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Backbone: Deutsche Glasfaser arbeitet mit Gasline zusammen

Die Gasversorger haben an ihren Trassen Glasfaser verlegt. Darauf greift die Deutsche Glasfaser jetzt zu. Auch bei neuen Backbone-Trassen will man mit Gasline zusammenarbeiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Technik bei der Deutschen Glasfaser
Technik bei der Deutschen Glasfaser (Bild: Deutsche Glasfaser)

Die Deutsche Glasfaser hat eine Kooperation mit Gasline abgeschlossen, um auf die 25.000 Kilometer des Betreibers zugreifen zu können. "Deutsche Glasfaser verbindet seine FTTH-Netze mit der Backbone-Infrastruktur von Gasline", erklärte der Netzbetreiber am 29. Mai 2018.

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Über die reine Anmietung von Glasfaserleitungen hinaus kooperieren beide Unternehmen auch in ersten gemeinsamen Ausbauprojekten von Backbone-Trassen. Durch die gemeinsame Nutzung könnten diese Strecken schneller rentabel werden, da neue Gebiete und damit Kommunen erschlossen werden.

Gasline verfügt aktuell nach eigenen Angaben über ein rund 25.000 Kilometer großes Glasfasernetz. Die Gasline Telekommunikationsgesellschaft gehört deutschen Gasversorgungsunternehmen im Fern- und Regionalbereich und wurde 1996 gegründet. Über 80 Prozent der unbeleuchteten Netzkapazitäten sind im Schutz der Gasleitungstrassen verlegt, die in über 100 Städten an Telehäusern und PoPs (Points-of-Presence) angeschlossen sind.

Gasline: Wer hat mehr Glasfaser-Kilometer?

Gasline-Chef Wolfram Rinner erklärte, das Unternehmen gehöre zu den größten und leistungsfähigsten Infrastrukturanbietern in Deutschland. Weitere 4.000 Kilometer würden bis 2020 ausgebaut. Doch 25.000 Kilometer Glasfaser sind weniger, als die Deutsche Telekom derzeit pro Jahr verlegt. Zum Vergleich: Telekom-Chef Timotheus Höttges sagte in diesem Monat: "40.000 Kilometer haben wir 2017 in Deutschland verlegt. 240.000 Baugruben haben wir ausgehoben. Genug, um 13.000 Sattelschlepper zu füllen. Und in diesem Jahr bauen wir noch mal mehr. 60.000 Kilometer Glasfaser. Unser Glasfasernetz umfasst 455.000 Kilometer. Der nächste Wettbewerber hat rund 58.000 Kilometer." Dennoch setzt die Telekom hauptsächlich auf FTTC (Fiber To The Curb) und Vectoring.



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Faksimile 30. Mai 2018

Da, wo die Telekom zum Zuge kommt und Ihre Vorteile sieht, da baut sie dann auch aus...

maverick1977 30. Mai 2018

Man kann auch einfach so jammern, ohne einen Grund zu haben. Wie viel zahlst für die...

senf.dazu 30. Mai 2018

Apfel: Telekom füllt den Nahberreich mit FTTC Strippen zum Backbone und verdient dann...


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