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BREKO will Preis für Anrufe von Festnetz zum Handy halbieren

Terminierungsentgelte sollen auf rund 5 Cent pro Minute sinken

Zum 15. Dezember 2005 sinken die Vorleistungspreise für Gespräche aus dem Festnetz in deutsche Mobilfunknetze um 2,2 bzw. 2,5 Cent. Dies geht dem BREKO-Verband, der die alternativen Festnetzbetreiber vertritt, aber nicht weit genug. Der Verband fordert eine Orientierung an den tatsächlichen Kosten und schlägt eine Halbierung der Preise vor.

Artikel veröffentlicht am ,

Mitte Dezember 2005 sinken die so genannten Terminierungsentgelte um 2,2 Cent (T-Mobile und Vodafone) bzw. 2,5 Cent (E-Plus und O2) auf rund 11 Cent. Dies geht auf eine im Mai 2004 getroffene Vereinbarung der vier Mobilfunknetzbetreiber mit der Deutschen Telekom AG zurück.

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Nach Ansicht des BREKO sind die Terminierungsentgelte trotz der jetzigen Reduktion weiterhin deutlich überhöht und orientieren sich nicht an den tatsächlichen Kosten: "Angesichts von Endkundentarifen von 3 Cent für die gleiche Leistung in umgekehrter Verkehrsrichtung finanzieren wir nach wie vor die Geschäftsmodelle unserer Wettbewerber", kritisiert BREKO-Präsident Peer Knauer.

Der Verband fordert eine Halbierung der Vorleistungspreise auf rund 5 Cent. "Sollten die 3-Cent-Tarife auch ohne Quersubventionierung Gewinn bringend sein, lägen kostenorientierte Entgelte sogar nur zwischen 1 und 2 Cent", merkt Knauer aber weiter an.

Der BREKO hofft vor allem auf die Bundesnetzagentur, die hier regulierend eingreifen soll. "Uns kommt es darauf an, dass Mobilfunknetzbetreiber zukünftig nicht mehr mit überhöhten Vorleistungsentgelten Produkte und Tarife subventionieren können, die einzig und allein auf den Ersatz des Festnetzes abzielen", so der BREKO-Präsident.



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Martin F. 15. Dez 2005

Ich find die O2-Versorgung gar nicht schlecht. Passiert mir selten, dass ich auf dem...


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