihr Modul Green Bean Maker vor und ein dazugehöriges SDK für Node.js. Damit soll es möglich sein, eine Reihe von Haushaltsgeräten von General Electric zu steuern, darunter sind Waschmaschinen, Kühlschränke, Öfen und ein Wassererhitzer. Das Green-Bean-Modul kostet 19,99 US-Dollar, das SDK steht über Github bereit.

  • Das Green-Bean-Modul (Foto: FirstBuild)
  • Die Rückseite des Green-Bean-Moduls (Foto: FirstBuild)
Das Green-Bean-Modul (Foto: FirstBuild)
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Das Green-Bean-Modul ist eine kleine Platine mit einem USB-Anschluss und einer RJ45-Buchse. Es fungiert als Vermittler zwischen dem internen, nicht dokumentierten Servicebus der Haushaltsgeräte und einem Computer. Die Platine wird über ein Netzwerkkabel mit der geräteseitigen RJ45-Buchse verbunden, welche sich mehr oder weniger versteckt im jeweiligen Gerät befindet. Der USB-Anschluss dient zur Kommunikation mit einem Computer, dieser stellt die Verbindung als einfache serielle Schnittstelle bereit.

Auf diese serielle Schnittstelle setzt das quelloffene SDK mit gerätespezifischen APIs auf. Es bietet Methoden für den Zugriff auf die Sensoren in den Geräten, wie die Temperatur im Kühlschrank oder ob dessen Tür gerade geöffnet ist, bei einem Geschirrspüler aber zum Beispiel auch die Durchflussrate des Wassers. Dabei ist auch eine event- und statusbasierte Überwachung möglich. Die Steuerungsoptionen entsprechen zumeist denjenigen, welche das Gerät auch über das reale Bedienpanel bietet. Granularere Steuerungsmöglichkeiten, bis hin zur Ansteuerung einzelner Bauteile wie Pumpen oder LEDs, sind zwar über das Green-Bean-Modul möglich, werden aber durch SDK-Methoden bislang nicht abgebildet.

Die Anzahl der unterstützten Geräte ist überschaubar, sie sind in einem PDF aufgelistet. Dabei handelt es durchgängig um hochpreisige Modelle, die vor allem in den USA verkauft werden. Wer allerdings ein Green-Bean-Modul erwirbt, erhält derzeit auch die Möglichkeit, jene Geräte verbilligt zu kaufen - zumindest wenn der Käufer in den USA lebt.

Firstbuild ist eine Initiative von General Electric und Local Motors, um engagierte Bastler zu fördern und sie dabei zu unterstützen, dass aus Bastelprojekten für den Haushalt kommerzielle Anwendungen werden.

Die Initiative kommt zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt: General Electric hat Anfang des Monats seine Haushaltssparte für 3,3 Milliarden US-Dollar an Electrolux verkauft. Zwar wird es weiterhin Haushaltsgeräte unter der Marke GE geben, doch General Electric wird nur beschränkten Einfluss auf die Entwicklung der Geräte nehmen können.

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kennichdich 31. Jul 2015

Hallo ja ich habe eine Steuerung verbaut und diese läuft sehr gut... wenn du auch ein...

Matthias Wagner 29. Sep 2014

alles klar damit es auch der letzte versteht... *ironie off*

Yes!Yes!Yes! 29. Sep 2014

Meine Fantasie ist da etwas eingeschränkt. Ich bin mit meinen "unintelligenten...

Moffis 29. Sep 2014

Bei solch neuen Waschmaschinen steht aber auch auf die Minute genau die Dauer^^ Dauert...

__destruct() 28. Sep 2014

Und zwar in der EU-Spar-Variante mit nur 6 Bit pro Byte und man kann nur bis 57 zählen.


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