Im Januar 2015 kündigte Google Fiber den FTTH-Ausbau in Atlanta an. Doch bisher wurden kaum Haushalte angeschlossen, aber viel Geld ausgegeben und Straßen aufgerissen.
Die Telekom erklärt ihre Netzausbaustrategie und Super Vectoring. Dabei muss der Experte sich auch der Frage stellen, warum nicht gleich FTTH/B ausgebaut werde.
Pyur (Tele Columbus) hat Schwierigkeiten mit der Integration eines zugekauften Netzbetreibers und senkt die Prognosen. Der Ausbau von FTTB und FTTH werde wichtiger, hieß es.
Die Telekom werde durch den Druck der Gigabit-Kabelnetze Glasfaser-Netze errichten müssen. Daher sei die Übernahme von Unitymedia durch Vodafone gut für den Netzausbau in Deutschland.
Die Deutsche Telekom kann erneut einen hohen Gewinn von fast 1 Milliarde Euro ausweisen. In Deutschland und in den USA werden viele Neukunden gewonnen.
Es gibt viele Studien zu FTTH/B in Deutschland und zur Akzeptanz beim Nutzer. Die Bundesnetzagentur beklagt in ihrem Jahresbericht erneut die niedrige Take-up-Rate. Doch ist sie beim Vectoring wirklich besser?
Die Telekom macht ihre echten Glasfaseranschlüsse günstig und verlegt sie gratis bis ins Haus. Ergebnis: 70 Prozent der Haushalte in einer Pilotstadt machen einen Vertrag für FTTH in Magenta.
Zu viele Gigabit-Kunden wären gefährlich für Unitymedia in Bochum. Doch nur für einige Monate. Der Kabelnetzbetreiber hat seine Cluster in Bochum verkleinert. Perspektivisch legt man Glasfaser bis ins Haus.
In Sachsen-Anhalt erhält ein gesamter Landkreis eine höhere Datenrate von der Deutschen Telekom. Welche Haushalte nur Vectoring und welche Glasfaser erhalten, ist noch nicht entschieden.
Bereits in der kommenden Woche könnte der Vertrag zwischen Vodafone und Liberty Media zum Verkauf von Unitymedia fertig sein. Die Stadtnetzbetreiber wollen das verhindern.
Durch sein Glasfasernetz sieht sich der Stadtnetzbetreiber gut positioniert für 5G. Wenn die Bundesnetzagentur mitspielt, könnte der Großraum Hamburg ein eigenes Mobilfunknetz bekommen.
M-net erklärt, warum das kommunale Unternehmen ein großes Glasfasernetzwerk errichten kann, die Telekom aber nicht. Das Terabit-Netz ist ein fünfzehnjähriger Business Case.
Laut dem Technikchef der Telefónica Deutschland braucht der Netzbetreiber noch fünf Jahre, um all seine Mobilfunkantennen mit Glasfaser anzubinden. Ohne diesen Backbone sei 5G nicht möglich.
Nach der Telekom hat auch Vodafone einen Ausbau der Gewerbegebiete in Bayreuth mit Glasfaser angekündigt. Jetzt beginnt parallel die Nachfragebündelung.
Auf EU-Ebene könnten Regulierungsferien für die Telekom und neue Verpflichtungen für die Stadtnetzbetreiber beschlossen werden. Dagegen wehren sich mehrere Verbände. Sie wollen aber, dass die Telekom auch Glasfaser ausbauen kann.
Kabelnetzbetreiber bauen ihr Netz auch aus. So erschließt Unitymedia einen unterversorgten Stadtteil in Essen mitten im Stadtwald mit FTTB (Fiber To The Building).
Die Telekom testet einen Glasfaser-Rollout in die Höhe. Dabei wird das Glasfaserkabel den Laternenmast entlang verlegt und das Signal dann per Funk an die Haushalte verteilt.
