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GPL-Klage: Hellwig beendet Rechtsstreit gegen VMware

Nachdem die Klage von Linux-Entwickler Christoph Hellwig gegen VMware auch im Berufungsverfahren abgewiesen wurde, legt der Entwickler keine weiteren Rechtsmittel ein. Hellwig hatte VMware einen Verstoß gegen die GPL vorgeworfen und sieht sein Ziel der Lizenzeinhaltung dennoch erreicht.

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Linux-Entwickler haben es künftig wohl noch schwerer, ihre Rechte allein durchzusetzen.
Linux-Entwickler haben es künftig wohl noch schwerer, ihre Rechte allein durchzusetzen. (Bild: Liam Quinn,flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Der Linux-Entwickler Christoph Hellwig beendet seinen Rechtsstreit mit VMware endgültig, wie er mitteilt. Hellwig hatte VMware vorgeworfen, gegen die GPLv2 (GNU General Public License) verstoßen zu haben und damit auch Urheberrechtsverletzungen begangen zu haben. Sowohl das Landgericht Hamburg als auch das Hanseatische OLG Hamburg haben die Klage aber als unbegründet abgewiesen. Das OLG hat zudem keine Revision zugelassen, wogegen Hellwig keine weiteren Rechtsmittel einlegen will. Damit gilt der Rechtsstreit als beendet.

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Hellwig habe diese Entscheidung zusammen mit seinem "Anwalt Dr. Till Jaeger und nach Rücksprache mit der Software Freedom Conservancy" getroffen, heißt es in der Mitteilung. Die Conservancy hatte Hellwig in dem Streit unterstützt, unter anderem Spenden für die Prozesskosten des Klägers gesammelt und eine eigene technische Analyse des Falls veröffentlicht.

Hellwig zeigt sich enttäuscht darüber, dass die eigentliche Frage der GPL-Verletzung nicht behandelt worden ist. Immerhin haben beide Gerichte schon die Urheberschaft von Hellwig bezweifelt. Aus Sicht von Hellwig seien die "durch das Gericht gestellten Anforderungen (...) außerordentlich hoch und machen es für einzelne Entwickler freier Software sehr schwer, ihre Rechte alleine durchzusetzen".

GPL-Einhaltung erreicht

Sein tatsächliches Ziel, nämlich die Einhaltung der GPLv2, sieht Hellwig erreicht. Das hat offenbar dazu beigetragen, dass der Entwickler den Rechtsstreit nicht weiter fortführen wird. So hat das Unternehmen bereits im Sommer 2017 angekündigt, seinen bisherigen Aufbau der von Hellwig kritisierten Software Esxi zu ändern.

Dazu heißt es in der Ankündigung des Entwicklers: "Die Entfernung des Linux-Codes aus dem proprietären Kernel von VMware war das, was sowohl die Software Freedom Conservancy als auch ich stets gefordert haben. Wenn VMware diese Maßnahme tatsächlich ergreift, wird letztlich doch GPL-Compliance hergestellt. Dieses Ziel zu erreichen, hat mich in den letzten Jahren viel Zeit und Energie gekostet".

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