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Region Stuttgart: Stadtwerke-Chef nennt Telekom-Ausbau einen Werbegag

Die Ankündigung der Telekom, 1,1 Milliarden Euro für den Glasfaser-Ausbau in der Region Stuttgart zu investieren, ist laut Stadtwerke in Werbegag. Das Geld werde zudem niemals ausreichen.

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Werbemobil der Telekom
Werbemobil der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Karl-Peter Hoffmann, der Chef der Stadtwerke Sindelfingen, hat die Milliardenankündigung der Deutschen Telekom für die Region Stuttgart als "super gemachten Werbegag" bezeichnet. Der Konzern biete nur an, was es ohnehin hätte machen müssen, sagte Hoffmann den Stuttgarter Nachrichten.

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Hoffmann: "Danach suchen sie sich die lukrativen Gegenden aus. Die anderen Kommunen, die am Schluss kommen, sind dann auf Gedeih und Verderb auf die Telekom angewiesen."

Die Telekom will die Region Stuttgart mit FTTH (Fiber To The Home) versorgen. Dazu würden bis zu 1,1 Milliarden Euro im Festnetzbereich in der Landeshauptstadt Stuttgart und den fünf umliegenden Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr für alle 179 Städte und Kommunen investiert. Die Region stellt für den Ausbau 500 Millionen Euro zur Verfügung, was auch Sachleistungen wie bereits verlegte Glasfaserkabel oder Leerrohre sein können. 90 Prozent der insgesamt rund 1,38 Millionen Haushalte sollen schließlich bis 2030 Gigabit-Anschlüsse erhalten. Bis dahin sollen zudem alle rund 140.000 Unternehmensstandorte und Betriebe versorgt sein. Doch laut Kanzleramtsminister Helge Braun sollen Gigabitnetze bis zum Jahr 2025 von den Netzbetreibern flächendeckend ausgebaut werden. Geschehe dies nicht, dann könnten die Nutzer einen Rechtsanspruch auf schnelles Internet einklagen.

Dreifache Summe für Glasfaser erforderlich

Nach Hoffmanns Ansicht reichen die 1,1 Milliarden Euro, die der Konzern in der Region investieren wolle, samt den 500 Millionen Euro, welche die Kommunen in Eigenleistungen bringen sollten, "nie und nimmer für den flächendeckenden Ausbau des Netzes mit Anschlüssen in den Häusern". Eher sei mit dem Dreifachen zu rechnen, sagte er. Die Stadtwerke haben in Sindelfingen fast ein Drittel der Haushalte bereits mit Glasfaser ausgestattet und stehen in Konkurrenz mit der Telekom.



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schnedan 20. Jul 2018

"Deswegen finde ich die Aussage, wer diesen Upload-Bandbreiten denn bitte schön benötigt...

Cok3.Zer0 06. Jul 2018

Passt doch zur Luftqualität in Stuttgart ;)

Nin 06. Jul 2018

Schlechter Vergleich, was hat Kabel einblasen und mikrotrenching mit dem Umbau eines...

budweiser 06. Jul 2018

#marketingfail

chefin 06. Jul 2018

Die Konkurrenz jammert. Überrascht das jemanden? Mich jedenfalls nicht, ich wäre eher...


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