Schleswig-Holstein: Telekom und Deutsche Glasfaser nicht bei Glasfaserbündnis

Die Deutsche Telekom und die Deutsche Glasfaser haben ein Bündnis für den Glasfaserausbau in Schleswig-Holstein nicht unterzeichnet. Der Buglas nennt die Vereinbarung beispielhaft.

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Alle Teilnehmer des Bündnisses
Alle Teilnehmer des Bündnisses (Bild: Wirtschaftsminsiterium)

60 Unternehmen und Institutionen haben ein Bündnis für den Glasfaserausbau in Schleswig-Holstein vereinbart. Das gab das Wirtschaftsministerium des Landes am 3. Juli 2018 bekannt. "In dieser Allianz wird jeder nach seinen Möglichkeiten dazu beitragen, dass wir 2025 den flächendeckenden Ausbau schaffen", sagte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) bei der Unterzeichnung des Memorandums.

Als bedauerlich bezeichnete es der Minister, dass sich vor allem zwei große Telekommunikationsunternehmen nicht für eine Unterschrift entscheiden konnten. Eines davon ist die Deutsche Telekom, das andere die Deutsche Glasfaser. Fünf weitere Unternehmen prüften aktuell noch ihren Einstieg in das Bündnis.

Wie Buchholz sagte, solle innerhalb des Bündnisses vor allem besprochen werden, wie die im Jahr 2022 noch verbleibenden rund 38 Prozent der schleswig-holsteinischen Haushalte ebenfalls mit Glasfaser erschlossen werden können. Die weißen Flecken auf der Karte der Glasfaser-Versorgung seien vor allem in größeren Städten, gar nicht so sehr der ländliche Raum. Denn in den Städten und Ballungszentren scheint die Versorgung ausreichend zu sein. Für die kräftig wachsende Datenmengen der Zukunft reichten die heute verfügbaren Leitungen aber nicht aus. Deshalb sei auch hier Glasfaser die beste Technologie.

Schleswig-Holstein sei mit 35 Prozent anschließbarer Haushalte bereits heute das Glasfaserland Nummer 1 in Deutschland, im Bund seien es gerade einmal acht Prozent, betonte Buchholz.

Bis zum Jahr 2020 sollen mit den laufenden Ausbauprojekten in Schleswig-Holstein die Hälfte der Haushalte erschlossen werden, bis 2022 etwa knapp zwei Drittel. "Ich erwarte, dass es uns mithilfe der unterzeichnenden Akteure gelingt, diesen Prozess weiter zu beschleunigen", so Buchholz.

Das Memorandum "ist beispielhaft", sagte Buglas-Geschäftsführer (Bundesverband Glasfaseranschluss) Wolfgang Heer. "Bereitstellung und Nutzung von Open Access zur Verbesserung der Netzauslastung und zur Vermeidung von Überbau, Verschlankung von Genehmigungsprozessen und weitere Maßnahmen, die wir im vergangenen Dezember in unserem Kursbuch für einen flächendeckenden Glasfaserausbau skizziert hatten: das Memorandum verdeutlicht die Vorreiterrolle von Schleswig-Holstein unter den deutschen Bundesländern."

Die Verständigung auf einen gegenseitigen Wholesale beziehungsweise Wholebuy sei ein großer und wichtiger Schritt für mehr Investitionssicherheit, der nicht nur den ausbauenden Unternehmen bessere Rahmenbedingungen biete, sondern auch Zugangsnachfragern den Zugriff auf moderne und zukunftssichere Glasfasernetze ermögliche.

Heer: "Positiv ist auch, dass die Landesregierung praktische Bremsen wie langwierige Genehmigungsverfahren oder Vorbehalte gegen alternative Verlegemethoden lösen will." Begrüßt wurde auch ein Modellversuch zu Hausanschluss-Vouchern.

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Faksimile 08. Jul 2018

Ich auch. Deshalb gibt es die Lebensmittel ab sofort nur noch direkt beim Erzeuger ab Hof...

Faksimile 08. Jul 2018

Wenn eine Leistung, Dose Coke, in einem derartigen Missverhältnis zu den Gestehungskosten...

Faksimile 08. Jul 2018

Scheißegal, wenn die Drücker "Telekom-Verträge" vertreiben wollen. Weil das für den...

DerDy 05. Jul 2018

Dann geh mal raus. Die Schulen verfallen, städtische Schwimmbäder werden geschlossen...



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