Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

GPL

Die von der Free Software Foundation (FSF) und deren Gründer Richard Stallman geschriebene "GNU General Public License" (GPL) ist die wohl am weitesten verbreitete Lizenz für freie Software und Open Source. Zu den prominentesten Projekten unter der GPL zählen GNU und Linux. Die GPL hat einen "viralen" Charakter, da Code, der mit GPL-Code verbunden wird, wieder unter der GPL veröffentlicht werden muss. Damit wird das Ziel verfolgt, die Freiheit der Software zu schützen. Anfang 2006 hat die FSF einen ersten Entwurf für eine überarbeitete Lizenz der GPL v3 vorgelegt, um die Lizenz den veränderten Bedingungen anzupassen und in bestimmten Bereichen zu konkretisieren.

Die Golem Newsletter : Das Wichtigste für Techies und IT-Leader auf einen Blick. Jetzt abonnieren
Das LLVM-Maskottchen ist ein Drache. (Bild: Magnus Hagdorn) (Magnus Hagdorn)

GPLv3: FreeBSD entfernt GCC aus Hauptzweig

Die Entwickler des Unix-Systems FreeBSD haben nach deutlich mehr als zehn Jahren ihre völlig veraltete Version der GNU-Compiler-Sammlung GCC aus ihrem Code entfernt. Der Grund ist die prinzipielle Ablehnung der Lizenz.
/ 1 Kommentare
Das Smart-System von Gardena nutzt auf dem Gateway viel Open Source Software. (Bild: Gardena) (Gardena)

Golem Plus Artikel
Gardena:
Open Source, wie es sein soll

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
/ 78 Kommentare / Ein Bericht von Sebastian Grüner
Linux-Entwickler müssen künftig wohl gemeinsam ihre Rechte durchsetzen statt allein. (Bild: Liam Quinn,flickr.com) (Liam Quinn,flickr.com)

Programmierer: Wenn der Urheber gegen das Urheberrecht verliert

Der nun offiziell beendete GPL-Streit zwischen Linux-Entwickler Christoph Hellwig und VMware zeigt eklatant, wie schwer sich moderne Software-Entwicklung im aktuellen Urheberrecht abbilden lässt. Immerhin wird klarer, wie derartige Klagen künftig gestaltet werden müssen.
/ 34 Kommentare / Eine Analyse von Sebastian Grüner
Linux-Entwickler haben es künftig wohl noch schwerer, ihre Rechte allein durchzusetzen. (Bild: Liam Quinn,flickr.com) (Liam Quinn,flickr.com)

GPL-Klage: Hellwig beendet Rechtsstreit gegen VMware

Nachdem die Klage von Linux-Entwickler Christoph Hellwig gegen VMware auch im Berufungsverfahren abgewiesen wurde, legt der Entwickler keine weiteren Rechtsmittel ein. Hellwig hatte VMware einen Verstoß gegen die GPL vorgeworfen und sieht sein Ziel der Lizenzeinhaltung dennoch erreicht.
/ Kommentare
Der Linux-Port des Dateissystems ZFS hat Probleme mit einer GPL-Schnittstelle im Kernel. (Bild: DijutalTim/Flickr.com) (DijutalTim/Flickr.com)

Kernel: ZFS für Linux bekommt GPL-Probleme

Der Linux-Port von ZFS nutzt keine GPL-kompatible Lizenz. Das wird für die Entwickler nun zum Problem, die bitten, eine Kernel-Schnittstelle von der GPL zu befreien. Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman gibt sich deshalb etwas ungehalten. Schließlich ist das Thema altbekannt.
/ 97 Kommentare
Die Berufung zwischen Hellwig und VMware wird vor dem Hanseatischen OLG Hamburg verhandelt. (Bild: Krzysztof Golik, Wikimedia Commons) (Krzysztof Golik, Wikimedia Commons)

GPL-Klage: OLG schlägt Einigung zwischen Hellwig und VMware vor

In der Berufungsverhandlung am Hanseatischen OLG Hamburg in der GPL-Klage zwischen einem Kernel-Entwickler und VMware könnte es eine Einigung geben. Geschieht dies nicht, kommt es wohl zu einem Urteil, das die in der Sache wichtigen Fragen zur Auslegung der GPL erneut nicht behandelt.
/ 1 Kommentare / Eine Analyse von Sebastian Grüner
Der Linux-Kernel bekommt vermutlich ein weiteres Dateisystem. (Bild: Liam Quinn) (Liam Quinn)

ScoutFS: Linux bekommt ein archivierendes Dateisystem

Die Entwickler des Dateisystems ScoutFS haben den Quellcode ihrer Software unter die GPLv2 gestellt. Es handelt sich um ein Posix-konformes archivierendes Dateisystem, das Metadaten an Compute-Nodes auslagern kann und in den Linux-Hauptzweig integriert werden soll.
/ 11 Kommentare
Das Logo von Redis (Bild: Redis) (Redis)

Open Source: Redis ändert seine Lizenz nicht

Entgegen der aktuellen Berichterstattung ändert Redis Labs die Lizenz seiner Datenbanksoftware nicht um. Dies sei missverstanden worden. Die Änderungen beziehen sich demnach nur auf einige spezielle Module wie Redisearch, Redis Graph oder Re-Json.
/ Kommentare
Linux dient als Grundlage für die Onboard-Systeme in Teslas Model S. (Bild: Werner Pluta/Golem.de) (Werner Pluta/Golem.de)

Linux: Tesla beginnt Versuch der GPL-Einhaltung

Nach jahrelanger Weigerung hat Tesla begonnen, den Quellcode für GPL-Software in seinen Autos zu veröffentlichen. Laut einer öffentlichen Analyse der Software Freedom Conservancy handelt es sich aber eher um einen mäßigen Versuch.
/ 11 Kommentare
Die Lizenz von Linux sollte eigentlich genauso bekannt sein wie dessen Maskottchen: der Pinguin. (Bild: Brian Gratwicke/Flickr.com) (Brian Gratwicke/Flickr.com)

Linux: Mit Ignoranz gegen die GPL

Weit über zehn Jahre nach der ersten gerichtlichen Durchsetzung der GPL in Deutschland verstoßen immer noch Unternehmen gegen die freie Lizenz des Linux-Kernels. Das ist an Ignoranz und Dummheit nur schwer zu überbieten.
/ 129 Kommentare / Ein IMHO von Sebastian Grüner
Die Volksverschlüsselung ist da - den Quellcode konnten wir bislang nicht finden. (Bild: Fraunhofer SIT) (Fraunhofer SIT)

Fraunhofer SIT: Volksverschlüsselung startet ohne Quellcode

Mit der Volksverschlüsselung soll jeder verschlüsseln können - also zumindest jeder, der einen E-Perso, einen Telekom-Festnetz-Account oder einen Registrierungscode besitzt. Zum offiziellen Start des Projektes gibt es aber weder Quellcode noch ein Written Offer im Sinne der GPL.
/ 50 Kommentare / Von Hauke Gierow