Spiele: EA stellt Quelltext von Command and Conquer offen

Command & Conquer und Alarmstufe Rot wurden in C++ geschrieben. Das könnte der Mod-Community oder denjenigen, die Spiele programmieren wollen, helfen.

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Command and Conquers Gewusel kann jetzt im Quelltext nachvollzogen werden.
Command and Conquers Gewusel kann jetzt im Quelltext nachvollzogen werden. (Bild: Petroglyph/Screenshot: Golem.de)

Mit dem Release der Command & Conquer Remastered Edition (Test) hat Electronic Arts auch den Quelltext der Originaltitel von 1995 und 1996 veröffentlicht, auf denen das neue Spiel basiert. Damit hält das Unternehmen ein Versprechen ein, die Klassiker parallel zum Remake quelloffen zu stellen. Die Dateien können auf Github eingesehen und heruntergeladen werden. Der Quelltext steht unter der GNU General Public License v3.0 (GPL 3.0). Die Modding-Community soll den Quelltext laut Entwickler Jim Vessella bereits für einige Projekte genutzt haben. Damit lassen sich wohl auch Assets und Mods für die Remastered Edition erstellen.

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Sowohl Command and Conquer als auch dessen Ableger Alarmstufe Rot wurden in der Programmiersprache C++ erstellt, die zum Beispiel auch Klassen definieren kann. Diese Sprache wurde erst 1998 als ISO/IEC 14882:1998 standardisiert - drei Jahre nach dem Release des Originalspiels. "Der Quellcode wird veröffentlicht mit der Hoffnung, nützlich zu sein", heißt es in den Kommentaren in den verschiedenen Programmteilen und Header-Dateien der Spiele. Da die Remastered-Edition auch Mods unterstützt, dürfte der Quelltext der Originale bereits ein guter Anhaltspunkt sein, um das Verhalten von Einheiten und Spielmechaniken zu analysieren.

2D als Einstieg in die Spieleentwicklung

Ein Einblick in den Quelltext eines 2D-Titels wie Command and Conquer könnte neben Mod-Projekten für alle interessant sein, die in Game-Programming einsteigen oder sich weiterbilden wollen. 2D-Animationen zählen zu den Anfangsdisziplinen für Kreative, da sie normalerweise weniger Fehler hervorrufen und weniger komplex sind. Das gilt für den Quelltext selbst als auch für die verwendeten Assets, die zumeist simple Sprites in verschiedenen Variationen sind.

Command and Conquer verwendet etwa 16 Bewegungsrichtungen für Einheiten, was mit Spiegelung minimal acht verschiedene Grafiken pro Modell erfordert. Einem ähnlichen Prinzip folgen viele Strategiespiele der 90er Jahre, etwa auch Age of Empires (1997) oder Starcraft (1999). Ebenfalls einsteigerfreundlich ist, dass sich die Spielkarten solcher Spiele meist in adressierbare Matrizen mit jeweils zwei Koordinaten aufteilen lassen. Diese werden etwa für die Positionsbestimmung von Gelände und Gebäuden genutzt.

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Durch den Quelltext von C&C durchzusehen, dürfte allerdings ein wenig Arbeit erfordern. Zwar sind alle Dateien durchweg sinnvoll kommentiert und formatiert, aber die schiere Masse an Dokumenten ist zunächst ein Hindernis.

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kaesekuchen 10. Jun 2020

Danke, das macht es zumindest ein bisschen klarer. Wie gesagt, dass alles, was mit I/O zu...

kaesekuchen 10. Jun 2020

Selbstverständlich gibt es etliche Fälle, wo der Unterschied sehr wohl relevant ist. Du...

gadthrawn 10. Jun 2020

Natürlich verliert man Spiele. Einzelne weil die Server nicht mehr gehen (Tabula Rasa...

Michael H. 09. Jun 2020

Ich würde dazu noch nicht mal 25 Jahre zurückgehen. Ich würde nur mal 15-20 Jahre...



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