Abo
  • Services:

Princeton Piton: Open-Source-Chip soll System mit 200.000 Kernen ermöglichen

Dank Forschern der Uni Princeton könnte die Sparc-Architektur neuen Aufwind bekommen. Das Team arbeitet an einem offenen Design mit 25 Kernen pro Chip, das auf bis zu 200.000 Kerne in einem System skaliert werden soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Design wirkt alt und dabei trotzdem total ambitioniert.
Das Design wirkt alt und dabei trotzdem total ambitioniert. (Bild: Universität Princeton)

In der Präsentation (PDF) des Chip-Designs Piton von Forschern der Universität Princeton klingt das alles eigentlich ganz einfach: Ein Piton-Chip besteht aus 25 64-Bit-Kernen, die auf der GPL-lizenzierten Open-Sparc-T1-Architektur aufbauen und in einem 5x5-Layout angeordnet sind.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  2. DIEBOLD NIXDORF, Paderborn, Berlin

Über ein spezielles Interface, die sogenannte Chip-Bridge, sollen bis zu 8000 dieser Chips auf einem System verbunden werden können. Bei einem Takt von 350 MHz soll eine Datenübertragungsrate von 2.8 GByte/s zwischen den einzelnen Chips erreicht werden. Die damit 200.000 CPU-Kerne sollen sich dann auch den gesamten verfügbaren Arbeitsspeicher teilen können. Ganz soweit ist das Team zwar noch nicht, einzelne Chips könnten allerdings bereits produktiv eingesetzt werden.

Gefertigt worden sind die Chips von IBM im SOI-Prozess mit 32nm Strukturgröße, das quadratische Die ist dabei 36mm^2 groß und umfasst 460 Millionen Transistoren. Als Taktrate wird etwa 1 GHz angestrebt. Jeder der angepassten Open-Sparc-Kerne unterstützt zwei Threads und wird mit je einer Gleitkommaeinheit nach IEEE 754, einem erweiterten L1-Cache mit 8 Kbyte Speicher, einem L2-Cache mit 64KB Speicher sowie drei NoC-Routern zu einem Tile zusammengefasst. Das NoC (Network on Chip) wird als Interconnect für die 25 Tiles je Chip verwendet.

Gedacht ist der Many-Core-Chip vor allem für typische Rechenzentren und Infrastructure-as-a-Service-Cloudumgebungen, bei denen virtuellen Maschinen je nach Bedarf unterschiedlich viele physische Kerne zugeordnet werden sollen. Als Befehlssatz wird Sparc-v9 genutzt, sodass übliche Werkzeuge und Betriebssysteme verwendet werden könnten.

Da die eigentlichen Kerne auf dem GPL-lizenzierten Open-Sparc basieren, ist deren Design dem Copyleft-Prinzip folgend ebenfalls GPL-lizenziert. Der Uncore steht unter einer BSD-Lizenz ebenfalls frei zur Verfügung.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 16,99€
  2. 35,99€
  3. 5,99€

asksatan42 24. Aug 2016

Slide #10: "Directory-based MESI cache coherence at distributed, shared L2 cache"

Ovaron 24. Aug 2016

2015 hat angerufen, es will seine News zurück.


Folgen Sie uns
       


Dark Souls Remastered - Livestream

Erst mit der Platin-Trophäe in Bloodborne große Töne spucken und dann? - Der Dark-Souls-Effekt trifft Golem.de-Redakteur Michael Wieczorek mitten ins Streamer-Herz.

Dark Souls Remastered - Livestream Video aufrufen
Jurassic World Evolution im Test: Das Leben findet einen Weg
Jurassic World Evolution im Test
Das Leben findet einen Weg

Ian Malcolm hatte recht: Das Leben wird ausgegraben und gebrütet, es frisst und stirbt oder es bricht aus und macht Jagd auf die Besucher. Nur leider haben die Entwickler von Jurassic World Evolution ein paar kleine Design-Fehler begangen, so wie Henry Wu bei der Dino-DNA.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Vampyr im Test Zwischen Dracula und Doktor
  2. Fe im Test Fuchs im Farbenrausch
  3. Thaumistry: In Charm's Way im Test Text-Adventure der ganz alten Schule

K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
K-Byte
Byton fährt ein irres Tempo

Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Elektromobiltät UPS kauft 1.000 Elektrolieferwagen von Workhorse
  2. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
  3. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor

Business-Festival: Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden
Business-Festival
Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden

Cebit 2018 Zur ersten neuen Cebit sind deutlich weniger Besucher als im Vorjahr gekommen. Dennoch feiern Messe AG, Bitkom und Aussteller den Relaunch der Veranstaltung als Erfolg. Die Cebit 2019 wird erneut etwas verlegt.

  1. Festival statt Technikmesse "Die neue Cebit ist ein Proof of Concept"

    •  /