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Seekabel: Telekom stattet bayerische Insel mit FTTH aus

Die Telekom wird die Fraueninsel im Chiemsee mit FTTH per Seekabel ausstatten. Die 300 Bewohner erhalten gegenwärtig nur 3 bis 5 MBit/s per LTE, bei Richtfunk sollen 19 bis 20 MBit/s möglich sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Seekabel in Bayern
Seekabel in Bayern (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat den Auftrag für die Breitbandversorgung der Fraueninsel erhalten. Das gab das Unternehmen in seinem Blog bekannt. Dafür wird ein 1.200 Meter langes Seekabel im Chiemsee verlegt. Die 300 Bewohner in 111 Haushalten der kleinen bayerischen Gemeinde erhalten dadurch Gigabit-Anschlüsse. Vertreter der Gemeinde und der Telekom haben den Vertrag unterzeichnet.

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Das Land Bayern fördert den Ausbau. Das Seekabel wird von einem Schiff aus auf dem Boden des Sees verlegt. Industrietaucher verankern das Kabel am Boden, wo an der tiefsten Stelle 25 Meter erreicht werden.

Das für die telefonische Versorgung bereits im Jahr 1991 verlegte Kabel ist laut Telekom nicht für den Datenverkehr geeignet. Derzeit ist die Insel auch im Festnetz mit LTE angebunden, was zu großen Kapazitätsengpässen führt.

Ute Haimerl, Leiterin Produktion Technische Infrastruktur Telekom, sagte: "Das ist tatsächlich eine kleine Herausforderung für uns. Wir werden uns deshalb auch professionelle Hilfe holen. Wir werden uns für die 1,2 Kilometer eine Firma sourcen, da laufen gerade die Auswahlgespräche."

Ausbau kostet 280.000 Euro

Wie die Chiemgau-Zeitung berichtet, kann der Ausbau aber noch bis zu drei Jahre dauern, laut Telekom, weil die Besucher der Parklandschaften so wenig wie möglich beeinträchtigt werden sollen. Die Glasfaserleitung wird von Gstadt auf dem Boden des Chiemsees zur Fraueninsel verlegt. Karl-Heinz Heitauer, der Breitbandbeauftragte der Gemeinde, sagte auf Anfrage der Chiemgau-Zeitung, die Nutzer erhalten "in der Regel 3 bis 5 Megabit pro Sekunde (MBit/s)". In Ausnahmefällen - wenn Richtfunk eingeschaltet werde - seien 19 bis 20 MBit/s möglich.

Nach einer Gesetzesänderung bekommen Gemeinden unter 500 Einwohnern nun eine 80-prozentige Förderung. Schätzungsweise rund 280.000 Euro kostet der Ausbau.

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dl01 01. Jun 2018

Warum sollte ein privatwirtschaftlich agierendes Unternehmen überhaupt eine Rechnung für...

MCCornholio 31. Mai 2018

Also wird eine Firma gegründet, gekauft oder beauftragt?

Faksimile 31. Mai 2018

Davon gehe ich aus, dass natürlich die Ausleuchtung und die Last (Datenvolumen/Durchsatz...


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