WRT-Node: Bastelplatine mit OpenWRT und WLAN

WRT-Node nennt sich die in China entwickelte kleine Platine, die über internationale Versandhändler verfügbar ist. Der Hersteller bezeichnet sie als eine "schnelle Version eines Arduinos" . Sie lässt sich beispielsweise in Roboter oder Quadcopter einbauen oder in der Heimautomation nutzen. Für eine Verbindung über Funk sorgt ein Chip, der WLAN 802.11n beherrscht. Als Firmware kommt eine modifizierte Version von OpenWRT zum Einsatz. Quellcode(öffnet im neuen Fenster) und Schaltbild(öffnet im neuen Fenster) stehen frei zur Verfügung. Für den Chip verlangt der chinesische Hersteller(öffnet im neuen Fenster) etwa 25 US-Dollar.
Der MIPS-Prozessor MT7620N(öffnet im neuen Fenster) aus der 24KEc-Familie(öffnet im neuen Fenster) ist mit 600 Mhz getaktet und stammt von Mediatek. In dem SoC ist der Ralink TR2860 WLAN-Chip integriert. Die OpenWRT-Firmware wird auf 128 MBit Flashspeicher gesichert, zusätzlich steht 512 Mbit RAM zur Verfügung. Die im WRT-Node verwendet OpenWRT-Version nutzt als Basis den Linux-Kernel 3-10.26. Anschlüsse des SoC sind außerdem über insgesamt 23 GPIO-Anschlüsse erreichbar, darunter Jtag, SPI, I2C oder Uart Lite. Zudem gibt es einen USB-2.0-Stecker, über den die Firmware geflasht werden kann. Als Bootloader kommt Uboot zum Einsatz.
Für Entwickler bringt WRT-Node das entsprechende RESTful API mit. Neben eigenen Patches und Treibern für die OpenWRTR-Firmware gibt es eine SDK und einen Cross-Compiler, die von dem OpenWRT-Projekt abgesegnet sind. Außerdem liegt eine OpenCV-Bibliothek bei. Linino(öffnet im neuen Fenster) wurde für das Arduino Yún(öffnet im neuen Fenster) auf WRT-Node portiert. Eine eigene SDK zur Entwicklung mit der Platine soll es später geben. Weitere Details zu der Entwicklerplatine gibt es in einem Wiki(öffnet im neuen Fenster) .



