Abo
  • Services:
Anzeige
Das Design wirkt alt und dabei trotzdem total ambitioniert.
Das Design wirkt alt und dabei trotzdem total ambitioniert. (Bild: Universität Princeton)

Princeton Piton: Open-Source-Chip soll System mit 200.000 Kernen ermöglichen

Das Design wirkt alt und dabei trotzdem total ambitioniert.
Das Design wirkt alt und dabei trotzdem total ambitioniert. (Bild: Universität Princeton)

Dank Forschern der Uni Princeton könnte die Sparc-Architektur neuen Aufwind bekommen. Das Team arbeitet an einem offenen Design mit 25 Kernen pro Chip, das auf bis zu 200.000 Kerne in einem System skaliert werden soll.

In der Präsentation (PDF) des Chip-Designs Piton von Forschern der Universität Princeton klingt das alles eigentlich ganz einfach: Ein Piton-Chip besteht aus 25 64-Bit-Kernen, die auf der GPL-lizenzierten Open-Sparc-T1-Architektur aufbauen und in einem 5x5-Layout angeordnet sind.

Anzeige

Über ein spezielles Interface, die sogenannte Chip-Bridge, sollen bis zu 8000 dieser Chips auf einem System verbunden werden können. Bei einem Takt von 350 MHz soll eine Datenübertragungsrate von 2.8 GByte/s zwischen den einzelnen Chips erreicht werden. Die damit 200.000 CPU-Kerne sollen sich dann auch den gesamten verfügbaren Arbeitsspeicher teilen können. Ganz soweit ist das Team zwar noch nicht, einzelne Chips könnten allerdings bereits produktiv eingesetzt werden.

Gefertigt worden sind die Chips von IBM im SOI-Prozess mit 32nm Strukturgröße, das quadratische Die ist dabei 36mm^2 groß und umfasst 460 Millionen Transistoren. Als Taktrate wird etwa 1 GHz angestrebt. Jeder der angepassten Open-Sparc-Kerne unterstützt zwei Threads und wird mit je einer Gleitkommaeinheit nach IEEE 754, einem erweiterten L1-Cache mit 8 Kbyte Speicher, einem L2-Cache mit 64KB Speicher sowie drei NoC-Routern zu einem Tile zusammengefasst. Das NoC (Network on Chip) wird als Interconnect für die 25 Tiles je Chip verwendet.

Gedacht ist der Many-Core-Chip vor allem für typische Rechenzentren und Infrastructure-as-a-Service-Cloudumgebungen, bei denen virtuellen Maschinen je nach Bedarf unterschiedlich viele physische Kerne zugeordnet werden sollen. Als Befehlssatz wird Sparc-v9 genutzt, sodass übliche Werkzeuge und Betriebssysteme verwendet werden könnten.

Da die eigentlichen Kerne auf dem GPL-lizenzierten Open-Sparc basieren, ist deren Design dem Copyleft-Prinzip folgend ebenfalls GPL-lizenziert. Der Uncore steht unter einer BSD-Lizenz ebenfalls frei zur Verfügung.


eye home zur Startseite
asksatan42 24. Aug 2016

Slide #10: "Directory-based MESI cache coherence at distributed, shared L2 cache"

Ovaron 24. Aug 2016

2015 hat angerufen, es will seine News zurück.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Caritasverband Düsseldorf e.V., Düsseldorf
  2. Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, Dresden
  3. Daimler AG, Immendingen
  4. Bundesverwaltungsamt, Köln


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-15%) 16,99€
  2. 44,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (-65%) 6,99€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Beurteilungskriterien für den Schutz in der Cloud
  2. Wissens-Guide und Kaufberatung für Cloud-Sicherheit


  1. Luftfahrt

    Fliegendes Motorrad Kitty Hawk Flyer hebt ab

  2. Seagate

    Rugged-Festplatte enthält SD-Kartenleser für Drohnen

  3. Grafikkarte

    Manche Radeon RX 400 lassen sich zu Radeon RX 500 flashen

  4. Amazon

    Phishing-Kampagne ködert mit Datenschutzgrundverordnung

  5. Linux-Distribution

    Opensuse ändert erneut sein Versionsschema

  6. Ronin 2 und Cendence

    DJI präsentiert neuen Kamera-Gimbal und Drohnencontroller

  7. Festnetz

    Neue Glasfaser von Prysmian soll Spleißzeit verringern

  8. Radeon Pro Duo

    AMD bringt Profi-Grafikkarte mit zwei Polaris-Chips

  9. Mediacenter-Software

    Warum Kodi DRM unterstützen will

  10. Satelliteninternet

    Apple holt sich Satellitenexperten von Alphabet



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Galaxy S8 vs. LG G6: Duell der Pflichterfüller
Galaxy S8 vs. LG G6
Duell der Pflichterfüller
  1. Smartphones Es wird eine spezielle Microsoft Edition des Galaxy S8 geben
  2. Galaxy S8 und S8+ im Kurztest Samsung setzt auf langgezogenes Display und Bixby
  3. Smartphones Samsungs Galaxy S8 könnte teuer werden

Fire TV Stick 2 im Test: Der Stick macht den normalen Fire TV (fast) überflüssig
Fire TV Stick 2 im Test
Der Stick macht den normalen Fire TV (fast) überflüssig
  1. Streaming Amazon bringt Alexa auch auf ältere Fire-TV-Geräte
  2. Streaming Amazon plant Fire TV mit 4K- und HDR-Unterstützung
  3. Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt

Garmin Fenix 5 im Test: Die Minimap am Handgelenk
Garmin Fenix 5 im Test
Die Minimap am Handgelenk

  1. Re: Wie ist das eigentlich mit dem Copyright?

    Suven | 20:59

  2. Re: wer schützt uns vor den Schnapsideen...

    ClausWARE | 20:59

  3. Re: Wie schlagen sich solche Systeme gegen z.B. 5...

    PiranhA | 20:53

  4. Re: Völliger Bullshit

    RipClaw | 20:48

  5. Re: Als DSL-Anbieter würde ich dann DSL-Light...

    RipClaw | 20:46


  1. 19:00

  2. 17:59

  3. 17:30

  4. 17:10

  5. 16:49

  6. 16:26

  7. 16:11

  8. 15:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel