Konkurrenten, die das Netz der Deutschen Telekom anmieten, sollen weniger zahlen. "Statt selbst zu investieren, setzen die Wettbewerber lieber auf die Nutzung unseres Netzes und niedrige Vorleistungspreise", meint dazu ein Telekom-Sprecher.
Verizon will die Arbeitsbedingungen im Festnetz verschlechtern, was die Beschäftigten in Massen protestieren lässt. Die Netze der Kommunen würden nicht repariert, kritisiert die Gewerkschaft. Die Konzernführung sieht sich im Recht.
Die Easybell-Muttergesellschaft Ecotel will im Netz der Telekom als eigener Betreiber auftreten. Es sollen verschiedene Anschlussarten und VoIP-Formen geboten werden.
Die Telekom berichtet von ihren Förderprogrammen auf dem Land: Dort wird zwar meist VDSL ausgebaut. Wenn sich der Aufbau eines Outdoor-DSLAMs in einem Weiler nicht lohnt, wird aber auch direkt FTTH errichtet.
Cebit 2016 Der auf der Cebit angekündigte Hybrid-Router von Vodafone ist zwar bisher ein Mini-PC, doch die Ausschreibung läuft - und das fertige Gerät könnte von AVM, aber auch von Huawei, Viprinet oder einem anderen Hersteller kommen.
Cebit 2016 Vodafone bietet eine höhere Datenrate in seinem TV-Kabelnetz. Dazu kommt ein Hybridrouter, der Kabelnetz und Mobilfunk mit 500 MBit/s auf über 1 GBit/s zusammenbringen soll.
Rund 3.000 Kilometer Glasfaserkabel hat die Telekom in Brandenburg für VDSL-Zugänge mit 50 MBit/s verlegt. Dafür flossen 55 Millionen Euro aus der Steuerkasse und EU-Fonds. In anderen Gebieten geht es weiter.
Im Jahr 2020 erreicht der mobile Datenverkehr in Deutschland wohl 345,2 PByte im Monat. Damit steigt der Anteil des mobilen Traffics am gesamten Datenverkehr aber nur von drei auf neun Prozent, will Cisco errechnet haben.
Update Das Festnetz der Telekom ist bundesweit gestört. Über die Ursache schweigt das Unternehmen noch, räumt aber Störungen bei Telefonie, im Internet und TV im Festnetz ein.
Mindestens bis in den Keller reicht das Glasfasernetz in Deutschland nun für über 2 Millionen Haushalte. Doch die Zahl der zahlenden Haushalte steigt weniger stark.
Die Verbraucherzentralen haben Beschwerden über die All-IP-Umstellung gesammelt. Nutzer wurden nicht über damit verbundene Vertragsverlängerungen und die nötige Anschaffung neuer Hardware informiert. Die Telekom will sich bessern und verweist auf die große Dimension des Projekts.
Laut Telekom soll ein exklusives Vectoring-Recht im Nahbereich um die 8.000 Hauptverteiler 5,7 Millionen Haushalten 100 MBit/s bringen. Laut anderen Netzbetreiber ist das nicht wahr.
Die Deutsche Telekom versucht offenbar ein weiteres Mal, die Telekom Srbija zu kaufen. Diesmal liegt laut einem unbestätigten Bericht der Preis bei 2 Milliarden Euro. Der serbische Konzern ist im Festnetz und Mobilfunk aktiv.
Die Deutsche Telekom hat 7,8 Millionen Anschlüsse auf All-IP umgestellt. Der Konzern erhöhte seine Prognose für neue Verträge für Internetzugänge um mehr als das Doppelte.
Die Marktmacht des britischen Ex-Monopolisten BT Group stört die Konkurrenz schon lange. Nun bekommen sie Unterstützung von den Regulierern: Sie empfehlen, die Netzsparte des Konzerns abzutrennen.
Wer keine schnelle Umstellung auf VoIP bei der Telekom wünscht, sollte sich von deren Callcenter-Verkäufern nicht drängen lassen, sagen Verbraucherschützer.
TV-Kabel besteht aus Koaxial- und Glasfaser - doch die Betreiber setzen bei neuen Netzen auf reine Glasfaser und wehren sich gegen Parallelausbau durch die Telekom und andere.
Die Bundesnetzagentur kritisiert die Telekom wegen der "hohen Beschwerdezahlen" zu ihrer sogenannten All-IP-Umstellung. Zudem würden teils falsche Versprechen zur Datenübertragungsrate neuer Anschlüsse gemacht.
Eine Konzerntochter von Liberty Global, zu dem auch Unitymedia in Deutschland gehört, verdoppelt für alle Kunden die Datenrate. Um mit Streaming zu konkurrieren, hat sich der weltgrößte Kabelnetzbetreiber auch etwas einfallen lassen.
Vodafone Deutschland hat einen neuen Chef gefunden. Nach dem Streit mit dem Vorgänger holt sich der britische Konzern nun den Boss der ehemals staatlichen Telekom Austria, die der mexikanische Konzern América Móvil kontrolliert.
Die Bundesnetzagentur will in dem wichtigen Bereich des Bitstrom-Zugangs die Telekom unter bestimmten Umständen nicht mehr regulieren. Sie wird dafür wohl die Zustimmung der EU-Behörden erhalten.
