Abo
  • IT-Karriere:

Docsis 3.1: Unitymedias zweite Gigabit-City wird Frankfurt

Der Ausbau von 90 Prozent der Haushalte in Frankfurt am Main mit Docsis 3.1 kostet 30 Millionen Euro. "Wir haben über Cluster-Splits viel Kapazität ins Netz gebracht", sagt Unitymedia-Chef Lutz Schüler.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Runde auf der Bühne
Die Runde auf der Bühne (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Unitymedia wird Frankfurt am Main mit Docsis 3.1 zur Gigabit-City ausbauen. Das gab das Unternehmen am 6. Juni 2018 bekannt. Der Netzausbau wurde im Beisein von Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen) und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) auf dem Hessischen Breitbandgipfel angekündigt.

Stellenmarkt
  1. Diehl Connectivity Solutions GmbH, Wangen im Allgäu / Nürnberg
  2. über experteer GmbH, Sindelfingen

Nach Bochum bringt Unitymedia in Frankfurt Gigabit-Zugänge mit bis zu 50 MBit/s im Upload. Im Oktober 2018 erhalten rund 380.000 Frankfurter Haushalte sowie Unternehmen Zugang zu Gigabit-Geschwindigkeiten. Die Stadt hatte 415.170 Haushalte im Jahr 2016.

"Wir haben über Cluster-Splits viel Kapazität ins Netz gebracht", sagte Unitymedia-Chef Lutz Schüler. "Wir werden in ein paar Jahren hier wieder stehen, und sie werden mich fragen, wann kommen 10 Gigabit pro Sekunde."

Unitymedia: 100 Euro für Neukunden

Der Zugang wird für Neukunden bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten 100 Euro kosten. "In Bochum haben wir für das Gigabit schon 200 Kunden", sagte Schüler. "Wir haben in den vergangenen Jahren in Frankfurt 30 Millionen Euro investiert."

"Gigabitzugänge sollen nicht nur den Bankern, sondern auch der Seniorin zur Verfügung stehen, der die Enkel dann erklären, wie es geht", sagte Al-Wazir. Der Glasfaserausbau in Hessen koste Milliarden Euro, genauer ließe sich dies noch nicht beziffern. An Glasfaser führe aber kein Weg vorbei. Der Ausbau müsse marktgetrieben erfolgen. Bis zum Jahr 2030 solle es überall FTTB (Fiber To The Building) geben - was in den Häusern passiere, sei Sache der Besitzer.



Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 1.244,99€ und damit günstiger als bei Apple (Release am 20.09.)
  2. 189,00€
  3. (Restposten und Einzelstücke reduziert)
  4. 64,90€ (zzgl. Versandkosten)

RedRose 07. Jun 2018

Verhältnis mäßig dennoch ein Witz. Weil locker je nach Vertrag innerhalb eines Jahres...

LinuxMcBook 06. Jun 2018

Ich will auch nicht verhätschelt werden. Aber es gibt Vermieter, die lassen nicht mal...

DASPRiD 06. Jun 2018

Kurz und knapp: Nein, wieso sollte ich? :)

zuschauer 06. Jun 2018

Was erwartet Ihr eigentlich noch alles in Eurem Leben? 1. Ein Download (!) von 50 MBit/s...


Folgen Sie uns
       


Fairphone 3 - Fazit

Behebt das Fairphone 3 die Mängel der Vorgänger? Wir haben es getestet.

Fairphone 3 - Fazit Video aufrufen
Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
Apple TV+
Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
  3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

Astronomie: K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super
Astronomie
K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super

Die Realität sieht anders aus, als manche Überschrift vermuten lässt. Die neue Entdeckung von Wasser auf einem Exoplaneten deutet nicht auf Leben hin, dafür aber auf Probleme im Wissenschaftsbetrieb.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Interview Heino Falcke "Wir machen Wettermodelle für schwarze Löcher"

    •  /