350 Megabit pro Sekunde: Router von TP-Link beherrscht Super-Vectoring

Die Deutsche Telekom, Inexio und auch 1&1 werden demnächst Super-Vectoring anbieten. Neben den bekannten Fritzbox-Geräten von AVM hat auch der chinesische Hersteller TP-Link dazu einen passenden Router im Angebot, wie das Unternehmen am 11. Juli 2018 mitteilte. Der TP-Link Archer VR2800v(öffnet im neuen Fenster) unterstützt Super-Vectoring mit Datenübertragungsraten von bis zu 350 MBit/s. Das Gerät unterstützt VDSL2 Profil 35b, Annex B/J und WLAN auf dem 2,4 GHz- und dem 5GHz-Band.
Betrieben werden können bis zu sechs schnurlose und zwei analoge Telefone sowie ein Faxgerät. Der Anrufbeantworter verspricht 540 Minuten Aufzeichnungskapazität. Der TP-Link Archer VR2800v kostet rund 219 Euro und ist seit Mai oder länger auf dem Markt.
Die Telekom will ab August Super-Vectoring anbieten und verspricht bis zu 250 MBit/s und ein Upload von bis zu 40 MBit/s. Bisher sind VDSL/2-Vectoring-Datenraten von bis zu 100 MBit/s möglich. Super Vectoring weitet die spektrale Bandbreite von 17 MHz auf 35 MHz aus. Ein erster Pilotversuch mit Super Vectoring begann laut Medienbericht im Mai im Rheinland.
Super-Vectoring nicht nur bei der Telekom
Der saarländische Netzbetreiber Inexio setzt in einem Pilotprojekt in Frankfurt bereits bei ersten Kunden Super-Vectoring 35b ein . Dabei wird die Fritzbox 7590 mit der neuen DSL-Technologie genutzt.
1&1 startet die Vorvermarktung für die neuen Tarife 1&1 DSL 250 und 1&1 DSL Young 250 mit bis zu 250 MBit/s im Download- und bis zu 40 MBit/s im Upload. Das gab der Provider am 29. Juni 2018 bekannt. Die Tarife beinhalten eine Internetflatrate ohne Volumenbegrenzung und eine Telefonieflatrate ins deutsche Festnetz. Der Preis für den Tarif 1&1 DSL 250 beträgt 30 Euro in den ersten 12 Monaten, danach 45 Euro. Damit liegt der Monatspreis bei zweijähriger Laufzeit bei 37,50 Euro. Der Tarif 1&1 DSL Young 250 richtet sich an Kunden bis 28 Jahre und kostet 27 Euro in den ersten 12 Monaten, danach 45 Euro (Monatspreis: 36 Euro).