Kunden der Deutschen Telekom klagen über Ausfälle bei der Umstellung auf das sogenannte All-IP. Vom Netzbetreiber kämen keine Antworten oder Hilfe, melden Betroffene einer Verbraucherzentrale.
Der Chef von Vodafone Deutschland, Jens Schulte-Bockum, hat überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben. Er wird das Unternehmen zunächst weiter führen, bis ein Nachfolger gefunden ist. Grund für den Rücktritt sollen unüberbrückbare Differenzen mit der Konzernspitze sein.
Eine Migration der IP-Plattform hat am Wochenende für viele Telekom-Kunden zu einem Ausfall der Sprachtelefonie geführt. Verantwortlich für die Softwareprobleme war eine Umschaltung der IP-Plattform.
UPC Cablecom sichert sein Glasfasernetz gegen Ausfälle, indem als Zeitlinie VDSL im Bedarfsfall zugeschaltet wird. So soll eine konstante Internetverbindung gewährleistet sein.
Durch Simulation in der Vermittlungsstelle können auch einfache Telefonanschlüsse auf "All-IP" umgestellt werden. Neue Endgeräte würden dabei nicht notwendig, verspricht die Deutsche Telekom.
Die Telefónica will nicht, dass ein Teil der erwarteten Einnahmen aus der Mobilfunkauktion als Förderung in den Glasfaserausbau auf dem Land gehen. Damit werde die Deutsche Telekom bevorzugt, so der spanische Konzern.
Europaweit stellt die Telekom derzeit rund 100.000 Kundenanschlüsse pro Woche auf All-IP-Technik um. Der Konzern will seine Netze zentral betreiben und "zentrale europäische Netzfabriken aufbauen."
Von den Kunden der Telekom, die eine Aufforderung zum Wechsel auf All-IP mit einer Kündigungsdrohung erhalten haben, hat ein Teil den Vertrag nicht verlängert. Das räumte der Leiter des Privatkunden-Marketings ein - und nannte Zahlen.
Der Deutsche-Telekom-Chef will 23,5 Milliarden Euro für den Ausbau von Festnetz und Mobilfunknetz in Deutschland ausgeben. "Wir können nicht zu investieren beginnen und dann plötzlich aufhören", sagt Höttges.
Vielen Kunden droht die Deutsche Telekom weiterhin mit Kündigung, weil sie keinen neuen Vertrag mit VoIP-Anschluss wollen. Eigentlich hatte die Telekom zugesichert, solche Kündigungen für zwei Jahre auszusetzen.
Die Telekom will mit einem Patch gegen Abbrüche bei VoIP-Telefonaten durch eine Zwangstrennung vorgehen. Schuld an dem Problem sei ein Fehler im Script einer Software im Netz der Telekom.
Update Telefónica will nach Medienberichten mit der British Telecom verschmelzen. Dafür soll der Mobilfunkbetreiber O2 an die Briten abgegeben werden. Das würde den europäischen Telekommunikationsmarkt verändern, auch wenn nur die britische Landestochter zum Verkauf steht.
Über eine App erlaubt ein Kabelnetzbetreiber die Nutzung seiner Festnetznummer auf dem Smartphone. Kunden sind mit der UPC Phone App auf ihrem Festnetz sowie auf bis zu drei Smartphones mit der gleichen Nummer erreichbar.
Die Telekom macht nach Berichten über Kündigungsdrohungen gegen PSTN/ISDN-Anschlussinhaber einen Rückzieher. Vor 2017 werde, "bis auf einige wenige Ausnahmen", nicht zu Kündigungen wegen VoIP-Verweigerung gegriffen.
Die Bundesnetzagentur lehnt einen Vorstoß der EU-Kommission, wichtige Festnetzbereiche aus der Regulierung zu entlassen, erst einmal ab. Dabei beruft die Behörde sich auf geltendes Recht.
Update Die Telekom stellt die Inhaber von Festnetzanschlüssen vor die Entscheidung, auf VoIP umzustellen oder gekündigt zu werden. Einer Verbraucherzentrale liegen Schreiben an die Kunden dazu vor.
Die Telekom rechnet VDSL und FTTH zusammen und spricht von "Glasfaser-basierten Anschlüssen". Auf Nachfrage bekennt der Netzbetreiber, dass "FTTH hier absolut untergeordnet ist".
Wenn es in der EU eine einheitliche Regelung für das Nutzen von fremden Mobilfunknetzen gibt, könnte die Roaming-Gebühr generell wegfallen. Diese Idee brachte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Telekom, bei der Hauptversammlung seines Unternehmens ins Spiel.
Bis zu 100 MBit/s mit VDSL will die Telekom ab der zweiten Jahreshälfte durch Vectoring bieten. Bei All-IP geht die Umstellung schnell weiter. Der dreimillionste Kunde wurde heute begrüßt.
Telekom-Chef Höttges fordert in einer nicht öffentlichen Präsentation, dass die europäische IT- und Telekommunikationsbranche in den nächsten zehn Jahren ihre ehemalige Führungsrolle bei der "Netzinfrastruktur, Soft- und Hardware sowie Internetdiensten" zurückerobert.