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Vogtlandkreis und Nordsachsen: Telekom startet zwei FTTH-Projekte mit 66.000 Haushalten

Die Telekom hat zwei große Fiber-To-The-Home-Projekte in Sachsen gewonnen. In den nächsten zwei Jahren werden die Haushalte direkt mit Glasfaser versorgt. Der Ausbau ist gefördert.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau der Telekom
Netzausbau der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat zwei große Fiber-To-The-Home-Projekte in Sachsen angekündigt. Wie das Unternehmen am 4. Juli bekanntgab, werden im Vogtlandkreis rund 23.000 Haushalte und im Landkreis Nordsachsen mehr als 43.000 Haushalte mit Glasfaser ausgestattet. Die maximale Datenrate beim Herunterladen steigt auf bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s). Der Ausbau wird laut Angaben der Telekom vom Bund und dem Freistaat Sachsen gefördert.

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"Ich freue mich, dass die Arbeiten im Vogtlandkreis nun starten", sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Die Telekom beabsichtigt, Trenching zu nutzen, um Glasfaserkabel zu verlegen. Insgesamt sollen über 23.000 Haushalte und 13 Gewerbegebiete angeschlossen werden. Rund 550 Kilometer Glasfaser und mehr als 350 Verteiler sorgen ab Anfang 2020 für höhere Datenraten.

Auch der Landkreis Nordsachsen wird voraussichtlich bis Ende 2020 mit FTTH-Anschlüssen von der Telekom versorgt werden. Damit werden mehr als 43.000 Haushalte und Unternehmen in 28 Kommunen erreicht. Die Telekom wird fast 900 Kilometer Glasfaser verlegen.

Abschluss bis Ende 2020

Durch die vollzogene Zuschlagserteilung erhielt die Telekom die Konzession, in allen sechs nordsächsischen Projektgebieten den Ausbau zu realisieren. Für Nordsachsens Landrat Kai Emanuel kann der Breitbandausbau im Landkreis Nordsachsen jetzt beginnen. "Der flächendeckende Zugang zum schnellen Internet ist Grundvoraussetzung für die Entwicklung eines attraktiven ländlichen Raumes", sagte er.

Vesta von Bossel, Vorstandsbeauftragte für Breitbandausbau bei der Telekom, erklärte: "Das Netz wird immer auf dem neuesten Stand sein. Dafür werden wir sorgen." Die Telekom beginnt nun mit der Feinplanung für den Ausbau. Parallel werden Tiefbaufirmen ausgewählt, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse buchen.



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sneaker 08. Jul 2018

Ja, für die Telekom könnte es nicht besser laufen. Ärgerlich sind eher die anderen...


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