Laut einer neuen Entscheidung nach dem umstrittenen Diginetz-Gesetz kann die Telekom ein kommunales Unternehmen zwingen, ein eigenes zweites Glasfaserkabel mitzuverlegen. Allerdings ist der Tiefbau nicht gratis und das Problem damit nicht gelöst.
Qnap will zwei neue Switches auf den Markt bringen. Diese sind zwar nur von der Kategorie Unmanaged, haben allerdings viel interessante Hardware wie SFP+ und NBase-T alias 802.3bz auf Kupfer. Zumal die Geräte preislich zwischen 440 und 550 Euro positioniert werden.
Die Bauern in Deutschland sind zunehmend über das schlechte Internet verärgert. Sie fühlen sich abgehängt. Festnetz und Mobilfunk seien unzureichend ausgebaut.
Auch in Nordrhein-Westfalen kommt der Breitbandausbau nur langsam voran. Schuld sollen auch die komplizierten Förderregelungen sein. Deswegen ist ein Großteil der bereitgestellten Gelder nicht abgerufen worden. In den meisten Fällen sollen die Baumaßnahmen noch nicht begonnen haben.
Der Chaos Computer Club hat auf seinem Kongress in Leipzig die neue Plattform von Adva eingesetzt. Das Adva FSP 3000 Cloud Connect verfügt über ein Übertragungsmodul, das einen Gesamtdatendurchsatz von 51,2 TBit/s ermöglichen soll.
Eine Aufrüstung des Koaxialkabels hält Wilhelm.tel für herausgeworfenes Geld. Statt hier alles aufzurüsten, setzt der lokale Netzbetreiber lieber gleich auf Glasfaser. Der Hauptkonkurrent sei Vodafone, nicht die Telekom.
Immer mehr Menschen nutzen Internet-Zugänge über das Koaxialkabel. In fünf Jahren gab es einen Anstieg um 54 Prozent. Deutschland ist damit Europas größter Kabelmarkt.
Die Deutsche Telekom hat wieder eine größere Anzahl von Städten und Gemeinden mit Vectoring ausgestattet. FTTC (Fiber To The Curb) kommt damit weiter voran.
Nordrhein-Westfalen kritisiert, dass die Breitband-Programm der Bundesregierung hohe Risiken für die Kommunen berge. Wenn sie einen Fehler machen, müssten sie die Förderung zurückzahlen.
Durch mangelnde Tiefbaukapazität schaffen die Netzbetreiber nicht, die Fristen für die Förderung des Glasfaser-Ausbaus einzuhalten. Der neue EWE--Chef fordert, dass Fördergelder nicht mehr verfallen sollen.
Der Ausbau der Telekom im Nahbereich beginnt auf dem Land. Die ersten über 420 Nahbereiche werden jetzt in Betrieb genommen, was rund 160.000 Vectoring-Haushalte betrifft.
Die Telefónica startet in München und Hamburg Testläufe für Gigabit-Zugänge mit 5G Fixed Wireless Access. 70 Prozent der 26.000 Funkstationen werden mit Glasfaser angeschlossen.
Die Deutsche Glasfaser erreicht fast immer bereits im ersten Schritt der Interessennachfrage eine Kundenbeteiligung von mindestens 40 Prozent im Ausbaugebiet. Doch diesmal lief es anders.
Beim Ausbau der digitalen Breitband-Infrastuktur fühlen sich ländliche Gebiete abgehängt. Sie verlangen mehr Hilfen vom Bund sowie eine Gesamtstrategie zur Entwicklung der städtischen und ländlichen Gebiete vom neuen Heimatministerium.
Die Kapazitäten beim Tiefbau begrenzen derzeit den Ausbau des Glasfasernetzes. Nach Ansicht der Rohrleitungsbauer ist deshalb das geplante Ausbauziel bis 2025 nicht zu schaffen.
Im Festlandteil des Landkreises Vorpommern-Rügen hat die Telekom die Ausschreibung gewonnen. Mit staatlicher Förderung wird jetzt ein echtes Glasfaser-Netz errichtet. Für die Bürger fallen keine Anschlussgebühren an.